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Paul Abraham

Ball im Savoy

Operette in zwei Akten (1932)
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
Feb '17
Do
Mo
Mär '17
Fr
Mi
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Apr '17
Sa
So
So
Als mitreißende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischem Csárdás, wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer erzählt Ball im Savoy eine verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Ein funkelndes Spektakel, und mittendrin drei der großen Operetten-Diven unserer Tage: Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann.

Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt das ausgelassene Lebensgefühl seiner Zeit wider und ist eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex & Paso Doble. Getanzt wird auf einem feucht-fröhlichen Ball im Hotel Savoy, zu dem sich ein kunterbuntes Völkchen aus aller Herren Länder versammelt hat. Hier steppt nicht nur der Bär, hier hüpft sogar das »Känguruh« – so der Name eines fetzigen Tanzes, dem zu Beginn der Operette gehuldigt wird. Ebenso sprunghaft ist auch die Liebe, und so schwanken die Protagonisten zwischen Promiskuität und ehelicher Treue hin und her. Dabei gilt: gleiches Recht für alle, egal welchen Geschlechts …

In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer Fledermaus – zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abruptes Ende finden. Doch mit seinen weltoffenen Charakteren und glänzenden Shownummern wie »Wenn wir Türken küssen« und »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen« schuf Abraham ein Meisterwerk auf dem Gebiet der Operette, das nicht zuletzt dank Barrie Koskys Neuinszenierung der Vergessenheit wieder entrissen werden konnte.

Im Repertoire seit 9. Juni 2013
Dauer: 3 Stunden, 15 Minuten (eine Pause)
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer
»Der Muntermacher Ball im Savoy, den die Komische Oper mit Verve, Intelligenz und Unterhaltsamkeit aufführt … Die Komische Oper Berlin reißt das Stück und seinen Komponisten aus dem leidigen Vergessen zurück und installiert ihn … als habe es noch nirgendwo auf der Welt ein vergleichbares Spektakel gegeben. Hat es auch nicht! … der Anblick dieser rasanten, immer lustig wagemutigen Inszenierung von Barrie Kosky besorgt die Beschwingtheit von allein… die wunderbare Dagmar Manzel, auf der eifersüchtig rastlosen Suche nach ihrem fremdgehenden Mann…alle gemeinsam singen sich einen Donnererfolg.«
»Dieser neue Ball im Savoy an der Komischen Oper Berlin ist zweifellos der größte und richtungsweisendste und bemerkenswerteste Hit der aktuellen Hauptstadtsaison. … Jeder, der sich für Show, Stars und Spektakel interessiert, sollte sofort zur Kasse der Komischen Oper rennen – nicht laufen!«
»Dieser Abend wird Kult … jene unwiderstehliche Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und Klezmer, die Paul Abrahams „Ball im Savoy“ wenige Wochen vor Hitlers Machtergreifung als eine der spektakulärsten Operetten der Weimarer Zeit in Berlin reüssieren ließ. Barrie Kosky verrät bei all der schillernden Schrillheit, die für seine Inszenierung typisch ist, zugleich in jeder Regiepointe seine große Liebe zu diesem Stück … Ball im Savoy vermittelt eine Ahnung davon, welches Niveau die deutsche Operette hätte erreichen können, wenn man ihre Komponisten nicht ins Exil getrieben hätte… das Orchester der Komischen Oper bringt die Originalität, die ansteckende Frechheit, die anarchisch überbordende Lebenslust unter Adam Benzwi mit so sicherem Gespür für das jazzig-verruchte Lebensgefühl im Berlin der Entstehungszeit zur Wirkung, als habe es nie etwas anderes gespielt … in den Hauptrollen glänzen als Berliner Lokaldiven und Publikumslieblinge die fabelhaft bühnenpräsente Dagmar Manzel, die aufsässig-quirlige Katharine Mehrling und Helmut Baumann, der bis 1999 das Theater des Westens leitete, wo er 1984 als Zaza in dem Erfolgsmusical „La Cage aux Folles“ brillierte. Hinreißend komisch gelingt Dagmar Manzel die Verwandlung der betrogenen Madeleine in eine sich selbst Mut machende Kokette. … es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreißend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!«

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»Ein furioser Tanz auf dem Vulkan … mehr als drei Stunden Kabarett-Spektakel zwischen Doppelbödigkeit und Augenzwinkern.«

