Ein­führungs­matinee: Madama Butterf­ly

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Auch im Schillertheater und an allen weiteren Spielorten laden wir Sie jeweils am Sonntagmittag zwei Wochen vor der Premiere (Achtung: Ausnahmen bestätigen die Regel!) zur Matinee ein. Regisseur:in, Dirigent:in, Bühnen- und Kostümbildner:in erzählen von ihrer Arbeit und geben einen Vorgeschmack auf die kommende Premiere. Die eine oder andere musikalische Kostprobe darf natürlich nicht fehlen!

Stärken Sie sich vorher ab 10 Uhr beim Opernfrühstück (18,50 € pro Person) in angenehmer Atmosphäre.

Tisch-Reservierung:
gastronomie@komische-oper-berlin.de

Nächste Termine und Besetzung

Schillertheater – Foyer

Bismarckstraße 110
10625 Berlin
So
8. Nov 2026
12:00
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Magazine

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin