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Christiane Oertel

Solistin - Mezzosopran
Im Ensemble der Komischen Oper Berlin seit 1988.
Davor ab 1986 als Gast an der Komischen Oper Berlin engagiert. 2003 zur Berliner Kammersängerin ernannt. 

HEIMAT: Potsdam.

STUDIUM: Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

CDs: Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum, mit dem Rundfunkchor Leipzig und dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur; Louis Spohr: Messe op. 54 / Psalme op. 85 mit dem Rundfunkchor Berlin unter Michael Gläser und Dietrich Knothe; Jewish Songs from Russia (Schostakowitsch u. a.), mit Semjon Skigin (Klavier); Aschenputtel: Hörspieloper für Kinder nach Gioacchino Rossini.

VORHERIGE ENGAGEMENTS: Theater Erfurt.

WICHTIGE ROLLEN AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN: Cherubino (Die Hochzeit des Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Cenerentola (La Cenerentola), Komponist (Ariadne auf Naxos), Olga (Eugen Onegin), Mrs. Herring (Albert Herring), Ruggiero (Alcina), Prinzessin Clarice (Die Liebe zu drei Orangen), Madame de Croissy (Gespräche der Karmelitinnen), Prinz Orlofsy (Die Fledermaus), Polina (Pique Dame), Carlotta (Die schweigsame Frau), Annio (Titus), Maddalena (Rigoletto), Herodias (Salome), Leokadija Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny).

ANDERSWO: Cherubino (Die Hochzeit des Figaro) am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Hamburgischen Staatsoper; Bianca (Eine florentinische Tragödie) und 3. Magd (Elektra) an der Mailänder Scala; Siebel (Faust) und Idamante (Idomeneo) am Salzburger Landestheater.

AUSFLÜGE: Gewandhausorchester und Thomanerchor, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, BBC Proms, Festival Aix-en-Provence, Gastspiele mit der Komischen Oper Berlin in New York, Tokyo, Wien, Jerusalem, London, Genua.

WICHTIGE DIRIGENTEN: Howard Arman, Semyon Bychkov, James Conlon, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Kurt Masur, Kirill Petrenko, Rolf Reuter, Markus Stenz, Jeffrey Tate.

WICHTIGE REGISSEURE: Calixto Bieito, Willy Decker, Adolf Dresen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Harry Kupfer, Christine Mielitz, Johannes Schaaf, Uwe Eric Laufenberg, Moshe Leiser und Patrice Caurier.
War es die Faszination der Knusperhexe? Oder hatte sie einfach Appetit auf Lebkuchen? Fakt ist: Die kleine Christiane Oertel, im besten Kindergartenalter, saß mit großen Augen im Theatersaal und lauschte gebannt der Musik von Hänsel und Gretel. Ihr Vater spielte im Orchester und hatte seine Tochter zum ersten Mal auf eine Probe mitgenommen. Den Zauber dieses Augenblicks sollte Christiane Oertel nie wieder vergessen – und Humperdincks Märchenoper hat sie seitdem ihr Leben lang begleitet. »Der Hänsel hatte es mir angetan. Als ich damals dort saß, war mir klar: Dies ist meine Welt! Hier möchte ich auch hin.« 

Fortan war das Singen aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Schon kurze Zeit später stand sie selber erstmals auf den Brettern, die die Welt bedeuten: als Dritter Knabe in Mozarts Die Zauberflöte, im Potsdamer Schlosstheater. Alle Zeichen standen also auf Gesang, doch ihr Vater wünschte sich, dass seine Tochter einen »ordentlichen« Beruf erlerne – Musiklehrerin. Doch auch er musste feststellen, wie sehr es seine Tochter zur künstlerischen Tätigkeit drängte. Und der Erfolg gab ihr Recht! Beim »Wettbewerb Junger Talente«, ein Musikwettbewerb in der DDR, riet ihr ein Jurymitglied, den Gesang zum Beruf zu machen. »Schließlich hat mein Vater nachgegeben und ich konnte nach Leipzig zum Gesangsstudium gehen.«

Nach ihren Lehrjahren in Leipzig wurde Christiane Oertel ans Theater Erfurt engagiert. Ihre erste große Rolle dort: Hänsel! In einer Aufführung von Wagners Tannhäuser gastierte einmal ein Sänger der Komischen Oper Berlin in Erfurt: Günter Neumann. Der hörte Christiane Oertel und empfahl sie dem damaligen Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Harry Kupfer. Kupfer lud sie nach Berlin zum Vorsingen ein – und engagierte sie prompt als Cherubino in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Cherubino sollte zu einer ihrer Paraderollen werden. Über 300 Mal sang sie diese Partie auf der Bühne – nicht nur an der Komischen Oper Berlin, sondern u. a. auch an der Hamburgischen Staatsoper und dem Royal Opera House Covent Garden in London. Auch an Rossinis Cenerentola, in der sie die Titelpartie sang, knüpfen sich besondere Erinnerungen: »Das ist ein jubilierender, heiterer Belcanto - wunderschön!« 

An ihrem Beruf liebt sie besonders den Moment der Transformation: »Man ist geschminkt, man trägt ein Kostüm. Dann geht der Scheinwerfer an – und man ist jemand ganz anderes. Das ist wie ein Wunder! Und manchmal fühlt man sich wie ein Phönix, der aus der Asche aufersteht. Die Bühne kann einem viel Kraft geben ...« Kraft und Wandlungsfähigkeit braucht man auch, um im ganz normalen Opernalltag Abend für Abend 400 Jahre Musikgeschichte von Claudio Monteverdi bis Detlev Glanert zu wuppen – und dazu jede Menge Operetten und Musicals.

Als sie bereits fest ins Ensemble der Komischen Oper Berlin engagiert war, stand sie in einer Offenbach-Operette neben einer Sängerin auf der Bühne, die ihr bestens vertraut war: Friederike Wulff-Apelt. »Das war die Darstellerin, die damals den Hänsel bei meinem ersten Opernbesuch gesungen hatte! Das war ein sehr seltsames, schönes Gefühl.« 

Ihrer künstlerischen Heimat fühlt sich Christiane Oertel eng verbunden: »Die Komische Oper Berlin ist ein ganz besonderes Haus.« In den vergangenen Jahren hat Christiane Oertel hier einen Fachwechsel vollzogen – von lyrischen hin zu dramatischen Partien wie etwa der Herodias in Salome von Richard Strauss. Auf ein bestimmtes Werk freut sich Christiane Oertel in dieser Spielzeit ganz besonders: Humperdincks Hänsel und Gretel! »Ich bin sehr gespannt darauf, dieses Werk nun aus der Rolle der Mutter her kennen zu lernen.« Und wer weiß: Vielleicht sitzen dann im Publikum wieder junge Mädchen und Jungen, die mit großen Augen und gespitzten Ohren anfangen, vom Singen zu träumen …

Ball im Savoy

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Auf der Grundlage von Oscar Wildes schaurig-schöner Geschichte über ein altehrwürdiges Schlossgespenst, das in die Jahre gekommen ist, zaubert der Berliner Komponist Marius Felix Lange in seiner Oper eine gruselige Gespenster-Atmosphäre, die Jung und Alt in ihren Bann zieht.
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Der Premiere von Aribert Reimans Oper Medea gehen 4 Backstage-Termine voran. Gespräche mit Komponist, Dirigent und Künstlern der Produktion! Alle Termine finden Sie hier ...
Wir bieten spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Weitere Informationen ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
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