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Ein ganzes Jahr lang waren sie auf Hochzeitsreise rund um den Globus, nun kehren Madeleine und Aristide de Faublas glücklich verliebt zurück ins heimatliche Nizza, wo sie von Freunden sowie ihren Bediensteten Bébé und Archibald empfangen werden. Doch just nach ihrer Ankunft holt den Lebemann Aristide seine amouröse Vergangenheit ein: Er erhält ein Telegramm von der Tangotänzerin Tangolita, einer Verflossenen, die noch am selben Abend seine Anwesenheit beim alljährlichen Ball im Savoy verlangt. Mithilfe seines Freundes Mustafa Bey, Attaché in der türkischen Botschaft und nach sechs geschiedenen Ehen ausgewiesener Frauenkenner, erfindet Aristide einen Vorwand, um den Ball besuchen zu können und seine Frau zu Hause zurückzulassen. Madeleine durchschaut das Spiel und beschließt, sich maskiert ebenfalls auf den Ball zu begeben. Beistand erhält sie von ihrer Freundin Daisy Darlington, die unter dem männlichen Pseudonym »José Pasodoble« Karriere als Jazzkomponist gemacht hat und ihr Inkognito auf dem Ball im Savoy lüften will.

Auf dem Ball flirtet Aristide zunächst mit einer Unbekannten – der maskierten Madeleine –, bevor er mit Tangolita in einem Separée verschwindet. Madeleine sinnt auf Revanche: Sie bandelt ihrerseits mit dem jungen Rechtsanwalt Célestin Formant an und lädt diesen ins Nebenseparée. Auf dem Höhepunkt des Balls enthüllt Daisy ihre Identität und gibt ihre Verlobung mit Mustafa Bey bekannt, während Madeleine unter großem Zuspruch öffentlich verkündet, ihren eigenen Mann soeben betrogen zu haben. Eine Scheidung zwischen ihr und Aristide scheint unausweichlich. Als Vertreter des herbeigerufenen Anwalts erscheint ausgerechnet Célestin, der keine Details des Stelldicheins preisgibt. Daisy bringt Madeleine schließlich zu dem Bekenntnis, dass nichts zwischen ihr und Célestin geschehen sei. Das Eheglück kann von Neuem beginnen ... 
L’INTRIGUE - BAL AU SAVOY
À leur retour d’un voyage de noces d’un an qui les a conduits partout autour du globe, Madeleine et Aristide de Faublas rentrent heureux et amoureux à Nice où ils sont accueillis par leurs amis et leurs domestiques Bébé et Archibald. Mais quelques heures après leur retour à peine, Aristide est rattrapé par son passé de noceur et séducteur. Un télégramme vient l’informer de la présence à Nice d’une ancienne conquête, la danseuse Tangolita, qui lui annonce sa présence le soir même au bal annuel du Savoy. Avec l’aide de son ami, l’attaché à l’Ambassade de Turquie Mustafa Bey, grand connaisseur de la gent féminine, six fois marié et divorcé, Aristide invente un prétexte pour se rendre le soir même au bal du Savoy, laissant sa femme à la maison. Madeleine, flairant la manoeuvre, décide de se rendre elle aussi, masquée, au bal, assurée de la complicité de son amie Daisy Darlington, une jeune musicienne et célèbre compositeur de jazz sous le pseudonyme masculin de »José Pasodoble«, qui a décidé de révéler publiquement sa véritable identité le soir même au bal.

Aristide commence sa soirée par un flirt avec une inconnue – qui n’est autre que Madeleine masquée –, avant de disparaître dans un cabinet particulier avec Tangolita. N’aspirant qu’à prendre sa revanche, Madeleine séduit le jeune avocat Célestin Formant et le convie dans un cabinet particulier voisin. Le bal bat son plein lorsque Daisy révèle son identité et annonce publiquement ses fiançailles avec Mustafa Bey. Madeleine, de son côté, déclare sous les applaudissements de la foule, avoir trompé son mari. La séparation d’avec Aristide semble inéluctable. À la place de l’avocat attendu survient son représentant, Célestin, qui refuse de fournir le moindre détail de son rendez-vous galant au Savoy. Mais Daisy parvient à convaincre Madeleine d’avouer qu’il ne s’est rien passé entre elle et Célestin. Le bonheur conjugal peut reprendre son cours …
KONU - Savoy’da Balo
Madeleine ve Aristide de Faublas tam bir yıl süren balayı seyahatinde dünyayı dolaştıktan sonra mutlu bir şekilde memleketleri Nice’e dönüp arkadaşları ve hizmetçileri Bébé ve Archibald tarafından karşılanır. Fakat yaşamaktan her yanıyla zevk almasını bilen Aristide varışından hemen sonra eski sevgilisi ve tango dansçısı Tangolita’dan bir telgraf alır. Tangolita Aristide’nin aynı akşam Savoy’da her yıl düzenlenen baloda bulunmasını ister. Türk elçiliğinde çalışan arkadaşı Mustafa beyin yardımı ile bir mazeret uydurup eşini evde bırakır ve kendisi baloya gider. Mustafa bey altı evlilikten sonra kadınlarla ilgili büyük tecrübeye sahiptir. Madeleine ise meseleyi anlar ve kılığını değiştirip bir maskeyle baloya katılmaya karar verir. Arkadaşı Daisy Darlington kendisine destek olur. Daisy rumuzu »José Pasodoble« ile bir caz bestecisi olarak kariyer yapmıştır ve sahte kimliğini Savoy’daki baloda açığa koymak ister.

Aristide Tangolita ile özel odaya çekilmeden önce meçhul bir kadınla, maskeli Madeleine ile flirt eder. Madeleine intikam almak ister: Genç avukat Célestin Formant ile flirt edip yandaki özel odaya davet eder. Daisy balonun doruk noktasında kimliğini açığa çıkarıp Mustafa bey ile nişanını açıklar. Madeleine bu sırada herkesin önünde az önce eşini aldattığını ilan eder ve büyük rağbet görür. Aristide ile evliliklerinin ayrılması kaçınılmaz gibi görünür. Çağırılan avukatın vekili olarak aksine Célestin gelir ama aralarında geçenler ile ilgili
ayrıntılı bilgi vermez. Fakat Daisy Madeleine’i ikna edip Célestin ile aralarında birşey geçmediğini itiraf ettirir. Ve evlilik mutluluğu yeniden başlar …
Helmut Baumann ist ein Urgestein des Berliner Theaterlebens. Unter seiner Führung wurde das Theater des Westens in Charlottenburg zu einer der ersten Adressen der Stadt. Parallel feierte er als Tänzer, Regisseur und Darsteller Triumphe. Gemeinsam mit den beiden Bühnenstars Dagmar Manzel (u.a. Kiss me, Kate an der Komischen Oper Berlin) und Katharine Mehrling (u.a. Cabaret, Bar Jeder Vernunft) steht er nun erstmals auf der Bühne der Komischen Oper Berlin – in einer spektakulären Jazz-Operette, die 80 Jahre nach ihrer Uraufführung ihr Comeback an der Spree feiert: Ball im Savoy, von Paul Abraham.

Ball im Savoy war 1932 ein Sensationshit, wurde aber nur wenige Wochen nach der Uraufführung von den Nationalsozialisten verboten. Seitdem ist das Werk nicht mehr in Berlin gespielt worden. Was erwartet die Zuschauer?
Ein Meisterstück! Ball im Savoy ist eine freche, vitale Jazz-Operette, in der das ausgelassene Lebensgefühl der Weimarer Republik auf die Spitze getrieben wird. In dem Stück geht es darum, dass bürgerliche Grundsätze wie Ehe und Treue hinterfragt und ausgehöhlt werden. Hier wird gezeigt, dass das Leben nicht nur preußisch geradlinig organisiert werden kann, sondern weit mehr Facetten zu bieten hat – jenseits von schwarzweiß.  Es liegen Welten zwischen der Modernität von Ball im Savoy und der braven Spießigkeit der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg …

Inwiefern?
In der Nachkriegszeit spielte Sittlichkeit eine große Rolle, die Prüderie der Nazizeit wurde weitergeführt. Vielleicht wollte man unter dem Mäntelchen vermeintlichen Anstands die menschliche Katastrophe der vorangegangenen Terrorjahre verdecken. So gab man sich in gewisser Weise päpstlicher als der Papst. Unter dieser verklemmten Strenge hatte auch die Gattung Operette zu leiden …

… der nach dem Krieg gehörig die Zähne gestutzt wurden. Der Graben zwischen sogenannter »Ernster« und »Unterhaltender« Musik wurde dabei immer tiefer.
In der ersten deutschen Republik war das noch ganz anders gewesen. Getragen von der Weltstadt Berlin wussten Theatertiere wie etwa Bertolt Brecht oder Erik Charell »E« und »U« miteinander zu vermählen. Charell hat die Welt geradezu aus den Angeln gerissen mit seinem Amüsiertheater. Das war brillant und ungeheuer gescheit. Als Theaterleiter hat er die Vielfalt zum Programm gemacht, spielte neben Revuen auch Operetten von Gilbert und Sullivan bis Ralph Benatzky.

