Foto: Iko Freese | drama-berlin.de
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Foto: Paul Barritt
Foto: Paul Barritt
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Igor Strawinsky / Maurice Ravel

Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Burlesque in vier Szenen [1947] / Fantaisie lyrique in zwei Teilen [1925]
Text »L'Enfant« von Colette | In französischer Sprache
Jan '17
Sa
Feb '17
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Mär '17
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Jul '17
Di
Samstag, 4. Februar 2017
19:30
Nach dem atemberaubenden Erfolg der Zauberflöte, die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, kehrt die britische Theatertruppe »1927« zurück an die Komische Oper Berlin – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern …

In Strawinskys Tanz-Burlesque werden drei Puppen von ihrem sadistischen Puppenmeister zum Leben erweckt: die verletzliche Ballerina, der grobschlächtige, aber gutmütige Muskelmann und der tollpatschige Clown Petruschka. Vom Meister fortwährend zur Schau gestellt und gequält, gelingt Petruschka schließlich die Flucht. Doch die so lang ersehnte Freiheit währt nicht lange …
Das ungezogene, zerstörungswütige Kind in Ravels skurril-fantastischer Fantaisie lyrique hingegen erlebt einen wahren Albtraum, als die von ihm malträtierten Gegenstände wie Sessel, Uhr, Teekanne oder Tapete zum Leben erwachen und ihren Peiniger bedrängen.

In schneller, revueartiger Abfolge malt Ravel mit impressionistisch-duftigen Farben die unterschiedlichsten Geschöpfe – von der chinesischen Tasse über die hektisch schlagende Standuhr bis hin zur trauernden Prinzessin aus dem Märchenbuch. Mit prallen volkstümlichen Klängen schildert Strawinsky das bunte Treiben des Jahrmarkts, findet zarte Töne für seine Ballerina, kraftvolle Klänge für den Muskelmann und sprunghaft clowneske Melodien für den freiheitsliebenden Petruschka. Bühne, Klänge, Sängerinnen, Sänger, Akrobatinnen und Akrobaten verschmelzen zu einem alle Sinne berauschenden Erlebnis.

Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/ Duisburg
Dauer: 1 Stunde, 50 Minuten (eine Pause)
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer
»Several seconds into the performance I got carried away and felt like this could be the most perfect piece of art I’d ever seen, a thrilling combination of film, animation, acting, dance, acrobatics … « Link zur Kritik
»Unerbittlich treibt [Markus Poschner Strawinskys] Musik voran, virtuos steigt das Orchester der Komischen Oper auf seine Deutung dieser Melange aus Volkston und Avantgardesound ein, sorgt für scharfkantige Konturen und blitzende Klarheit. « Link zur Kritik
»Wie sich beide – elektronisch animiert abschnurrende Bilder und darstellende, singende Körper – unauflöslich ineinander verhakeln: Dies zu zeigen, ist das große Verdienst dieses Abends.« Link zur Kritik
»witzig und verblüffend ... Paul Barritts Bildeinfälle sind pittoresk und dekorativ, häufig sehr witzig und immer wieder verblüffend. … Gemeinsam mit dem Dirigenten Markus Poschner und einem überzeugenden Sängerensemble – stellvertretend seien Nadja Mchantaf als trotziges, aber letztlich doch liebenswertes Kind und Talya Liebermann als gefährlich flirrendes Koloratur-Feuer genannt – gelingt ein unterhaltsamer Opernabend…« Link zur Kritik

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Suzanne Andrade, Esme Appleton
Animation
Bühnenbild
Pia Leong
Dramaturgie
Chöre
Kinderchor
Licht

Besetzung

Petruschka [ПЕТРУШКА], der Clown
Tiago Alexandre Neta Fonseca
Ptitschka [ПТИЧКА], die Akrobatin
Pauliina Räsänen
Patap [ПАТАП], der Muskelmann
Slava Volkov
Das Kind
Mama / Die Tasse / Die Libelle
Die Sonne / Die Prinzessin / Die Nachtigall
Die weiße Katze / Das Eichhörnchen
Eine Schäferin / Die Fledermaus
Der Stuhl / Die Eule
Der Schaukelstuhl / Ein Baum
Dr. Mathe / Die Teekanne / Der Frosch
Vater Zeit / Der schwarze Kater
Ein Schäfer
Double Kind
Barbara Stephenson
Vocalconsort Berlin
Vocalconsort

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Der Premiere von Aribert Reimans Oper Medea gehen 4 Backstage-Termine voran. Gespräche mit Komponist, Dirigent und Künstlern der Produktion! Alle Termine finden Sie hier ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften.
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