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Ev­ge­ny Ti­tov

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Evgeny Titov wurde in Kasachstan geboren. Nach einer Schauspielausbildung an der Theaterakademie St. Petersburg arbeitete er zunächst als Schauspieler in Russland, bevor er Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien studierte. Titov ist heute einer der gefragtesten Regisseure in Theater und Oper in ganz Europa. Als international gefeierter Regisseur führte ihn seine Arbeit u. a. ans Staatsschauspiel Dresden, wo er die Uraufführung von Martin Heckmanns Mein Herz ist rein inszenierte. Darüber hinaus inszenierte er am Landestheater Linz, am Düsseldorfer Schauspielhaus (Shakespeares Macbeth und Richard III., Arthur Millers Der Schmelztiegel), bei den Salzburger Festspielen (Maxim Gorkis Sommergäste) und an der Münchner Residenz. Zu seinen Arbeiten gehören darüber hinaus Tri Sestri (Salzburger Festspiele), Iolanta (Wiener Staatsoper), King Lear (Düsseldorfer Schauspielhaus), Die Liebe zu den drei Orangen (Semperoper Dresden), Tannhäuser (Grazer Oper), L’Orfeo (Opernhaus Zürich), Der Kirschgarten (Hessisches Staatstheater), Le nozze di Figaro (Bayerische Staatsoper), L’incoronazione di Poppea (Opéra national du Rhin) und Gier unter Ulmen (Residenztheater München). Nach Œdipe (2021) inszeniert Titov in der Spielzeit 2025/26 Richard Strauss’ Salome an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Oktober 2025

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt