Emmerich Kálmán

Arizona Lady

Operette in zwei Akten (1954)
konzertant
Text von Alfred Grünwald und Gustave Beer
Arrangement von Norbert Biermann
Ungarn im Wilden Westen! Katharine Mehrling als resolute Rancherin mit ungarischen Wurzeln und Hinterm Horizont-Star Serkan Kaya in Emmerich Kálmáns erst posthum uraufgeführter Western-Operette – eine Wiederentdeckung der besonderen Art!

Titelheldin des Stückes ist – ein Pferd! Die Stute Arizona Lady ist genauso störrisch und eigenwillig wie ihre Herrin Lona Farrell. Die führt mit strengem Regiment die Ranch ihres verstorbenen Vaters. Cowboys, die ihr schöne Augen machen, weiß sie sehr wohl in die Schranken zu weisen. Da geht es dem seit langem um Lona werbenden Sheriff Harry Sullivan nicht anders als dem frisch eingestellten Cowboy Roy Dexter, wobei Letzterer zumindest mit Arizona Lady umzugehen weiß. Wie in jedem guten Western darf auch hier der skrupellose Bösewicht nicht fehlen. Es ist der steckbrieflich gesuchte Burt Morton, über dessen Aussehen jedoch nicht einmal der Sheriff Bescheid weiß. Ist gar Roy Dexter in Wahrheit Burt Morton?

Showdown im Operettenschaffen Emmerich Kálmáns: Nachdem Kálmán sich Ende der 1920er Jahre mit seinem vielleicht besten Librettisten Alfred Grünwald (Gräfin Mariza, Die Bajadere, Die Herzogin von Chicago) überworfen hatte, fanden die beiden Ungarn im amerikanischen Exil für Kálmáns letztes Werk noch einmal zusammen und schufen eine »amerikanische« Operette, die europäischer nicht sein könnte. Eine ganz eigene Mischung aus Budapest und Broadway, aus Paprika und Paramount Pictures, mit keiner anderen Operette aus der Feder des Komponisten vergleichbar – und doch bester Kálmán!

Stab

Musikalische Leitung

Besetzung

Lona Farrell, Besitzerin der Sunshine-Ranch
Roy Dexter, Cowboy
Nelly Nettleton
Bonita, eine Mexikanische Tänzerin
Chester Kingsbury jun.
Sheriff Harry Sullivan
Arizona Boys

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