Auch Sie haben als Theaterleiter ein vielfältiges Programm auf die Bühne gebracht: Bis 1999 waren Sie 15 Jahre lang am Theater des Westens – eine Zeit, die als goldene Ära bezeichnet wird. Wie hat sich Berlin seitdem verändert?
In Westberlin lebte man damals recht gemütlich und hochsubventioniert. Das hat sich gewandelt. Der Wind ist schärfer geworden. Aber mit dem Fall der Mauer sind alte Verkrustungen aufgebrochen, die eine ungeheure kreative Energie freigesetzt haben. Der Berliner Bär steppt wieder.

Gibt es da Parallelen zum heute oft beschworenen Berlin der 1920er Jahre?
Auch damals haben sich mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Beseitigung der Monarchie Verkrustungen gelöst, die große Energien freigesetzt haben. Da herrschte gerade im Bereich der Künste eine Aufbruchsstimmung, die Berlin seinerzeit zu etwas Einzigartigem in der Welt gemacht hat. Das ist heute wieder ähnlich. Nur sind wir heute noch kommerzieller. Der Verbraucher, so wie wir ihn heute kennen, war in den 1920er Jahren noch nicht geboren. Das Angebot war weniger normiert – es war wilder, größer und stand in stärkerer Konkurrenz zueinander. In vielerlei Hinsicht war man bei der Gestaltung seines Lebens noch freier. Alternative Lebensentwürfe konnten gedeihen.

Dafür steht auch die Figur Mustafa Bey, die Sie im Ball im Savoy darstellen …
Ja. Mustafa ist ein türkischer Botschaftsattaché und liebt das Leben. Er bewegt sich gerne in erotischen Gefilden, hat sechs geschiedene Ehefrauen. Er stammt aus Istanbul, eine Stadt, die wie Berlin damals einen kulturellen Knotenpunkt für viele unterschiedliche Kulturen darstellte. Mustafa verkörpert eine Weltoffenheit, die mit dem Dritten Reich erlosch und erst jetzt langsam wieder zu wachsen beginnt. Seine ungezwungene Lebensweise ist eine Absage an das verklemmte Spießbürgertum, das in den 1920er hinterfragt wurde.

Und die Treue?
Mustafa propagiert, dass eine Ehe so lange dauert wie sie dauert. Liebe lässt sich nicht verordnen. Aber es ist schön, jemanden zu haben, mit dem man schweigen kann, mit dem man kochen und reisen kann. Es hat einen Wert, Dinge gemeinsam zu erleben. Und – wie es in einer der mitreißendsten Nummern von Ball im Savoy heißt –: »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen!«

Das Gespräch mit Helmut Baumann führte Pavel B. Jiracek.
Sinfonie einer Großstadt
Barrie Kosky 
und Adam Benzwi über Wespen im Sommer, türkisches Lokalkolorit und den Schmelztiegel Berlin 
 
Ball im Savoy – ein Berliner Original?
BARRIE KOSKYBall im Savoy ist eine Hymne auf Berlin. Das Stück ist 1932 hier entstanden und uraufgeführt worden, und obgleich es in Nizza spielt, wird schnell deutlich, welche Stadt und ihr Nachtleben eigentlich gemeint ist ... Das ist nicht anders als bei den Operetten etwa von Jacques Offenbach. Da mag ein Stück im mythologischen Griechenland oder an anderen nicht-französischen Orten spielen: gemeint ist immer Paris. Berlin hat Paul Abraham verändert, hier konnte er etwas ganz Neues kreieren. Das merkt man, wenn man sich Werke anhört, die er vor seiner Berliner Zeit komponierte – Viktoria und ihr Husar etwa. Das ist eine großartige Operette, in der, wie auch in Ball im Savoy, Jazz-Elemente vorkommen. Aber der ungarisch-österreichische Anteil überwiegt dort. Jazz bleibt nur das Gewürz auf dem Gulasch. In Ball im Savoy hingegen ist der Jazz das Herzstück und Abrahams jüdisch-ungarisch-österreichischer Hintergrund bloß der Knochen, an dem das Fleisch hängt. Es gab zu der Zeit viele unterschiedliche Strömungen im Jazz –Schulen etwa in New York, Chicago oder Paris. Der Berliner Jazz war ein ganz besonderes Phänomen, und er ist in jeder Nummer von Ball im Savoy spür- und hörbar. Die Musik riecht geradezu nach den Straßen von Berlin. Paul Abraham liebte Urbanität, die Stadt als solches – in ähnlicher Weise, wie George Gershwin afro- amerikanische Elemente liebte und sie in seinen Werken verarbeitete, etwa in Porgy and Bess ... 

ADAM BENZWI ... und wie Gershwin war Paul Abraham ein Komponist, der mit der Sprache der Unterhaltungsmusik vertraut war und sie in seinen Werken immer wieder leidenschaftlich und unberechenbar gebrochen hat. Seine Musik ist ungezügelt, und das begeistert mich! Manchmal stutze ich beim Notenlesen und frage mich, ob einige dieser Harmonien fehlerhaft sind, weil sie derart aus dem Rahmen fallen. Doch dann erkenne ich, dass es gewollte, wilde Brüche und Dissonanzen sind. 

BARRIE KOSKY Diese Dissonanzen hat Paul Abraham
 in den Clubs und Bars von Berlin kennengelernt. Dort verbrachte er viel Zeit und hatte ein Händchen dafür, den musikalischen Jargon dieser Orte aufzunehmen und ihn in etwas anderes zu verwandeln.
 Er hatte einfach seinen Finger auf dem musikalischen Puls der Stadt. Und man spürt, dass Ball im Savoy in Abrahams Œuvre der Beginn von etwas ganz Außergewöhnlichem ist. Nichts, was er anschließend im Exil komponierte, reichte an das heran, was er in Berlin begonnen hatte. Man fragt sich, was hätte sein können, wenn die Nazis nicht gewesen wären und er in Berlin hätte bleiben können ... Mit Ball im Savoy wollte er das Genre Operette in eine neue Richtung stoßen. Er befreite die Operette vom belehrenden Moralismus, den man zuhauf in der Wiener Operette, nicht allerdings in der Offenbach’schen Operette, antrifft. In Ball im Savoy finden sich eine köstliche Ironie und eine unglaubliche Modernität, was Ansichten bezüglich Partnerschaft und Beziehung betrifft. Allein die Tatsache, dass eine der Hauptfiguren im Stück, die Jazz-Komponistin Daisy Darlington, sich als männlicher Komponist ausgibt, um ihre Werke aufgeführt zu bekommen, ist radikal. Ball im Savoy steht musikalisch und dramaturgisch an einer wichtigen Stelle, und ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum das Werk nicht häufiger gespielt wird. Viele der Songs sind bekannt und wurden eingespielt. In Russland und Ungarn gehört das Werk gar zum festen Bestandteil des Repertoires. Dort versteht man das Lachen und das Weinen dieser Musik. Dass es seit der Premiere vor über 80 Jahren kein großes Theater in Deutschland gegeben hat, das eine große Produktion herausgebracht hat, finde ich erstaunlich und deprimierend. Allerdings lässt sich bemerken, dass das Interesse an den Werken aus den 1920er und 30er Jahren in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. 

Aus Nostalgie?
BARRIE KOSKY Nein, eher aus einem Gefühl heraus, wie entstellend die Aufnahmen dieser Stücke sind, die in den 1950er und 60er Jahren entstanden. Aus einem ähnlichen Impuls heraus begann das Barock-Revival in den 1980ern mit Dirigenten wie René Jacobs, Marc Minkowski oder William Christie, die anfingen, die gängige Aufführungspraxis barocker Musik zu hinterfragen. Sie stellten die Frage nach den Mitteln, die sich auch im Hinblick auf die Operette ergibt. Komponisten wie Benatzky, Abraham oder Kálmán nutzen für ihre Werke einen großen Orchesterapparat, das war alles andere als Kammermusik. Sie verwendeten wunderbare Jazz-Instrumente – Banjos, Sousaphone, Saxophone und dergleichen. Die Aufnahmen 
der Nachkriegszeit haben diese Musik überwiegend »arisiert«. Sie haben den Jazz herausgenommen und mit der Musik gemacht, was die Kultur zuvor mit den Menschen gemacht hatte: Sie haben diese Musik »gereinigt« von ihren jüdischen Elementen, ihrem Jazz, ihrer »Queerness« und ihren afro-amerikanischen Qualitäten. Es ist erschreckend, diese Aufnahmen anzuhören. Ich glaube, dass sie den Stücken einen sehr schlechten Dienst erwiesen haben. 

ADAM BENZWI Dadurch, dass Operetten in den Nachkriegsjahrenmusikalisch geglättet und angepasst wurden, hat sich der Blick auf sie verzerrt. Allerdings habe ich Verständnis dafür, dass nach dem Zweiten Weltkrieg ein großes Bedürfnis nach Harmonie bestand. Man stand vor einem Trümmerhaufen, da wollte man einfach keine Ecken und Kanten. Heute befinden wir uns an einem anderen Punkt. Für unsere Aufführung wollten wir zurückkehren zu den Wurzeln 
des Werkes und haben versucht, den Originalklang von Ball im Savoy weitestgehend zu rekonstruieren – anhand der handgeschriebenen Originalpartitur. Wenn man sich das Material anschaut, merkt man, was für eine überaus reiche Partitur das ist. Man spürt förmlich, dass da eine Epoche zu Ende ging. Da brodelt etwas. Das findet eine Entsprechung auch im Wortwitz des Librettos: In fast jedem Satz gibt es Doppeldeutigkeiten. Für mich hat das etwas vom Ende eines Sommers, wenn das reife Obst von Fliegen und Wespen umschwirrt wird ... Die Originalpartitur mutet in ihrer Üppigkeit fast wagnerianisch an. In dieser Form ist sie damals allerdings nicht gespielt worden. Wir wissen, dass Abraham in den Aufführungen spontan entschieden hat, welche Musiker wann wie spielen sollen. Darüber hinaus gab es Inseln, die Raum gaben zur freien Improvisation. Wenn ich die Vorstellung am Klavier begleite, orientiere ich mich genau daran und mache meine eigene jazzige Version – mit großem Respekt vor den 1930er Jahren ... 

In wieweit geht das wieder erwachte Interesse an den Ecken und Kanten dieser Musik einher mit einem allgemeinen Revival des Berlins der 1920er Jahre?
BARRIE KOSKY Ich glaube nicht, dass das Interesse an den 1920er Jahren in Berlin neu ist. Das gab es auch schon in den 1960er und 70er Jahren. Anders als in Paris, wo die Belle Époque nostalgisiert und touristisch ausgeschlachtet wird, hat Berlin mit dieser Vergangenheit nicht abgeschlossen. Die Stadt atmet dieses Milieu und seine einstige Atmosphäre. Das Interesse an den 1920er Jahren in Berlin hat nichts mit der Wiederentdeckung einer historischen Epoche zu tun, sondern mit einer Feier der Vielfalt. Die damaligen Künstler – Komponisten wie Weill und Abraham – waren Crossover-Künstler, bevor Crossover en vogue war. Und bei Abraham drückt sich das eben aus in seinem wunderbaren Mix von Wiener Operette und Jazz – eine Verbindung, die in die Zukunft wies und von anderen auch als wegweisend erkannt wurde. Der damalige Doyen der Operette, Franz Léhar, war sich sehr bewusst, wie talentiert Paul Abraham war, und nannte ihn seinen »Kronprinzen«. Und Léhar hatte Recht, wenn er die Bedeutung Abrahams auf diese Weise hervorhebt. Was die Musik Abrahams so einzigartig macht, ist ihr fabelhafter Humor. Die Musik ist sexy. In ihr spürt man eine feine Balance zwischen Melancholie und Lebenskraft. Die Grundstimmung ist immer melancholisch, wird aber kombiniert mit dem kompletten Gegenteil: der unbändigen Lebenslust. Die drückt sich zumeist im Tanz aus. Ball im Savoy ist besessen vom Tanz, frei nach dem Motto: Tanzt, sonst sind wir verloren ... 

ADAM BENZWI Neben all den verschiedenen Tänzen, die Eingang gefunden haben in die Partitur, wird der Tanz zudem
 auf der textlichen Ebene reflektiert und dabei zu einem Plädoyer für Toleranz und Demokratie. Ständig ist die Rede von Modetänzen, wie im Lied über den neuen Tanz namens »Känguruh«, der – anders als Rumba oder Tango – »gar nicht schwer« und für jedermann tanzbar sei. In einem anderen Lied ist die Rede von Mister Brown und Lady Stern, dem »elegantesten Tanzpaar von New York«: Anders als es früher vielleicht üblich war, wird hier keine hehre Prinzessin aus deutschen Landen zum Vorbild erkoren, sondern eine Golf spielende Lady mit jüdischem Namen mit ihrem vermutlich dunkelhäutigen Tanzpartner. Das ist neu. Auch die Tatsache, dass das Werk Ball im Savoy getauft wurde, mag als ein versteckter Hinweis aufdie weltoffene Haltung seiner Schöpfer gedeutet werden. Der »Savoy Ballroom« in New York war schließlich zu jener Zeit geradezu legendär: 1926 gegründet, war er der erste öffentliche Ballsaal, in dem Schwarze und Weiße miteinander tanzen durften ... 

