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Annemarie Woods

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Die irische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annemarie Woods gewann 2011 zusammen mit dem britischen Regisseur Sam Brown in Graz den Ring Award. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Bühnenbild und Kostümdesign für Polifemo (Opéra de Lille, Regie: Bruno Ravella), Bühnenbild und Kostümdesign für Trouble in Tahiti/A Quiet Place unter der Regie von Oliver Mears sowie Kostüm- und Bühnenbild für The Handmaid’s Tale (English National Opera, Regie: Annilese Miskimmon). Sie arbeitet regelmäßig am Opernhaus Zürich und entwarf zuletzt die Kostüme für L'Orfeo (Regie: Evgeny Titov) und Roméo et Juliette, Ada’s Butterfly sowie Girl with a Pearl Earring, inszeniert von Ted Huffman, mit dem sie bereits viele Jahre zusammenarbeitet (unter anderem Rinaldo an der Oper Frankfurt, Salome an der Oper Köln, Ein Sommernachtstraum an der Opéra National Montpellier). Sie war außerdem Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für Billy Budd, inszeniert von Annilese Miskimmon an Den Norske Opera & Ballet in Oslo. Weitere Engagements führten sie an die Pariser Oper, die Deutsche Oper Berlin, De Nationale Opera in Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Welsh National Opera, die Opéra national de Nancy-Lorraine und das Glyndebourne Festival. An der Komischen Oper Berlin entwarf sie die Kostüme für La traviata.

Stand: Januar 2026

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Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
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