Calixto Bieito

Regisseur
Der katalanische Regisseur Calixto Bieito, Direktor des Teatre Romea in Barcelona, gilt seit Mitte der neunziger Jahre als einer der wichtigsten Regisseure Spaniens. Er ist durch seine konkrete und expressive Sprache im Umgang mit klassischen Texten bekannt geworden, so u. a. mit Horváths Kasimir und Karoline, Shakespeares König Johann und Calderóns Das Leben ein Traum. Zu den internationalen Theaterfestivals von Edinburgh und Salzburg wurde er mit Valle Incláns Comédias Bárbaras (2000) und Shakespeares Macbeth (2001) eingeladen.

Seit 1996 führt Calixto Bieito auch im Opernbereich Regie: erstmals mit Brétons Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona und beim Edinburgh Festival (1996/97), in der Folge mit Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure Barcelona (1998), mit Bizets Carmen beim Festival Peralada (1999), mit Mozarts Così fan tutte an der Welsh National Opera und mit Verdis Un ballo in maschera am Gran Teatro del Liceu Barcelona (2000). 2002 inszenierte er für das Festival Grec in Barcelona Brechts/Weills Dreigroschenoper (ausgezeichnet mit dem Premio Ercilio della Mejor Creación) und für das Edinburgh Festival Shakespeares Hamlet, der zu einer großen Europa- und USA-Tournee eingeladen worden ist.

Seine Inszenierungen von Don Giovanni, Il trovatore und La Traviata an der Staatsoper Hannover waren viel diskutiert und erregten national und international große Aufmerksamkeit. Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann sind nach Der Freischütz,Die Entführung aus dem Serail, Madame Butterfly, Armida und Gespräche der Karmelitinnen seine sechste Inszenierung an der Komischen Oper Berlin.

Mit dem Doppelabend Gianni Schicchi (Giacomo Puccini) und Herzog Blaubarts Burg (Béla Bartók) ist auch in dieser Spielzeit eine neue Inszenierung von Calixto Bieito an der Komischen Oper Berlin zu sehen.

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»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
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Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften.
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