Sinfoniekonzert 6: Sabine Meyer und Henrik Nánási

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
Das zweifellos berühmteste Konzert für Klarinette und Orchester mit einer der namhaftesten Klarinetten-Virtuosinnen unserer Tage! Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur, gespielt von Sabine Meyer, wird im Sinfoniekonzert 6 umrahmt von zwei weiteren Meisterwerken der Wiener Klassik: Mozarts im Alter von 17 Jahren komponierter Sinfonie Nr. 25 KV183 (die so genannte Kleine g-Moll) und Beethovens berühmter Sinfonie Nr. 7 in A-Dur.
Die Werke in Kürze

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

Weil sie in derselben Tonart wie die 15 Jahre später entstandene Sinfonie Nr. 40 KV 550 steht – obendrein die beiden einzigen Sinfonien Mozarts in einer Moll-Tonart – wird die Sinfonie Nr. 25 gerne auch als »kleine« g-Moll-Sinfonie bezeichnet. Ihrem Rang als ein eigenständiges Werk, das einen bedeutenden Schritt in Mozarts Weiterentwicklung der neuen Gattung Sinfonie markiert, wird eine solche Definition als »Vorläufer« freilich nicht gerecht. Deutlich sind in Mozarts KV 183 die Einflüsse der Mannheimer Schule und ihrer epochemachenden orchestralen Effekte erkennbar. Allein schon mit ihrem energiegeladenen, ungestüm vorwärtsdrängenden ersten Satz steht die »kleine« g-Moll-Sinfonie ihrer »großen«Schwester in nichts nach.

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Noch ganz jung war sie, als Mozart leidenschaftlich dem Klang ihrer Stimme verfiel… Aber nicht nur die noch in ihren Kinderschuhen steckende Klarinette fand Mozarts Gefallen. Auch das tiefer klingende Bassetthorn hatte es dem Komponisten angetan. Mozarts Logenbruder und Freund Anton Stadler wiederum spielte auf einer von ihm selbst entwickelten Bassettklarinette. Für ihn und sein Instrument schrieb Mozart kurz vor Tod das überirdisch schöne Klarinettenkonzert, bis heute nicht nur das bekannteste seiner Art, sondern auch eines der berühmtesten Werke aus der Feder des Salzburger Meisters. Mozart schöpft darin alle klangtechnischen Möglichkeiten des neuen Instrumentes voll aus, von in der Tiefe murmelnden Akkordbrechungen über sprudelnde Sechzehntel-Koloraturen in der hohen Lage bis hin zu weit aussingenden Melodiebögen.

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Das oft zitierte Diktum Wagners, der die Siebte Beethovens als »Apotheose des Tanzes« bezeichnete, ist irreführend und streift doch einen wesentlichen Kern der 1813 uraufgeführten Sinfonie in A-Dur: Alle vier Sätze des Werkes werden wesentlich durch einen markanten Rhythmus getragen, der bei näherer Betrachtung mit den rhythmischen Mustern der anderen Sätze in enger Beziehung steht. Ob im beschwingten ersten, im berühmten Trauermarsch des zweiten, im zupackend auffahrenden Scherzo des dritten oder im kraftvoll zupackenden Finale des vierten Satzes – kaum je kommt der rhythmische Motor zum Stillstand, sondern drängt stattdessen fortwährend weiter, tanzt sich hinein in eine »Apotheose des Rhythmus«.

Stab

Dirigent
Solistin

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