Pas de deux und Gegenläufe
Doppelspiel
Sinfoniekonzert
Programm
WOLFGANG AMADEUS MOZART [1756–1791]
Ballettmusik zur Oper Idomeneo KV 367 (Auszüge)
BENJAMIN BRITTEN [1913–1976]
Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH [1906–1975]
Sinfonie Nr. 15 in A-Dur op. 141
Der zweite Blick lohnt sich! Benjamin Brittens Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester zählt zu den späten Wiederentdeckungen des äußerst produktiven Komponisten. Das Double Concerto entstand im Frühjahr 1932, während Britten am Londoner Royal College of Music studierte. Generalmusikdirektor James Gaffigan rückt mit dem erst 1997 posthum uraufgeführten Frühwerk die solistischen Qualitäten des Orchesters in den Vordergrund und stellt ihm das Spätwerk eines Zeitgenossen gegenüber: Dmitri Schostakowitsch zieht in seiner 15. und letzten Sinfonie Bilanz über ein Künstlerleben, das von einem doppelten Spiel mit der sowjetischen Kulturpolitik getrieben war. Sarkastisch blickt er auf die Musikgeschichte zurück, zitiert Wagners Ring, Rossinis Guillaume Tell und sich selbst. Einen weiteren Blick zurück wirft Gaffigan auf ein persönliches Lieblingsstück: 1781 schuf Mozart als festlichen Epilog zu seiner Oper Idomeneo eine Ballettmusik, die heute nur selten in Konzertsälen und noch seltener auf Theaterbühnen zu hören ist.
WOLFGANG AMADEUS MOZART [1756–1791]
Ballettmusik zur Oper Idomeneo KV 367 (Auszüge)
BENJAMIN BRITTEN [1913–1976]
Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH [1906–1975]
Sinfonie Nr. 15 in A-Dur op. 141
Der zweite Blick lohnt sich! Benjamin Brittens Doppelkonzert für Violine, Viola und Orchester zählt zu den späten Wiederentdeckungen des äußerst produktiven Komponisten. Das Double Concerto entstand im Frühjahr 1932, während Britten am Londoner Royal College of Music studierte. Generalmusikdirektor James Gaffigan rückt mit dem erst 1997 posthum uraufgeführten Frühwerk die solistischen Qualitäten des Orchesters in den Vordergrund und stellt ihm das Spätwerk eines Zeitgenossen gegenüber: Dmitri Schostakowitsch zieht in seiner 15. und letzten Sinfonie Bilanz über ein Künstlerleben, das von einem doppelten Spiel mit der sowjetischen Kulturpolitik getrieben war. Sarkastisch blickt er auf die Musikgeschichte zurück, zitiert Wagners Ring, Rossinis Guillaume Tell und sich selbst. Einen weiteren Blick zurück wirft Gaffigan auf ein persönliches Lieblingsstück: 1781 schuf Mozart als festlichen Epilog zu seiner Oper Idomeneo eine Ballettmusik, die heute nur selten in Konzertsälen und noch seltener auf Theaterbühnen zu hören ist.
Kurzeinführung 45 min vor Beginn im Foyer
#KOBSiKo
12. April 2026
Das Konzert Schicksalsklänge bringt zusammen, was auf den ersten Blick kaum zusammenzugehören scheint: die afroamerikanische Komponistin, Rapperin und Klangkünstlerin Camae Ayewa, bekannt als MOOR MOTHER, trifft mit ihrem Album Analog Fluids of Sonic Black Holes auf Tschaikowskis Fünfte. […]
Beide messen sich am Schicksal: das eine als persönliche Unmöglichkeit, das andere als kollektives Trauma. Beide finden in der Repetition ihre Ausdrucksform — im insistierenden Pochen, in den rhythmischen Figuren, die den Zuhörern keine Ruhe gönnen.
Beide messen sich am Schicksal: das eine als persönliche Unmöglichkeit, das andere als kollektives Trauma. Beide finden in der Repetition ihre Ausdrucksform — im insistierenden Pochen, in den rhythmischen Figuren, die den Zuhörern keine Ruhe gönnen.
#KOBSiKo
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
6. Februar 2026
O Poor Heart
Cave meets Schubert: Über Tod, Teufel und das Wandern durch den Underground
#KOBSiKo
Einführung
15. Dezember 2025
Neue Chancen, neues Glück
Matthes macht's – so heißt das Neujahrskonzert, das der Schauspieler Ulrich Matthes für die Komische Oper Berlin kuratiert. Von Gershwins pulsierendem Klavierkonzert bis hin zu Arvo Pärts herausfordernder Stille: Matthes Konzertprogramm eröffnet das Neue Jahr mit großer Zuversicht, die Freude und Glück verspricht, Trost spendet und zu einem offenen Blick herausfordert. Ganz so, als würde der seriös-tragische Ernst Heinrich von Kleists auf den Hopsasa-Humor von Louis de Funès treffen. Ein Gespräch über Frühstücksrituale, Großstadtklänge und den Musikgeschmack von Herbert und Monika.
#KOBSiKo
24. November 2025
Wie komponiert man einen Helden?
Über komische Ritter, trunkene Faune und
abwesende Heroen – Eine Einführung zum Sinfoniekonzert Heldenträume.
abwesende Heroen – Eine Einführung zum Sinfoniekonzert Heldenträume.
#KOBSiKo
18. November 2025
Dichter ohne Worte
Von Claude Debussy hat er viel über das Wesen französischer Musik gelernt, von Richard Strauss, wie komplex die Schönheit des Einfachen ist und von Ottorino Respighi, wie Filme ohne Leinwand entstehen – ein Gespräch mit Generalmusikdirektor James Gaffigan über das Sinfoniekonzert Heldenträume und die Kunst sinfonischer Dichtung.
#KOBSiKo
Interview
