KABEAUSHÉ
After some years working as an actor and radio DJ, Kabeaushé (born Kabochi Gitau in Nairobi, Kenya) wanted to pursue his passion for music. He was writing and producing rap and electronic music on Soundcloud as far back as 2015. By the late 2010s he was challenging himself to release one song a week on Soundcloud for six months on top of his early EPs and mixtapes. During this time, he also participated in music collaborations and arts incubator programs throughout Nairobi.
His Soundcloud songs found their way to Arlen Dilsizian and Derek Debru, founders of Uganda-based experimental music collective Nyege Nyege. A ten day visit to their Kampala headquarters turned into a six month stay where Kabeaushé honed his craft. »I was still learning. I was still dipping my feet into trying to learn how production works like trying to understand pockets of like songwriting, trying to understand pockets of just like the whole production aspect«, he says. The Coming of Gaze, his debut album, was released this year, but it’s mostly Kabeaushé’s older music – as old as 5 years ago – made through this Soundcloud-to-Kampala trajectory. All songs and albums mentioned in this piece were written, performed and produced by Kabeaushé. This collection of his older songs, The Coming of Gaze, debuted on May 12th, 2023 on the Nyege Nyege sub-label Hakuna Kulala.
This was followed by a summer 2022 residency in Berlin and Monkeytown Records signing, where Kabeaushé released his sophomore album on November 10th, 2023, called Hold on to Deer Life, There’s a Blcak Boy Behind You!
His Soundcloud songs found their way to Arlen Dilsizian and Derek Debru, founders of Uganda-based experimental music collective Nyege Nyege. A ten day visit to their Kampala headquarters turned into a six month stay where Kabeaushé honed his craft. »I was still learning. I was still dipping my feet into trying to learn how production works like trying to understand pockets of like songwriting, trying to understand pockets of just like the whole production aspect«, he says. The Coming of Gaze, his debut album, was released this year, but it’s mostly Kabeaushé’s older music – as old as 5 years ago – made through this Soundcloud-to-Kampala trajectory. All songs and albums mentioned in this piece were written, performed and produced by Kabeaushé. This collection of his older songs, The Coming of Gaze, debuted on May 12th, 2023 on the Nyege Nyege sub-label Hakuna Kulala.
This was followed by a summer 2022 residency in Berlin and Monkeytown Records signing, where Kabeaushé released his sophomore album on November 10th, 2023, called Hold on to Deer Life, There’s a Blcak Boy Behind You!
Magazin
22. Juni 2026
Paradies und Abgrund
Von lautem Flehen, sanfter Trauer und dem viel zu frühen Abschied im französischem Chorkonzert Sacre Chor
#KOBSiKo
9. Juni 2026
Gepflegte Beatmusik
Die DDR-Unterhaltungsmusik zwischen Freiheit und Lenkung
#KOBMokkaHits
8. Juni 2026
»Man muss sich die Begriffe zurückholen«
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi über DDR-Unterhaltung, Friedenssehnsucht und die Revue als Form der Erinnerung in Mokka-Hits und Milchbar-Träume
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
Dieser Revue gelingt etwas Seltenes: die Unbeschwertheit der Hits zu feiern als die Version eines besseren Deutschlands. Und zugleich zu zeigen, dass die Realität anders aussah…
Maria-Danaé Bansen mit göriger Energie, Mirka Wagner mit Jubel-Höhen und Johannes Dunz mit Tenor-Schmelz, Nico Holonics fügt allem eine gute Prise Lebenshunger hinzu. Alfred Mayerhofer findet für jede Epoche neue sprechende Kostüme zwischen Pettycoat und Staubmantel, sehr kurzen Hosen und Einheits-Jeans, Biederkeit und Glamour.
Musikalisch hat Benzwi den Abend souverän im Griff. Was dieser Mann anfasst, wird zu Gold, ob an der Komischen Oper oder am Berliner Ensemble. Auch hier hat er sehr feine Arrangements geschaffen, lässt den Chor strahlen, entlockt dem Orchester kraftvolle Bigband-Farben, begleitet die delikatesten Momente allein am Klavier. So veredelt er auch harmlosere Ohrwürmer wie das titelgebende »In der Mokka-Milch-Eisbar« und »Heißer Sommer«. Viele Nummern aber gibt es, die einen unmittelbar anrühren in ihrer Sehnsucht, weil die Texte von heute sein könnten…
Der Abend beginnt und endet leise, nachdenklich. »Mokka-Hits und Milchbar-Träume« verneigen sich tief vor der künstlerischen Leistung, weinen aber in einer Zeit, in der die AfD die DDR zum Vorbild für ganz Deutschland erheben will, dem untergegangenen Staat keine Träne nach.
Maria-Danaé Bansen mit göriger Energie, Mirka Wagner mit Jubel-Höhen und Johannes Dunz mit Tenor-Schmelz, Nico Holonics fügt allem eine gute Prise Lebenshunger hinzu. Alfred Mayerhofer findet für jede Epoche neue sprechende Kostüme zwischen Pettycoat und Staubmantel, sehr kurzen Hosen und Einheits-Jeans, Biederkeit und Glamour.
Musikalisch hat Benzwi den Abend souverän im Griff. Was dieser Mann anfasst, wird zu Gold, ob an der Komischen Oper oder am Berliner Ensemble. Auch hier hat er sehr feine Arrangements geschaffen, lässt den Chor strahlen, entlockt dem Orchester kraftvolle Bigband-Farben, begleitet die delikatesten Momente allein am Klavier. So veredelt er auch harmlosere Ohrwürmer wie das titelgebende »In der Mokka-Milch-Eisbar« und »Heißer Sommer«. Viele Nummern aber gibt es, die einen unmittelbar anrühren in ihrer Sehnsucht, weil die Texte von heute sein könnten…
Der Abend beginnt und endet leise, nachdenklich. »Mokka-Hits und Milchbar-Träume« verneigen sich tief vor der künstlerischen Leistung, weinen aber in einer Zeit, in der die AfD die DDR zum Vorbild für ganz Deutschland erheben will, dem untergegangenen Staat keine Träne nach.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 15.06.2026
Heiteres aus 40 Jahren DDR
Heiteres aus 40 Jahren DDR
#KOBMokkaHits
