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Karolina Gumos

Solistin - Mezzosopran
Im Ensemble der Komischen Oper Berlin seit 2006.

HEIMAT: Gdynia (Polen).

STUDIUM: Akademia Muzyczna in Poznan (Wojciech Maciejowski), Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin (Anneliese Fried).

PREISE: »Ada Sari« Gesangswettbewerb, Kammeroper Schloss Rheinsberg.

VORHERIGE ENGAGEMENTS: Theater Dortmund, Staatstheater Braunschweig.

WICHTIGE ROLLEN AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN: Octavian (Der Rosenkavalier), Perichole (La Perichole), Rosina (Der Barbier von Sevilla), Dorabella (Così fan tutte), Giulietta (Hoffmanns Erzählungen), Idamante (Idomeneo), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Arsamene (Xerxes), Hänsel (Hänsel und Gretel).

ANDERSWO: Theater Dortmund: Zerlina (Don Giovanni), Cherubino (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Dorabella (Così fan tutte); Staatstheater Braunschweig: Niklas / Die Muse (Hoffmanns Erzählungen), Ottavia (Die Krönung der Poppea), Sextus (La clemenza di Tito), Julie (Julie von Philippe Boesmanns); Fenena (Nabucco) am Theater Dortmund und an der Hamburgischen Staatsoper, Carlotta (Die schweigsame Frau) an der Semperoper Dresden und am Teatro de la Maestranza, Sevilla, Arsamenes (Xerxes) beim Bergen International Festival, Bianca (Eine florentinische Tragödie) am Teatro de la Maestranza, Sevilla.

AUSFLÜGE: RuhrTriennale (Le Vin Herbé, 2008; Moses und Aron, 2009; Europeras 1&2, 2012), Münchner Opernfestspiele (Das Lied von der Erde), Händel-Festspiele Karlsruhe (Partenope), Musica Mallorca, Menorca Festival, Wratislavia Cantans Breslau, Lutoslawski Festival Warschau, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Cuvilliés-Theater München, Konzerthaus Dormund, Philharmonie Poznan, Studio 1 Warschau, Dom Riga/Lettland.

WICHTIGE DIRIGENTEN: Peter Schneider, Friedemann Layer, Stefan Soltesz, Michael Boder, Michael Hofstetter, Ion Marin, Pedro Halffter, Jörg-Peter Weigle.

WICHTIGE REGISSEURE: Willy Decker, Stefan Herheim, Heiner Goebbels, Hans Neuenfels, Barrie Kosky, Marco Arturo Marelli, Christine Mielitz, Udo Samel, Beverly Blankenship, Lucas Kindermann, Uwe Schwarz, Andreas Homoki, Sebastian Baumgarten.
Vor ihrer Haustür lag das weite Meer. Direkt an der Danziger Bucht wuchs Karolina Gumos auf. »Unser Leben spielte sich damals meist im Freien ab. Man hatte immer den Duft des Meeres in der Nase – und sein Rauschen im Ohr.« Vielleicht lag es in der Natur der Dinge und der Geographie ihres Heimatortes, dass die Neugier auf das geweckt war, was hinter dem Horizont lag – für die Augen unsichtbar, aber mit dem Herzen zu erahnen. So auch das Singen. Ihre erste Rolle (im Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry) sang sie in dem direkt am Strand in ihrer Heimatstadt liegenden Musical-Theater. Sie war 18 Jahre alt und mit Gesang hatte sie vorher nichts am Hut gehabt. Sie ging zum Vorsingen, weil ihr damaliger Freund dort gesungen hat. Aber sie hatte eine natürliche Begabung und die Liebe zur Musik. »Klavier und Geige hatte ich schon gespielt. Aber plötzlich habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir das Singen macht!«. Daraufhin nahm sie dort an mehreren Workshops teil. »Das war ein hartes Training! Da ging es nicht nur um Gesang, sondern um Darstellung und ganz viel Körperarbeit. Ich habe da viel über Disziplin gelernt. Eine tolle Zeit!.« Ihre Stimme entpuppte sich dabei immer mehr als perfektes Material für die Oper.

Und der Ruf der Oper lockte sie! Erst zu einem Gesangsstudium nach Posen und dann nach Deutschland. »Hier wollte ich erst gar nicht hin. Meine Beziehung zu Deutschland war früher ziemlich gespannt. Das Deutsch-Polnische Verhältnis ist ja recht belastet. Und auch die Sprache fand ich nicht so melodisch.« Dazu kam ein familiärer Hintergrund: Ihr Vater hatte als junger Mann während des Naziterrors im Untergrund für die Unabhängigkeit Polens gekämpft – und war dafür im KZ gelandet. »Ein unglaublicher Mann. Nach all den schlimmen Dingen, die er erlebt hatte, war er nie bitter und setzte sich nach dem Krieg immer wieder für Versöhnung ein.« Die Kammeroper Schloss Rheinsberg war ihre erste Station im Nachbarland. Hier lernte sie einen jungen Mann kennen, der ein Grund war, warum sie in Deutschland blieb und Wurzeln schlug. »Er war Hornist im Orchester«. Die große Liebe. »Er spielte für mich Alphorn am See und da war's um mich geschehen!« Seitdem sind die beiden nun zusammen.

»Einmal spazierten wir gemeinsam in Berlin Unten den Linden. Da gab es einen Fensterkasten, in dem Aufführungsvideos der Komischen Oper gezeigt wurden. Damals redeten wir darüber, wie toll es doch wäre, wenn ich hier malsingen könnte. Ich weiß das noch wie heute ...« Doch solche Pläne waren noch Zukunftsmusik. Zuerst nahm sie ein Festengagement am Theater Dortmund an, später wechselte sie ans Staatstheater Braunschweig. Hier sang sie eine ihrer Lieblingsrollen: Julie (basiert auf Strindberg's Fräulein Julie) in der gleichnamigen Oper von Philippe Boesmans, als deutsche Erstaufführung. »Das war eine Herausforderung. Eine schwierige Partitur! Aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht.«

In diesen Jahren pendelte sie ständig nach Brandenburg – bis das Schicksal sie schließlich wirklich an die Komische Oper Berlin führte. Hier ist nun ihre Heimat. Das Rauschen des Meeres ist weit weg. Doch die frische Luft sucht sie immer noch. »Ich brauche die Natur zum Atmen.« Sie liebt die Seen und die Flüsse Brandenburgs. Hier fährt sie leidenschaftlich gerne Kajak und durchforstet in ihren liebsten Gummistiefeln die Wälder nach Pilzen. Wenn es sie in den Ferien in die Berge verschlägt muss sie aufpassen: »Bei Serpentinen wird mir übel«. Sie ist halt doch ein Kind des Meeres ...

Carmen

Carmen, Mercedes
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Die Krönung der Poppea

Octavia
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Die Zauberflöte

Zweite Dame
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Il barbiere di Siviglia

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Jewgeni Onegin

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Les Contes d'Hoffmann

La Muse / La mère d’Antonia
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Rusalka

Fremde Fürstin
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