Wooden Elephant
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Wooden Elephant sind ein zeitgenössisches klassisches Streichquintett, das klassische elektronisch basiere Alben neu interpretiert und sie als rein akustische, abendfüllende Werke der zeitgenössischen Klassik präsentiert.
In Zusammenarbeit mit dem genreübergreifenden deutschen Festival PODIUM Esslingen vollendete Wooden Elephant zunächst eine dreiteilige Albumreihe, bestehend aus Björks Homogenic (2017), Radioheads Kid A (2018) und Beyoncés Lemonade (2019, ergänzt durch die Gedichte von Warsan Shire aus dem visual album).
Seitdem haben sie ihre Alben an Veranstaltungsorten und auf Festivals wie dem Verbier Festival, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Konzerthaus Berlin, dem Days Off Festival der Philharmonie de Paris, dem Londoner Kings Place, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Beethovenfest Bonn aufgeführt. Ihre Arrangements wurden vom Concertgebouw-Orchester aufgeführt und von AppleTV+ als Soundtrack verwendet.
Zu den Kooperationen zählen unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Ballett am Rhein, aus der ein Ballett entstand, das auf dem Album OIL OF EVERY PEARL’S UN-INSIDES der Elektro-Künstlerin SOPHIE basiert. Ebenso wurde gemeinsam mit Moor Mother und dem Beethoven Orchester Bonn eine symphonische Fassung von Analog Fluids of Sonic Black Holes entwickelt. Darüber hinaus entstand in Kooperation mit dem Spezialisten für präpariertes Klavier, Mathias Halvorsen, eine vollständig akustische Interpretation des epischen Doppelalbums Drukqs von Aphex Twin.
Eine große Inspiration für das Ensemble und die Arrangements war die Zusammenarbeit des Wooden-Elephant-Bratschisten und Komponisten Ian Anderson mit dem London Contemporary Orchestra. In den Jahren 2014–2015 arbeitete das LCO mit dem Radiohead-Gitarristen Jonny Greenwood an dessen zeitgenössischer Streichkammermusik zusammen, was in einer gemeinsamen Europatournee und der Mitwirkung am Radiohead-Album A Moon Shaped Pool gipfelte. Dabei experimentierte Greenwood mit Klangerzeugungstechniken, wozu auch die Einbeziehung ungewöhnlicher Objekte wie Plektren und Pacay-Shaker gehörte. Seine ständigen Fragen wie »Was passiert, wenn man es damit zupft?« oder »Was passiert, wenn man es damit schlägt?« beeinflussten die Interpretationen auf dem Album von Wooden Elephant maßgeblich.
Zu den Zukunftsplänen gehört ein Auftrag des Verbier Festivals, eines der unzähligen bahnbrechenden Alben von Miles Davis, In a Silent Way, neu zu bearbeiten, um den hundertsten Geburtstag der Jazzlegende im Juli 2026 zu feiern.
Stand: März 2026
In Zusammenarbeit mit dem genreübergreifenden deutschen Festival PODIUM Esslingen vollendete Wooden Elephant zunächst eine dreiteilige Albumreihe, bestehend aus Björks Homogenic (2017), Radioheads Kid A (2018) und Beyoncés Lemonade (2019, ergänzt durch die Gedichte von Warsan Shire aus dem visual album).
Seitdem haben sie ihre Alben an Veranstaltungsorten und auf Festivals wie dem Verbier Festival, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Konzerthaus Berlin, dem Days Off Festival der Philharmonie de Paris, dem Londoner Kings Place, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Beethovenfest Bonn aufgeführt. Ihre Arrangements wurden vom Concertgebouw-Orchester aufgeführt und von AppleTV+ als Soundtrack verwendet.
Zu den Kooperationen zählen unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Ballett am Rhein, aus der ein Ballett entstand, das auf dem Album OIL OF EVERY PEARL’S UN-INSIDES der Elektro-Künstlerin SOPHIE basiert. Ebenso wurde gemeinsam mit Moor Mother und dem Beethoven Orchester Bonn eine symphonische Fassung von Analog Fluids of Sonic Black Holes entwickelt. Darüber hinaus entstand in Kooperation mit dem Spezialisten für präpariertes Klavier, Mathias Halvorsen, eine vollständig akustische Interpretation des epischen Doppelalbums Drukqs von Aphex Twin.
Eine große Inspiration für das Ensemble und die Arrangements war die Zusammenarbeit des Wooden-Elephant-Bratschisten und Komponisten Ian Anderson mit dem London Contemporary Orchestra. In den Jahren 2014–2015 arbeitete das LCO mit dem Radiohead-Gitarristen Jonny Greenwood an dessen zeitgenössischer Streichkammermusik zusammen, was in einer gemeinsamen Europatournee und der Mitwirkung am Radiohead-Album A Moon Shaped Pool gipfelte. Dabei experimentierte Greenwood mit Klangerzeugungstechniken, wozu auch die Einbeziehung ungewöhnlicher Objekte wie Plektren und Pacay-Shaker gehörte. Seine ständigen Fragen wie »Was passiert, wenn man es damit zupft?« oder »Was passiert, wenn man es damit schlägt?« beeinflussten die Interpretationen auf dem Album von Wooden Elephant maßgeblich.
Zu den Zukunftsplänen gehört ein Auftrag des Verbier Festivals, eines der unzähligen bahnbrechenden Alben von Miles Davis, In a Silent Way, neu zu bearbeiten, um den hundertsten Geburtstag der Jazzlegende im Juli 2026 zu feiern.
Stand: März 2026
Magazin
29. April 2026
Ich finde spannend, wie Olga Neuwirth die vielen Facetten der Hauptfigur Orlando zum Ausdruck bringt. Wie vielseitig sie für die Stimme schreibt und wie sie Elektronik einsetzt. Sie bringt klanglich unterschiedliche Epochen zusammen: Renaissance, Barock, Pop, Rock, Noise, Experimental. Das ist eine Vielschichtigkeit, die der Figur Orlando entspricht. […] Die Partie ist musikalisch wie ein Kaleidoskop. Es geht um Freiheit, darum, dass Identität ein Prozess ist. Das ist in Orlando zu hören.
#KOBOrlando
27. April 2026
Im Stimmengewirr der Henker
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition. Ein Gespräch über die Freiheit des Wahnsinns, über Gaslighting als zeitloses Sujet und das Privileg perfekter Partituren.
#KOBSiKo
Interview
24. April 2026
Alles neu macht der Mai
Über Opferrituale, Theaterskandale und die Frage nach dem Sein oder Nichtsein
#KOBSiKo
Einführung
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
