©

Mag­da­lena Bogner

©
Die österreichische Flötistin Magdalena Bogner ist seit September 2015 Soloflötistin an der Komischen Oper Berlin. Sie studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien bei Andrea Wild und Karl-Heinz Schütz und absolvierte parallel zum Konzertfach ein Instrumentalpädagogikstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Darauf folgte das Masterstudium bei Michael Martin Kofler an der Universität Mozarteum Salzburg, das sie mit Auszeichnung abschloss.

Erste Orchestererfahrungen sammelte sie 2012 als Praktikantin der Münchner Symphoniker und ab 2013 als Akademistin und anschließend im Zeitvertrag an der Bayerischen Staatsoper, wo sie wichtige künstlerische Impulse erhielt.

Als Soloflötistin gastiert sie in Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, an der Staatsoper Unter den Linden, beim WDR Köln, im Gewandhausorchester Leipzig, NDR Hannover, DSO Berlin, Konzerthausorchester Berlin, SWR Stuttgart, bei den Wiener Symphonikern und der Kammerakademie Potsdam und arbeitete mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, James Gaffigan, Philippe Jordan, Jakub Hrusa, Philippe Herreweghe und Marc Minkowski. Bei den Berliner Philharmonikern war sie 2024 an der 2. Flöte zu Gast.

Im Jahr 2008 wurde sie mit dem Fidelio-Preis ausgezeichnet und erhielt 2012 ein Stipendium der Yamaha Music Foundation. Im Sommer 2012 war sie Mitglied der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.

Neben vielseitiger kammermusikalischer Tätigkeit ist sie seit 2017 festes Mitglied des Ensembles der 14 Berliner Flötisten. Des Weiteren begleitet sie seit Juli 2023 als Dozentin der Flötengruppe das „Verbier Festival Junior Orchestra“.

Ab dem Sommersemester 2025 wird sie eine eigene Flötenklasse an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar aufbauen.

Stand: Januar 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando