Begleiten Sie den Entstehungsprozess einer Produktion!

Backstage 2017

Medea
Jan '17
Di
Mär '17
Di
Mai '17
Di
Sa
Haus. Musik. Theater. –  »BACKSTAGE« in der KOMISCHE OPER BERLIN

Allabendlich stehen sie auf der Bühne und musizieren im Orchestergraben, die Künstler_innen der Komischen Oper Berlin. – Wirklich jeden Abend? Und stehen sie nur auf der Bühne? Wie funktioniert eigentlich ein Opernhaus? Und wie entsteht eine Produktion genau? In Kooperation mit der Berliner Theatergemeinde lädt die Komische Oper Berlin seit der Spielzeit 2013/2014 das Publikum regelmäßig ein, beim Entstehungsprozess einer Musiktheateraufführung dabei zu sein.

Im Gespräch mit den Produktionsdramaturg_innen geben Künstler_innen und Mitarbeiter_innen unterschiedlicher Abteilungen an der Komischen Oper Berlin Auskunft über ihre Arbeit, erläutern detailliert ihre Perspektive auf das Gesamtkunstwerk Musiktheater, beantworten Fragen des Publikums zur Arbeit im Haus und an der jeweils aktuellen Produktion. Dirigent_innen zeigen, wie sie sich vorbereiten, wie eine Probe funktioniert und erläutern ihr künstlerisches Denken an der konkreten Partitur. Bühnenbildner_innen sprechen über ihre Entwürfe und Regisseur_innen erkären inmitten ihrer Probenarbeit, wie ein Werk auf der Bühne zum Leben erwacht.

Nach vergangenen »Backstage«-Besuchen bei den Arbeiten an Paul Abrahams meisterhafte Operette Ball im Savoy, Sergej Prokowjews Musiktheater-Thriller Der feurige Engel und Jules Massenets Märchenzauber Cendrillon stellt in der aktuellen Spielzeit Aribert Reimanns zeitgenössische Oper Medea auf dem Programm. Das Regie-Team um den australischen Regisseur Benedict Andrews stellt, gemeinsam mit Sänger_innen, dem Dirigenten Steven Sloane und Orchestermusiker_innen der Komischen Oper Berlin ihre Arbeit vor der Premiere am 21. Mai 2017 vor. Eröffnet wird der Reigen der »Backstage«-Besuche von einem ganz besonderen Gast: Aribert Reimann, Komponist von Medea, wird am 3. Januar 2017 über seinen Blick auf das Kunstwerk und seine Arbeit als Opernkomponist sprechen.

In Kooperation mit der TheaterGemeinde Berlin


TERMINE


»Bin kein Ungeheuer« - über Werk, Musik, Theater
Aribert Reimann im Gespräch über seine Arbeit an Medea

Di, 03. Januar 2017, 18:30 Uhr im Foyer der Komischen Oper Berlin

Aribert Reimann ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Komponisten der Gegenwart und steht in langer Verbindung zur Komischen Oper Berlin. Auf deren Bühne wurde seine Oper Lear (1983, 2009) bereits in zwei Inszenierungen gezeigt. Mit seiner 2010 uraufgeführten Komposition Medea nahm er sich eines großen antiken Mythos' an, dessen Geschichte um die tragische Kindsmörderin jahrhundertelang Künstler und Künstlerinnen unterschiedlichster Couleur bewegte. Reimanns Interpretation des Stoffs stützt sich auf das eher selten aufgeführte Trauerspiel des österreichischen Dramatikers Franz Grillparzer. Warum hat Aribert Reimann ausgerechnet diese Fassung des Mythos’ gewählt? Was interessiert ihn an der Thematik? Was bewegt den Berliner Komponisten grundsätzlich bei seiner Arbeit? Worin liegt das Geheimnis seines Theatererfolgs?

Mit seinem Auftritt im noch jungen Jahr 2017 eröffnet Aribert Reimann den Reigen der »Backstage«-Besuche an der Komischen Oper Berlin. Zu vier Terminen gewähren Künstler_innen, Sänger_innen und Mitarbeiter_innen der Komischen Oper Berlin Einblick in ihre Probenarbeit und die Vorbereitungen zur Inszenierung von Aribert Reimanns Medea, die am 21. Mai 2017 ihre Premiere feiern wird.



»Das sagst Du mir, Zauberische!« - Spiel, Figur und Stimme
Günter Papendell und Nicole Chevalier im Gespräch über ihre Arbeit an Medea

Di, 21. März 2017, 18:00 Uhr, Probebühne 1 der Komischen Oper Berlin

Der menschlichen Stimme hat Aribert Reimann einen bedeutenden Teil seines kompositorischen Schaffens gewidmet. Seine 2010 mit überwältigendem Erfolg an der Wiener Staatsoper uraufgeführte Oper Medea ist erstmals in Berlin zu erleben. Nach gemeinsamem Raub des heiligen Goldenen Vließes verfällt das Paar auf seiner Flucht in Misstrauen, Verzweiflung und Hass. In der Titelpartie der tragischen Außenseiterin wird Nicole Chevalier zur erbarmungslosen Rächerin. An ihrer Seite: Bariton Günter Papendell. Er interpretiert die Partie des Jason. Wie nähern sich die beiden Sänger einem solchen Stoff? Wie studieren sie ihre Partie? Wo sehen die Sänger künstlerische Herausforderungen in Aribert Reimanns Oper? Was heißt es, einer mythischen Figur die Stimme zu verleihen und diese mit dem Regisseur für die Bühne zu erarbeiten?
Exklusiv für BACKSTAGE geben die Sopranistin Nicole Chevalier und Bariton Günter Papendell Einblick in ihrer Arbeit mit den Studienleitern der Komischen Oper Berlin und beantworten Fragen rund um ihren Beruf und die Arbeit an Aribert Reimanns Komposition. Das Ergebnis wird am 21. Mai 2017 Premiere auf der Bühne der Komischen Oper Berlin feiern.


»Durch der Götter Hand« -  Klang, Musik und Dirigent
Musiker_innen des Orchesters der Komischen Oper Berlin und Dirigent Steven Sloane im Gespräch über Aribert Reimanns Partitur und ihre Arbeit

Di, 02. Mai 2017, 20 Uhr, Probebühne 3 der Komischen Oper Berlin

Der Dirigent leitet die Aufführung des Gesamtkunstwerks. Ihn und das Orchester der Komischen Oper Berlin trifft das Publikum fast ausschließlich an deren Arbeitsplatz. Im Orchestergraben entstehen Wunder und Magie des Musiktheaters – die Musiker_innen arbeiten nie »geräuschlos«. Als Teils eines vielgestaltigen Klangkörpers leistet jeder einzelne Musiker einen elementaren Beitrag zum Gelingen des Theaterabends. Verlangt die Aufführung einer zeitgenössischen Komposition wie Aribert Reimanns Medea nach besonderer Vorbereitung und Konzentration? Wie bereiten die Musiker_innen sich vor – individuell und bei den gemeinsamen Proben? Wie funktioniert eigentlich die Zusammenarbeit in einem so komplexen Team und mit unterschiedlichen Dirigenten? Wie wird man ein Teil dieses unverwechselbaren Ganzen und was machen Orchestermusiker_innen eigentlich tagsüber?
Exklusiv für BACKSTAGE gewähren der Dirigent der Produktion – Steven Sloane – sowie  Musiker_innen des Orchesters der Komischen Oper Berlin Einblick in die Proben zu Aribert Reimanns Medea und geben Auskunft über ihre Arbeit.



»Sag mir, was ich tun soll!« - Bühnenbild und Inszenierung
Johannes Schütz und Regisseur Benedict Andrews über ihre Arbeit an Aribert Reimanns Medea

Sa, 13. Mai 2017, 12:30 Uhr, Große Bühne und Probebühne 2 der Komischen Oper Berlin

Seine theatrale Fantasie und sein Gespür für innerlich zerrissene Figuren hat Benedict Andrews 2014 bereits mit seiner Interpretation von Sergej Prokofjews Der feurige Engel unter Beweis gestellt. Mit Johannes Schütz steht ihm ein kongenialer Bühnenbildner als künstlerischer Partner zu Seite. Für die Arbeit an Aribert Reimanns Oper Medea kehrt das Team nun an die Komische Oper Berlin zurück und einer atemberaubend aktuellen Geschichte über Flucht, Verzweiflung und tragischen Widerstand Leben. Doch wie lesen der Regisseur und sein Bühnenbildner den Stoff und Reimanns Partitur? Wie entsteht eine theatrale Interpretation? Wie finden sie einen Entwurf für die Inszenierung? Und wie entsteht während der Probenarbeit zwischen Bühnenbildner, Regisseur, Dirigent und Sänger_innen schließlich die Aufführung?
Zum Abschluss der BACKSTAGE-Reihe zu Aribert Reimanns Medea gewähren Bühnenbildner Johannes Schütz und Regisseur Benedict Andrews Einblick in den Produktionsprozess.

 

Der Premiere von Aribert Reimans Oper Medea gehen 4 Backstage-Termine voran. Gespräche mit Komponist, Dirigent und Künstlern der Produktion! Alle Termine finden Sie hier ...
Wir bieten spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Weitere Informationen ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
Informationen zu allen Premieren, Wiederaufnahmen, Festivals, Konzerten und Sonderveranstaltungen ... 
Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften.
Wo wir noch im Netz unterwegs sind:
Quasselt mit uns auf Facebook
Trällert mit uns auf Twitter
Guckt mit uns in die Röhre auf YouTube
Geht mit uns backstage auf Instagram