Selam Opera!

Das Türkisch-Projekt der Komischen Oper Berlin

Die Komische Oper Berlin versteht sich als ein offenes Opernhaus und setzt auf Vielfalt. Daher möchte sie verstärkt Publikum mit türkischen Wurzeln für Oper begeistern und sich als einen Ort des regen gesellschaftlichen Dialogs aller Kulturen etablieren. So stand in der Spielzeit 2013/14 wieder die Kinderoper Ali Baba und die 40 Räuber aus der Feder des in Berlin lebenden türkischen Komponisten Taner Akyol auf dem Programm.

Mit Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin besteht darüber hinaus ein umfangreiches Vermittlungsangebot mit Workshops und informativen Veranstaltungen der verschiedensten Art. Das zentrale Element des Projekts »Selam Opera!« ist der Dialog, die Gelegenheit zu einem offenen Austausch.

Jetzt zu bestellen: die Publikation »Selam Opera! Interkultur im Kulturbetrieb«

Mustafa Akça
Projektleiter »Selam Opera!«
Mitarbeiter für Dramaturgie & Musiktheaterpädagogik
Telefon (030) 202 60 492
E-MAIL

Oliver Brandt
Mitarbeiter für Marketing & Kommunikation
Telefon (030) 202 60 386
E-MAIL
»›Jawoll‹ ruft es aus dem Publikum. So nah ist man den Sängern sonst nie, selbst wenn man in der Oper in der ersten Reihe säße ... Eine sagt: ›Also, mein Herz habt ihr erobert.‹ Das Operndolmus scheint zu funktionieren.«
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Die Komische Oper Berlin ist das erste Opernhaus der Welt, das Untertitel in vier Sprachen anbietet. Jeder Sitzplatz ist mit einer Übersetzungsanlage ausgestattet, durch die sich der gesungene Text während der Vorstellung individuell mitverfolgen lässt: auf Deutsch, Englisch, Französisch – und Türkisch!
Im Rahmen von »Selam Opera!« bietet die Komische Oper Berlin ein umfangreiches Vermittlungsprogramm rund um die aufregende Welt des Musiktheaters an. Zu allen Produktionen können Workshops besucht werden, in denen die Opern spielerisch erkundet werden. Auch interkulturelle Themen stehen dabei im Fokus. Die Workshops richten sich an alle Altersgruppen von jung bis alt.
»Dolmuş« (übersetzt: »voll«) ist in der Türkei die Bezeichnung für einen Kleinbus. Der mit zwei Sängern, drei Musikern und einem Dramaturgen der Komischen Oper Berlin voll besetzte Bus fährt Begegnungsstätten, Seniorenheime, Migrantenorganisationen oder auch Bildungseinrichtungen in Stadtteilen mit einem besonders hohen Anteil an Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen an. Interessierte Institutionen können sich für einen Besuch durch den Operndolmuş jederzeit bewerben. Ziel des Vorhabens ist es, Menschen in ihren Stadtteilen aufzusuchen und »vor Ort« Brücken zur Welt der Oper aufzubauen. 
Chorsingen verbindet: Etwa 80 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 16 Jahren singen im Kinderchor der Komischen Oper Berlin. Sie bekommen kostenlos professionellen Schauspiel- und Gesangsunterricht und sind in zahlreichen Opernaufführungen auf der Bühne zu erleben. Zur Spielzeit 2012/13 konnten 25 Kinder mit türkischen Wurzeln in den Kinderchor aufgenommen werden.
»Sesam, öffne dich!« – Die deutsch-türkische Kinderoper Ali Baba und die 40 Räuber aus der Feder des in Berlin lebenden türkisch-kurdischen Komponisten Taner Akyol wurde im Oktober 2012 im Rahmen von »Selam Opera!« uraufgeführt. Türkische Instrumente wie Zurna und Kaval trafen dabei auf Oboe und Querflöte, türkische Textpassagen auf deutsche, orientalische Melodien auf Operngesang.
Um auch zukünftig Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit türkischen Wurzeln für die faszinierende Welt des Musiktheaters zu begeistern, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Engagieren Sie sich als Förderer bei diesem Projekt, das wir langfristig fortsetzen und ausweiten möchten.

»Dolmuş« (übersetzt: »voll«) ist in der Türkei die Bezeichnung für einen Kleinbus. Der mit zwei Sängern, drei Musikern und einem Dramaturgen der Komischen Oper Berlin voll besetzte Bus fährt ab sofort Begegnungsstätten, Migrantenorganisationen oder auch Bildungseinrichtungen in Stadtteilen mit einem besonders hohen Anteil an Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen an.
Die Oper Rom plant Chor und Orchester zu entlassen. Doch Kunst braucht Sicherheit! – Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin und Komische Oper Berlin appellieren an die Intendanz der Oper Rom.
Die meistgespielte deutsche Oper in einer verblüffenden Umsetzung.
Der Stiftungsrat der Stiftung Oper hat in seiner Sitzung vom 9. Oktober 2014 den Vertrag mit dem Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, vorfristig bis zum 31. Juli 2022 verlängert.
Mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds, der Deutsche Bank Stiftung und der Robert Bosch Stiftung hat die Komische Oper Berlin in der vergangenen Spielzeit ein langfristiges Projekt begonnen, das zum Ziel hat, Publikum mit türkischen Wurzeln für das Musiktheater zu begeistern. 
Die Komische Oper Berlin ist das führende Opernhaus im deutsch-sprachigen Raum, das sich vor und hinter den Kulissen interkulturell öffnet. In diesem Buch wird ihr bahnbrechendes Projekt »Selam Opera!« eindrucksvoll dokumentiert und reflektiert.