Johanna Kubina
Johanna Kubina ist seit 1990 Solo-Bratschistin der Komischen Oper Berlin. Ausgebildet wurde sie an der Spezialschule für Musik bei Prof. Eberhard Feltz und der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Gerhard Riedel in Berlin. 1988 wurde sie als erste Frau Teil der Bratschengruppe der Staatskapelle Berlin. Dem Engagement an der Komischen Oper Berlin als Solo-Bratschistin folgten solistische Auftritte wie Harold en Italie (Hector Berlioz) und Der Schwanendreher (Paul Hindemith). Zeitgleich wurde Kubina Mitglied des Kammerorchesters Carl-Philipp-Emmanuel-Bach. Dort spielte sie u. a. das Konzert D-Dur von Carl Stamitz, das Konzert G-Dur von Georg Philipp Telemann und das 3. und 6. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach im damaligen Schauspielhaus Berlin. Kammermusikalisch war sie über die vergangenen Jahre in den unterschiedlichsten Konstellationen in Österreich, Italien und Deutschland tätig. Sowohl mit der Komischen Oper Berlin als auch mit dem Kammerorchester reiste J. Kubina in viele asiatische und fast alle europäischen Länder. Längere Zeit verbrachte sie im Malaysian Philharmonic Orchestra. Regelmäßig spielt sie als Gast in unterschiedlichen Opernhäusern Deutschlands. Kubina unterrichtete darüber hinaus lange Zeit Kinder in musikalischer Früherziehung und ist leidenschaftliche Imkerin.
Stand: November 2025
Magazin
29. Januar 2026
GMD James Gaffigan verlängert bis 2030
Seit dem sanierungsbedingten vorübergehenden Umzug ins Schillertheater mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernahm James Gaffigan den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin. Nun verlängert er seinen Vertrag, der zunächst bis zum Sommer 2027 geschlossen war, bis 2030.
27. Januar 2026
Schlag ins Gesicht
Ein Gespräch mit Dirigent James Gaffigan über die russische Sprache, extremes Musiktheater und die Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit
#KOBLadyMacbeth
Interview
27. Januar 2026
Dorf der Verlorenen
Ein Gespräch mit Regisseur Barrie Kosky über einen jungen Komponisten, eine rätselhafte Mörderin und ein Landgut ohne Klimaanlage in Lady Macbeth von Mzensk
#KOBLadyMacbeth
Interview
22. Januar 2026
Die Kunst der Pornophonie
Über stoßende, keuchende und stöhnende Musik in Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk
#KOBLadyMacbeth
Einführung
22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt
#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.
Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco
