Foto: Iko Freese | drama-berlin.de
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Georg Friedrich Händel

Giulio Cesare in Egitto

Dramma per musica in drei Akten (1724)
In italienischer Sprache
Libretto von Nicola Francesco Haym nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani
Die Herrscher zweier Weltreiche in einer der größten Liebesgeschichten der Antike: Caesar und Kleopatra! Das ist der Stoff, aus dem Händel seine wohl erfolgreichste Oper komponierte. Inszeniert wird sie von der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier, die schon mehrfach ihr Händchen für opulente barocke Stoffe bewiesen hat. Die musikalische Leitung liegt bei Barockspezialist Konrad Junghänel.

Ägypten, 48 v. Chr.: Im Feldzug gegen seinen Widersacher Pompeius hat es Julius Caesar nach Nordafrika verschlagen. Dort gerät er in die Machtkämpfe am ägyptischen Königshaus, wo die erstgeborene Kleopatra Umsturzpläne gegen ihren Bruder und amtierenden Herrscher Ptolemäus schmiedet. Es entspinnt sich ein kompliziertes höfisches Ränkespiel, in dessen Schatten eine große Liebe erblüht. Am Ende geht Kleopatra siegreich aus dem Machtkampf gegen ihren Bruder hervor. Das Weltreich Ägypten aber stellt sie unter den Schutz des Gebieters ihres Herzens: Julius Caesar.

Mag die Handlung dieser Oper heutigen Ansprüchen an historische Akkuratesse auch schwerlich genügen, so bleibt hinsichtlich ihres schier unerschöpflichen musikalischen Einfallsreichtums und der theatralen Kraft ihres Librettos kaum ein Wunsch offen. Die Psychologie der Charaktere entsteht bei Händel durch eine Addition der mannigfaltigen Affekte, mit denen sich die Protagonisten in ihren Arien präsentieren. Diese spannende Schichtung eruptiv hervorbrechender Emotionen verleiht den Charakteren eine Seelentiefe, die uns musikalisch wie inhaltlich direkt ins Geschehen zieht.
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer (außer bei Premieren und Sonderveranstaltungen). 

Dauer: 3 Stunden 20 Minuten (eine Pause)
»Energetic and entertaining in the title role German baritone Dominik Köninger kitted out in white with brown riding boots was very much the masculine hero, powerful and full of vitality.«
»Stealing the show in the boy trouser role of Sesto Pompeo was German mezzo-soprano Theresa Kronthaler. […] With such an attractive, creamily expressive vocal Kronthaler has a marvellous projection and her acting is top drawer too.«
»Valentina Farcas, früher fest an der Komischen Oper, zündet nach einer Aufwärmphase ihr Koloraturfeuerwerk voll stimmerotischer Verführungskraft und findet in den Klagearien eine emotionale Tiefe, zum Heulen schön.«
»Intellektuell herausfordernd, musikalisch virtouos von Sängern, Chor und Orchester ausgespielt und atmosphärisch unglaublich dicht gerafft – trotz 3 1/2 Stunden Spiel-und Sitzdauer, ein kurzweiliges Vergnügen.«
»Dieses Orchester muss alles können … und das Orchester der Komischen Oper Berlin kann das tatsächlich alles, und auch noch so gut, dass es gar nicht mehr auffällt. In Wirklichkeit ist es ein Wunder.«

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild
Katharina Schlipf
Kostüme
Ursula Kudrna
Dramaturgie
Licht

Besetzung

Giulio Cesare
Cleopatra
Cornelia
Sesto Pompeo
Tolomeo

Informationen zu allen Premieren, Wiederaufnahmen, Festivals, Konzerten und Sonderveranstaltungen ... 
Ein ganzes Wochenende wird die Vielfalt türkischer Musik gefeiert. Von anatolischer Folklore bis zu zeitgenössischen türkischen Kompositionen.
An vier Terminen bieten wir spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an (17.10.2015, 23.01.2016, 16.4.2016, 25. 6.2016). Weitere Informationen ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
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