Maria Fiselier

Solistin - Mezzosopran
Ich will alles ausprobieren. Du weißt eigentlich erst,
ob eine Rolle für dich ist, wenn du sie gesungen hast.

Im Ensemble der Komischen Oper seit 2016

HEIMAT
Niederlande

STUDIUM
Koninklijk Conservatorium Den Haag

MEISTERKURSE BEI
Brindley Sherrat, Christa Ludwig, Joyce DiDonato

PREISE
Internationaler Gesangswettbewerb von ’s-Hertogenbosch

CD
To go into the unknown (7 Mountain Records)

WICHTIGE DIRIGENTEN
Kent Nagano, Mariss Janssons, Lothar Koenigs, Evelino Pidó, Anthony Hermus

WICHTIGE REGISSEUR*INNEN
Stefan Herheim, Andrea Breth, Guy Joosten, Damiano Michieletto

FESTES ENGAGEMENT
National Opera Studio London

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Oreste (La Belle Hélène) am Grand Théâtre de Genève, Dorabella (Così fan tutte) im Staatstheater am Gärtnerplatz, Zweite Magd (Daphne) und Alto (Jakob Lenz) am La Monnaie Brüssel, Delia (Il viaggio a Reims) an De Nationale Opera in Amsterdam, La Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Kate Pinkerton (Madama Butterfly) am Concertgebouw Amsterdam, Susie (A quiet place) am Konzerthaus Berlin und bei den Dresdner Musikfestspielen, Suzuki (Madama Butterfly), Serena (I gioielli della Madonna)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Emmy (Der Vampyr), Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), Otho (Die Krönung der Poppea), Zweite Waldelfe (Rusalka), Sylvia/Proserpina (Orpheus), Prinzessin Clarice (Die Liebe zu drei Orangen), Die Gräfin von Ceprano/Maddalena (Rigoletto), Mercedes (Carmen), Orest (Die schöne Helena), Olga (Jewgeni Onegin), Brigitta, Pauls Haushälterin (Die tote Stadt), Die weiße Katze/Ein Schäfer (Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges),
Paquette (Candide), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Chava (Anatevka), Olga (Jewgeni Onegin), Gräfin Ceprano (Rigoletto)
Bei einer derartigen familiären »Vorbelastung« ist es eigentlich kein Wunder, dass Maria Fiselier Sängerin geworden ist: Vater, Mutter, Onkel und Tante frönen allesamt auf beruflichen Pfaden ihrer sängerischen Leidenschaft! Den Keim dafür hat bereits der Großvater gesät. Der führte ursprünglich einen Elektroladen, war aber als Laie der Musik verfallen, genauer gesagt dem Orgelspiel und dem Gesang. Eines Tages fuhr er heimlich nach Amsterdam, um dem Chor der Nederlandse Opera vorzusingen – und von heute auf morgen musste die gesamte Familie vom kleinen Losser im Osten der Niederlande in die Metropole Amsterdam umziehen, denn Opa Fiselier hatte zur Überraschung aller einen neuen Job – als Sänger im Opernchor!

Von da an hat sich die Singleidenschaft offenbar ins Erbmaterial der Fiseliers gebrannt. Die kleine Maria wollte schon als Baby Sängerin werden. In der Schule stand sie in zahlreichen Musicals wie Cats und Les Miserables und auch bereits als Evita auf der Bühne. »Hauptsache nichts Klassisches, damals wollte ich nicht unbedingt in die Fußstapfen meiner Eltern treten!« Bereits zu Schulzeiten nahm sie Gesangsunterricht – und landete irgendwann dann doch beim klassischen Operngesang. Der eigene Vater, ein solistisch erfolgreicher Bassbariton, gab ihr schließlich Unterricht, bis sie an der Musikhochschule Den Haag ihr Gesangsstudium aufnahm. Wen wundert es noch, dass Marias Schwestern ebenfalls Gesang studiert haben, auch wenn sie am Ende andere Wege gegangen sind: Die ältere arbeitet im Hotelfach als Banqueting Sales Managerin, die jüngere frönt ihrer Liebe zur leichteren Muse und tritt in Cabaret-Programmen und Chanson-Abenden auf.

Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ an der Komischen Oper Berlin

»Überdurchschnittlich gut besetzt ist die sonst oft farblose Rolle der Brigitta mit Maria Fiselier, und der Bariton Günter Papendell wertet mit kraftvollem Zugriff die Auftritte Franks zu eigenen Höhepunkten des Abends auf.«
nmz.de
Peter P. Pachl, 01.10.2018

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