Das Chorkonzert unter den Sinfoniekonzerten
Stimmen
Sinfoniekonzert
Die Komische Oper Berlin verfügt über einen Opernchor der Sonderklasse. Auszeichnungen der Fachzeitschrift »Opernwelt« als Opernchor des Jahres belegen dies, aber eigentlich muss man sie in ihrer vollen Wucht einfach erleben, die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin. Normalerweise brillieren sie in Produktionen vom Händel-Oratorium bis zur Berliner Jazz-Operette ebenso munter tanzend wie hochprofessionell spielend. In diesem Konzert nun sind alle Kräfte fokussiert auf die Kernkompetenz: exquisiter Chorklang der Extraklasse. Mit großen romantischen Werken des Genres von Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold bis zu selten Gehörtem von Franz Schreker unter der Leitung von Chordirektor David Cavelius.
ALEXANDER ZEMLINSKY [1871–1942]
Frühlingsglaube
FRANZ SCHREKER [1878–1934]
Der 116. Psalm
ALEXANDER ZEMLINSKY
Frühlingsbegräbnis
- Pause -
FRANZ SCHREKER
Der Holdestein (Orchesterfassung von David Cavelius)
ERICH WOLFGANG KORNGOLD [1897–1957]
Tomorrow
FRANZ SCHREKER
Schwanensang
Frühlingsglaube
FRANZ SCHREKER [1878–1934]
Der 116. Psalm
ALEXANDER ZEMLINSKY
Frühlingsbegräbnis
- Pause -
FRANZ SCHREKER
Der Holdestein (Orchesterfassung von David Cavelius)
ERICH WOLFGANG KORNGOLD [1897–1957]
Tomorrow
FRANZ SCHREKER
Schwanensang
Einführungsgespräch 45 min vor Beginn im Foyer
Musikalische Leitung
Sopran
Mezzo
Bariton
#KOBSiko
10. Juni 2025
In der Kinderstube der Moderne
Wien um 1900 – im Klangraum zwischen Tradition und Umsturz, im brodelnden Spannungsfeld zwischen Brahms und Wagner, zwischen Akademie und Avantgarde, formieren sich junge Komponisten zu einer neuen Bewegung. Alexander Zemlinsky und Franz Schreker, getrieben vom »Jagen nach dem Kunstideal«, beginnen einen Weg, der nicht glatt, aber umso aufregender ist. Ihre Musik klingt nach Frühling und Fieber, nach blühender Sehnsucht und trotziger Eigenständigkeit. Mit dem Sinfoniekonzert Stimmen führt die Komische Oper Berlin zurück in diese Kinderstube der Moderne, einem Labor der Klangvisionen, deren zarte Spuren sich auch in Erich Wolfgang Konrgolds späteren Filmkompositionen wiederfinden lassen. Eine Einführung über konservative Trägheit, radikale Hingabe und klanggewordene Manifeste.
#KOBSiko