Dieser Weltoffenheit versetzten die Nazis mit ihrer Machtübernahme einen Monat nach der umjubelten Uraufführung von Ball im Savoy den Todesstoß, Paul Abraham musste aus Deutschland fliehen ...
BARRIE KOSKY Paul Abrahams Schicksal, das ihn zum Exilanten machte und als gebrochenen Mann in einer Nervenheilanstalt enden ließ, ist furchtbar und tragisch und eines der erschütternsten Beispiele dafür, was ein totalitäres Regime einem Künstler antun kann. Aber die Menschen sollen nicht in die Aufführung kommen,
 um Schuld dafür zu empfinden, was während der Nazizeit passiert
 ist. Darüber sollen die Leute nicht nachdenken, während sie sich das Stück anschauen. Und zwar deshalb, weil man den Werken und ihren Autoren damit keinen guten Dienst erweist. Diese Werke wurden geschrieben, um ein Publikum zu erfreuen. Was auch immer für ein Subtext darunter liegt: Es ist und bleibt Subtext! Die Autoren wollten drei wunderbare Stunden spannendes Musiktheater kreieren, das anders funktioniert als die große Oper. Das ist legitim, und es sollte endlich Schluss damit sein, dies als weniger wertvoll zu erachten.
 Ich möchte in einer Welt arbeiten, in der beides möglich ist – Alban Bergs Wozzeck und Paul Abrahams Ball im Savoy. Hinter der Musik
 von Kálmán, Strauß und Abraham stehen dieselben menschlichen Themen wie bei Mozart, Verdi und Puccini – nur eben ausgedrückt in einem anderen musikalischen Format. Es ist die Sehnsucht und die Einsamkeit und die Suche nach Liebe – dieses Gefühl zieht sich wie ein roter Faden durch alle diese Operetten.

Im Mittelpunkt von Ball im Savoy steht das frisch vermählte Ehepaar Madeleine und Aristide de Faublas ...
BARRIE KOSKY Mit diesem Ehepaar beginnt das Werk zunächst ganz klassisch – wie in einer Wiener Operette. Aristide war früher Playboy, nun führt er mit seiner Frau ein Leben im trauten Heim. In bester Feydeau-Tradition beginnen sich die Dinge bald von einem Moment auf den anderen zu widersprechen. Als Madeleine ihren Mann auf dem Ball öffentlich bloßstellt, ist es ein bisschen so, als ob George und Martha aus Wer hat Angst vor Virginia Woolf plötzlich anfingen, inmitten eines Nachtclubs zu streiten. Das ist eine Situation, in der man nicht unbedingt dabei sein möchte ... Man weiß zwar, dass sich Madeleine und Aristide lieben, aber man ist sich nicht sicher, wie es ausgeht. Dies verleiht dem Ganzen etwas sehr Modernes. Am Ende vergibt Madeleine ihrem Mann, und im Song heißt es: »Warum bin ich verliebt in dich«. Das ist eine große Frage: Nach all den Dingen, die du getan hast – warum liebe ich dich noch? Man hört so etwas nicht in vielen Operetten ... 

Den Gegenpol zu dem Paar Madeleine und Aristide bildet das Paar Daisy und Mustafa ...

BARRIE KOSKY Ja, sie sind der exakte Gegenentwurf. In der Uraufführung wurden sie von Oskar Dénes und Rosy Barsony verkörpert, den zwei großen Clowns der Berliner Operette. Es gibt glücklicherweise ein paar Filmaufzeichnungen, auf denen man sehen kann, wie fantastisch und außergewöhnlich die beiden auf der Bühne gewesen sind. Uns hat die Figur von Mustafa Bey vor eine Herausforderung gestellt: Diesen türkischen, westlich geprägten Kosmopoliten, der sechs Nicht-Muslima geheiratet hat und der seine Exfrauen mit Geld und Besitz zufriedenstellt, kann man zutiefst sexistisch und rassistisch interpretieren. Im Grunde genommen steht er aber für etwas anderes: An Mustafas Musik gibt es nichts Türkisches. Sie hört sich vielmehr an wie Uncle Bernies Bar-Mitzvah-Musik, also wie jiddische Musik. Mustafa repräsentiert den kosmopolitischen Juden, den man damals auf der Bühne nicht mehr zeigen konnte. Es gibt viele Beispiele aus Filmen und Broadway-Stücken jener Zeit, in denen türkische Figuren die Rolle des »Ersatzjuden« übernahmen. Aus Mustafas Mund kommen die unerhörtesten Dinge, und wir haben uns dazu entschieden, ihn in all seiner wunderbaren politischen Unkorrektheit auf die Bühne zu stellen. Bei uns ist er ein kosmopolitischer Semit, der ebenso Araber wie Jude sein könnte. Er steht zwischen den Kulturen, er ist clever und kommt auf alle guten Ideen im Stück. Er ist zynisch und weltgewandt. Er liebt die Frauen, und die Frauen lieben ihn. An seiner Seite steht eine weitere schillernde Figur: Daisy Darlington. Im Original ist sie nicht nurJazz-Komponistin, sondern Weltmeisterin im Stepptanz. Bei uns ist sie Weltmeisterin im akrobatischen Big-Band-Jodeln, weil Katharine Mehrling fantastisch jodeln kann. Durch Daisy kommen unzählige Amerikanismen in das Stück – Denglisch à la 1932, zu einer Zeit also, in der an die wunderbare Gayle Tufts noch nicht zu denken war. Daisy repräsentiert die moderne Frau, die neue Welt. Sie ist eine Außenseiterin wie Mustafa. Und sie wird begeistert begrüßt von dieser Welt, wie der Jazz in Berlin begeistert begrüßt wurde – anders als etwa in Wien. Eine Weltmeisterin und Komponistin: Mir fällt keine andere große Operette ein, in der es eine vergleichbare Frauenfigur gibt. Daisy und Mustafa sind vom Grips des jeweils anderen angezogen, gleichzeitig gibt es eine starke sexuelle Anziehungskraft zwischen den beiden. 

