Kirill & Friends Festival
Legende
Kirill Serebrennikov
Gastspiel
»Ich werde mich an der Welt mit Liebe rächen.« Sergey Paradjanov
Legende erzählt von der Welt des berühmten Filmregisseurs Sergey Paradjanov, der im Westen bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist. Seine Werke, auf die sich unter anderem Lady Gaga bezogen hat, spiegeln die ethnische Vielfalt der Regionen rund um den Kaukasus wider. Seine Filme erwecken deren Geschichten und Legenden zum Leben.
Legende ist nicht nur eine weitere Biografie eines bedeutenden Künstlers. Serebrennikovs Text arbeitet mit Paradjanovs Bildsprache, um seine Welt als Projektion unserer Sehnsüchte darzustellen. Sein poetisches Geflecht erzählt von Welten voller Farben und Bilder sowie von den Kämpfen einzigartiger Menschen und ihrer Kulturen. Es sind zeitlose Geschichten über Freiheit und den Kampf, sie zu erlangen, über Schönheit und den Sieg des Lebens über den Tod.
Sergey Paradjanov, 1924 in Tiflis geboren, wuchs in der Sowjetunion auf und rebellierte als Arthouse-Filmregisseur mit seinem Leben und seiner Kunst gegen Nomenklatura und Unterdrückung. Dafür bezahlte er mit Lagerhaft, Gefängnis und Berufsverbot. »Ein überbordendes und fantastisches Spektakel, das immer wieder mit unglaublichen Bildern überrascht.« [DIE WELT]
Legende erzählt von der Welt des berühmten Filmregisseurs Sergey Paradjanov, der im Westen bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist. Seine Werke, auf die sich unter anderem Lady Gaga bezogen hat, spiegeln die ethnische Vielfalt der Regionen rund um den Kaukasus wider. Seine Filme erwecken deren Geschichten und Legenden zum Leben.
Legende ist nicht nur eine weitere Biografie eines bedeutenden Künstlers. Serebrennikovs Text arbeitet mit Paradjanovs Bildsprache, um seine Welt als Projektion unserer Sehnsüchte darzustellen. Sein poetisches Geflecht erzählt von Welten voller Farben und Bilder sowie von den Kämpfen einzigartiger Menschen und ihrer Kulturen. Es sind zeitlose Geschichten über Freiheit und den Kampf, sie zu erlangen, über Schönheit und den Sieg des Lebens über den Tod.
Sergey Paradjanov, 1924 in Tiflis geboren, wuchs in der Sowjetunion auf und rebellierte als Arthouse-Filmregisseur mit seinem Leben und seiner Kunst gegen Nomenklatura und Unterdrückung. Dafür bezahlte er mit Lagerhaft, Gefängnis und Berufsverbot. »Ein überbordendes und fantastisches Spektakel, das immer wieder mit unglaublichen Bildern überrascht.« [DIE WELT]
Kirill Serebrennikov: »Paradjanov ist ein Künstler, ein Dichter, der für das Publikum nicht auf die übliche erzählerische Weise denkt und spricht, sondern in visuellen Bildern. Diese Bilder sind stets leuchtend, emotional, bedeutungsvoll und paradox. In gewisser Weise ist dies das Absolute des visuellen Kinos. Eine Explosion von Farben, eine Explosion der Fantasie, eine Explosion von Bildern brennt sich tief in uns ein – und bleibt für immer wie ein Brandmal in uns zurück.
Die Liste der Filme Paradjanovs, die er nicht realisieren konnte, übersteigt auf ungerechte Weise die der Werke, die er tatsächlich verwirklichen konnte. In den letzten Jahren sind zahlreiche Bücher und Artikel mit seinen unveröffentlichten, verbotenen oder verlorenen Drehbüchern und Exposés erschienen. Es gibt eine ganze Gemeinschaft von Verehrern und Kennern von Sergey Paradjanov. Nach und nach sammeln sie alles, was zu seiner Welt gehört: Collagen, apokryphe Texte, Aphorismen und Anekdoten, Zeichnungen, Briefe.
Paradjanovs Filme zeigen, dass jede Schönheit Grausamkeit verlangt und oft menschlichem Blut und Opfern geschuldet ist. Das ganze Leben von Sergey Paradjanov war ein Opfer, das er brachte, damit es so viel Schönheit wie möglich in der Welt geben kann.«
nach Motiven aus der Welt von Sergey Paradjanov
Eine Koproduktion von Ruhrtriennale, Thalia Theater Hamburg und Kirill & Friends Company
Magazin
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
26. März 2026
Ein Oratorium als Menetekel
Politik und Liebe in Händels Belshazzar
#KOBBelshazzar
Einführung

