©
Solist - Bass

Phi­lipp Mei­er­hö­fer

©
Zitat einfügen oder Element löschen - EN nicht vergessen
Wenn ich nicht singen würde, wäre ich Schreiner geworden. Mein Vater war Schreinermeister.
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2012.

HEIMAT
Geboren in Mittelfranken
Heimat ist Weimar

STUDIUM
Hochschule für Musik Würzburg (bei Leandra Overmann)
1. Von welcher Opernfigur hast du am meisten gelernt (und was)?
Ich glaube, dass alle Opernfiguren dasselbe Anliegen haben, wie jeder Mensch, der etwas mitteilen will.
Egal, ob die Ziele der Figur edel oder schlecht sind; mein Anspruch ist – und das ist der ständige Lernprozess – dem Publikum die Bestrebungen der Figur ehrlich zu vermitteln, und zwar so, als würde die Person dies zum ersten Mal tun, also ohne einen wochenlangen Probenprozess, den wir alle durchlaufen, um dort hinzukommen. 

2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Nichts, was angenehm ist. Auch für meine Familie und für meine Ohren. 

3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sänger geworden wärst?
Wahrscheinlich wäre ich Bankkaufmann, das war ich schon, bevor ich Sänger wurde. Ist ja auch ein bisschen, wie in der Oper...

4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Ich bin mit 10 Jahren als Sopran in den Windsbacher Knabenchor eingetreten. Bis dahin hat Musik bei uns zu Hause keine Rolle gespielt. Die Gemeinschaft im Internat und das gemeinsame Konzerterlebnis hat für mich alles verändert. Ohne diese vielen Erfahrungen wäre mein Leben sicher anders verlaufen. 

5. Was machst du nach der Vorstellung?
Duschen, Ausruhen und, wenn am nächsten Tag um 10 Probe ist, schnell ins Bett.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin
1. Februar 2016
Dieser Onegin wird bleiben. Es ist eine Referenzregie.
400 Quadratmeter Kunstrasen für eine Oper ... Regisseur Barrie Kosky triumphiert nun damit in Berlin
Elmar Krekeler, Die Welt
#KOBOnegin