Zu was für einem Arrangement finden die beiden in ihrer Ehe?

BARRIE KOSKY Es ist ziemlich eindeutig, dass sowohl Abraham als auch die beiden Librettisten zwei sehr moderne Charaktere auf der Bühne zeigen wollten, die alles ignorieren, was die Gesellschaft als das moralisch Einwandfreie gesehen haben mag.
 In den 1920er und 30ern waren offene Partnerschaften in einigen Kreisen »de rigueur«, etwa unter Künstlern oder Diplomaten. Da 
gibt es viele berühmte Beispiele wie etwa die Beziehung zwischen Harold Nicholson und Vita Sackville-West. Er war schwul, sie lesbisch. Beide haben gemacht, was sie wollten, und haben sich dabei geliebt. Ich glaube, dass sind geistige Vorbilder für Daisy und Mustafa. 

Figuren, die Sinnbild sind für die gelebte Vielfalt im Sammelbecken Berlin?
BARRIE KOSKY Zur selben Zeit, als Ball im Savoy uraufgeführt wurde, beendete Arnold Schönberg in Berlin gerade die ersten zwei Akte von Moses und Aron. In einer Stadt wie Berlin haben beide Werke, die unterschiedlicher nicht sein könnten, einen gedanklichen Nährboden gefunden. Beide Werke sind Teil der deutsch-jüdischen Kultur. Beides gehört zusammen und lässt sich nicht voneinander isolieren. Ball im Savoy ist das Meisterstück der Berliner Operette. Das Bild vom seelisch gebrochenen Paul Abraham, der 1946 geistesverwirrt mitten auf der Madison Avenue in New York steht und den Verkehr als sein imaginäres Berliner Orchester dirigiert, nach dem er sich sehnt, gehört für mich zu den furchtbarsten Bildern dieser Zeit. Das Mindeste, was wir tun können, ist, nicht zu weinen, sondern seine wunderbaren Werke auf den Spielplan zu setzen und zu sagen: Dies ist Teil unserer Kultur. 

Das Gespräch mit Barrie Kosky und Adam Benzwi führte Pavel B. Jiracek.

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild / Licht
Kostüme
Choreographie
Dramaturgie
Pavel B. Jiracek

Besetzung

Marquis Aristide de Faublas
Madeleine de Faublas, seine Frau
Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Paris
Daisy Darlington, Jazzkomponistin
Tangolita, Argentinische Tänzerin
Archibald, Kammerdiener Aristides
Bébé, Zofe Madeleines
Célestin Formant
Pomerol, Ober im Savoy
Monsieur Albert
Frank Baer
René
Matthias Spenke
Pierre, Conférencier im Savoy

»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
Was ist der »Oper-O-mat«? Ein Frage-und-Antwort-Tool, das Ihnen die Auswahl für einen gelungenen Opernabend erleichtern soll. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren. Und nehmen Sie unsere Auswahl ernst, aber auch nicht zu ernst ...
Informationen zu allen Premieren, Wiederaufnahmen, Festivals, Konzerten und Sonderveranstaltungen ... 
Operette zwischen Bravour und Banalität! Die Ergebnisse des Operettensymposiums 2015 an der Komischen Oper Berlin sind nun im Henschel Verlag als Buch erschienen und an der Tageskasse erhältlich!
Wir bieten spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Weitere Informationen ...
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