Foto: Iko Freese | drama-berlin.de
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Foto: Iko Freese / drama-berlin.de
Frederick Loewe

My Fair Lady

Musical in zwei Akten (1956)
nach George Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal,
Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner
Deutsch von Robert Gilbert
Jan '17
Do
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Feb '17
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Mär '17
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Apr '17
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Samstag, 15. April 2017
19:30
Max Hopp, der zuletzt in Eine Frau, die weiß was sie will! mit Dagmar Manzel auf der Bühne brillierte, diesmal als verschrobener Professor Higgins mit Katharine Mehrling als handfest-schnoddrige Eliza Doolittle in einer Inszenierung von Andreas Homoki, die ganz auf die musikdramatischen Qualitäten setzt. Die deutsche Erstaufführung dieses »perfekten Musicals« entfachte 1961 in Berlin hierzulande das bis heute grassierende Musical-Fieber.

Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit seinem Kollegen Colonel Pickering eine Wette: In nur sechs Monaten will er aus dem prolligen Blumengör Eliza Doolittle eine Lady modellieren, die selbst der König von einer »echte« Dame nicht zu unterscheiden vermag. Und das allein durch den perfekten Schliff ihrer Sprache! Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch mit ganz eigenem Kopf, besonders aber: Gefühlen – mit und ohne Akzent!

Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady, George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der sich der soziale Status eines Menschen einzig an seinem Zungenschlag erkennen ließ, auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich in eine von ihm selbst geschnitzte Traumfrau verliebt. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – »Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen« – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien.

Im Repertoire seit 28. November 2015
Dauer: 3 Stunden (eine Pause)
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer
»Virtuos ist das umgesetzt, ganz ohne Schnickschnack, rein auf der Bühne erspielt, in einer zugespitzten Übersetzung der Dialoge von Robert Gilbert.« Link zur Kritik
»Ein Genuss für Augen und Ohren! … Die grandiose Katharina Mehrling als Eliza Doolittle berlinert fröhlich drauf los, bis sie vom Sprach-Professor Henry Higgins (gespielt vom ebenso großartigen Max Hopp) zur Hochdeutsch-Lady verwandelt wird. … Aber nicht nur den beiden schaute man gerne zu. Ob Christoph Späth als Oberst Pickering oder Jens Larsen als Vater Doolittle – jedes Ensemble-Mitglied spielte und sang sich in die Herzen des Publikums.« Link zur Kritik
»Mehr als ein Sessel wird zur Grammophon-Ansammlung nicht hinzukommen. Und mehr braucht Andreas Homoki auch nicht, um mit seinen Singschauspielern eine pointensichere, von perfekt getimten Dialogen getragene Show hinzulegen.« Link zur Kritik
»Mit bravourösen Sängern und glänzender Ausstattung, aber ohne überflüssige Knalleffekte zeigt die Inszenierung, wie wir »fair«, also schön, aber auch gerecht sein können, wenn wir aus unseren Unzulänglichkeiten das Beste machen. Und diese Botschaft trifft in jede Bulette – pardon, mitten ins Herz.« Link zur Kritik
»… Andreas Homoki … vertraut er auf den Witz der ungekürzten Dialoge, das Flair der Musicalhits - und vor allem auf das komische Talent seiner großartigen Darsteller.« Link zur Kritik

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Choreographie
Arturo Gama
Kostüme
Mechthild Seipel
Dramaturgie
Licht
Franck Evin

Besetzung

Professor Henry Higgins
Eliza Doolittle
Alfred P. Doolittle
Oberst Pickering
Mrs. Higgins
Mrs. Pearce
Freddy Eynsford-Hill
Professor Zoltan Karpaty
Mate Gyenei
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

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