Foto: Sebastian Hänel
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Miloš Vacek

Des Kaisers neue Kleider

Komisches Singspiel nach Motiven von Hans Christian Andersen (1962/2013)
Libretto von Miroslav Homolka
Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz
Uraufführung am 13. Oktober 2013

Hochnäsige Gecken bevölkern den Hof von Kaiser Maximilian von Eitelstein: Neben der heiratswütigen Prinzessin Culifinda, einer wahren Nervensäge, treiben die beiden intriganten Minister Alfred Schönling und Benedikt Wachsam ihr Unwesen. Und der Hofmeister seiner Majestät achtet darauf, dass auch bei den jungen Besuchern im Publikum der Kragen richtig sitzt!

Hans Christian Andersens berühmtes Märchen über Lüge, Selbstbetrug und Eitelkeit als heiter-satirisches Singspiel aus der Feder des tschechischen Komponisten Miloš Vacek in einer knallbunten, verrückten Inszenierung. »Die Bude wackelt, die Kinder singen mit. Man verlässt mit Ohrwürmern das Haus, die man noch Stunden später nicht losgeworden ist.« [RBB KULTURRADIO]
2 Stunden 5 Minuten, eine Pause
»Zwei Stunden dauert dieser rundum gelungene, bunt beschwingte Spaß – und wer nicht mitsingt, ist selber schuld.«
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»Die Bude wackelt, die Kinder singen mit. Man verlässt mit Ohrwürmern das Haus, die man noch Stunden später nicht losgeworden ist.«
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»Rinke ranke Rosen« - wer das Reich Kaiser Maximilians von Eitelstein besucht, muss die kaiserliche Hymne aus dem ff beherrschen!

Rinke, ranke, rinke ranke Rosen,
niemals ohne, ohne die Hosen!
Hose aus, und du bist sofort raus.
Hose an, und du bist wieder dran.
Ohne Hose bist du nichts!
Eine kleine Mickymaus
zog sich mal die Hose aus.
Alte Kleider trägt man nicht,
denn die Mode ist hier Pflicht!


Viel Spaß beim Mitsingen! 

Hans Christian Andersen/Vitali Konstantinov
Des Kaisers neue Kleider
Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH

Die neuen Kleider sollen die Glanzstücke der Garderobe des eitlen Kaisers werden. Nur kluge und würdige Personen könnten ihre Werke sehen, behaupten die Schneider. Um den schönen Schein zu wahren, loben Kaiser und Minister den leeren Webstuhl. Am Ende enttarnt das unverblümte »Aber der hat ja gar nichts an!« eines Kindes die Heuchelei. Andersens satirisches Märchen über Lüge und Selbstbetrug bringt seine Leser seit fast 200 Jahren zum Lachen und Nachdenken. Nun geben Vitali Konstantinovs Illustrationen dem Kaiser ein freches und farbenfrohes Gewand im Stil des 19. Jahrhunderts. Auf drei Seiten befinden sich Zuglaschen, so entdeckt der Leser sowohl die Kleider, die Hofstaat und Kaiser vorgeben zu sehen, als auch die nackte Wahrheit.

Das Buch erscheint in Kooperation mit der Komischen Oper Berlin. Da das komische Singspiel die Reichen und Mächtigen kritisiert, war es in der Tschechoslowakei lange Zeit verboten. Nach 50 Jahren kommt es nun endlich zur Uraufführung, allerdings ohne Beisein des Komponisten, der 2012 verstarb.

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild
Benita Roth
Kostüme
Alfred Mayerhofer
Dramaturgie
Lichtdesign

Besetzung

Kaiser Maximilian von Eitelstein
Culifinda, die verwöhnte Prinzessin
Alfred Schönling, kaiserlicher »Oberhemdenbügler«
Benedikt Wachsam, kaiserlicher »Unterhosenwärmer«
Hofmeister
Halskrause, Schneider aus dem Seidenkönigreich
Alena, Kammerzofe der Prinzessin
Zoe Kissa
Jan, Wanderer
Barnabas, Wanderer
Gastwirt
Hauptmann der Bogenschützen
Schulmeister
Volker Herden

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