»Wenn ich einmal reich wär’ ...«
Anatevka
Jerry Bock
Anatevka gehört zur DNA der Komischen Oper Berlin wie kaum ein anderes Musical: Schon die DDR-Erstaufführung von Walter Felsenstein stand sage und schreibe 500-mal auf dem Spielplan. Als Barrie Kosky das Werk 2017 wieder ansetzte, war der Jubel groß. Die New York Times etwa schrieb über Koskys Inszenierung: »Das ist gewiss die überzeugendste – und am wenigsten klischeebeladene – Anatevka-Aufführung, die vorstellbar ist.«
Im Schtetl Anatevka folgt alles Leben streng der jüdischen Tradition. Doch der Milchmann Tevje ringt mit ihr. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen…
Anatevka entwirft zwischen Humor und menschlichem Leid eine der lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödien des 20. Jahrhunderts.
Im Schtetl Anatevka folgt alles Leben streng der jüdischen Tradition. Doch der Milchmann Tevje ringt mit ihr. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen…
Anatevka entwirft zwischen Humor und menschlichem Leid eine der lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödien des 20. Jahrhunderts.
Vor langer Zeit ... vielleicht aber auch gar nicht so sehr langer Zeit ... leben in einem kleinen jüdischen Schtetl namens Anatevka, inmitten des weiten Russlands, der Milchmann Tevje mit seiner Frau Golde und den fünf gemeinsamen Töchtern. Die drei ältesten – Zeitel, Hodel und Chava – sollen gemäß den ehrwürdigen Regeln jüdischer Tradition, und mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente, an möglichst wohlhabende Ehemänner verheiratet werden.
Doch die Mädchen verlieben sich nach eigenem Willen. Statt des Fleischers Lazar Wolf liebt Zeitel den armen Schneider Mottel Kamzoil. Hodel verliebt sich in den neuen Hauslehrer und Revolutionär Perchik und Chava wählt sich einen russischen Intellektuellen, den orthodoxen Christen Fedja. Inmitten großer Freuden und Plagen, der Furcht des Dorfes vor Pogromen, Goldes Sorgen um die Kinder und Tevjes täglichem Streben nach Lohn, Brot und wahrer Frömmigkeit, stellen die Mädchen ewig gültige Traditionen in Frage; und das große Herz ihres Vaters auf die Probe. Tevje ringt um den rechten Weg und vergibt alle ihre Flausen. Fast alle! Sein Großmut kennt Grenzen: seinen Glauben, die Tradition! Für diese zerreißt Tevje gar ein Familienband. Nur kurz darauf bricht ein Pogrom herein, zerstreut das Dorf in alle Himmelsrichtungen und mit ihm die Familie. Für immer verlassen Tevje, seine Kinder, die Freunde und Bekannten ihre Heimat: Anatevka.
Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem [1964]
Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl
Buch von Joseph Stein
Musik von Jerry Bock
Gesangstexte von Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen
Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince
Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins
Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl
Buch von Joseph Stein
Musik von Jerry Bock
Gesangstexte von Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen
Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince
Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins
Im Repertoire seit 3. Dezember 2017
30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
#KOBAnatevka
20. Januar 2023
Quicklebendig zwischen Freude und Zusammenbruch
Dirigent Koen Schoots im Gespräch über den richtigen Sound, den Klassiker Anatevka und Mozart als Musicalkomponisten
#KOBAnatevka
Musical
Interview
Koen Schoots
29. Januar 2023
»Ein schönes, ein gutes, ein ausladendes ›Scholem-alejchem‹ auf Euch, Herr Scholem Alejchem!«
Mit Pauken, Posaunen und dem Herz auf der Zunge: Als im Jahr 1916 über 150.000 Menschen durch New York zogen, war es kein Protest, kein Festzug – es war ein letztes Geleit für einen der größten Erzähler des jüdischen Volkes: Scholem Alejchem. Ein Schriftsteller, der mit Feder und feinem Witz das Leben kleiner Leute in den Schtetln Osteuropas in funkelnde Literatur verwandelte. Seine Geschichten – mal heiter, mal wehmütig, immer voller Menschlichkeit – hallen bis heute nach wie in dem weltberühmten Musical Anatevka. Eine Einführung zu diesem musikalisches Denkmal über das Aufbegehren gegen das Unvermeidliche, über Liebe, Verlust, Heimat und Hoffnung.
#KOBAnatevka
Musical
Einführung
4. März 2018
Last night, at the Comic Opera of Berlin I was gobsmacked. Their production of Fiddler on the Roof was hands down, the single best performance I have ever witnessed in my 24 years living and working in continental Europe. Nothing else I have ever seen, anywhere on the continent, even comes close. … Gentle readers, walk, crawl, run, beg, borrow or steal... do what you must do, but get a ticket to see Fiddler on the Roof at the Comic Opera in Berlin. 20 years from now, people will still be talking about this legendary production.
FIDDLER ON THE ROOF at The Comic Opera Of Berlin - Hands down, the very best production I've ever seen in Europe
Mark Janicello, broadwayworld
Mark Janicello, broadwayworld
#KOBAnatevka
1. Februar 2018
Fantastisch, wie flexibel sich das Orchester der Komischen Oper erweist, wie stilsicher es den Klezmer-Sound trifft. Grandios ebenso, sie sich die Handlung atmosphärisch dazu fügt, wie die Ensemblemitglieder in diesen folkloristischen Genrebildern die allerkleinste Nebenrolle durch darstellerische Detailgenauigkeit veredeln.
Donnerwetter
Frederik Hanssen, Opernwelt
Frederik Hanssen, Opernwelt
#KOBAnatevka
9. Dezember 2017
Kosky kriegt das Kunststück fertig, ein Anatevka auf die Bühne zu stellen, das ohne jeden Folklore-Kitsch auskommt und dennoch tief berührt.
Auf den Schrank gekommen
Roberto Becker, Neues Deutschland
Roberto Becker, Neues Deutschland
#KOBAnatevka



