Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberfte

Große Oper in zwei Aufzügen [1791]
Deutsch
2h 45m inkl. Pause
19:30 Uhr
11:00 Uhr
19:00 Uhr
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19:30 Uhr
14:00 Uhr
19:00 Uhr
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein

Tamino im Magen des Drachen, die Königin der Nacht als riesige Spinne, tanzende Sternbilder und fliegende Schmetterlingsknaben – die Faszination, die Die Zauberflöte der Komischen Oper Berlin auf Jung und Alt ausübt, scheint ungebrochen. Und das nicht nur in Berlin: Über 300.000 Menschen in der ganzen Welt haben die bei Publikum und Presse gefeierte Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [Berliner Morgenpost] gesehen. Nach Stationen in Los Angeles, Madrid, Helsinki, Paris, Peking, Tokyo und vielen anderen Städten rund um den Globus ist sie in dieser Spielzeit auch in Australien und Neuseeland zu erleben – und natürlich in ihrer Heimat Berlin! »Ein umwerfender live-action cartoon, so hinreißend, dass jegliche Kritik verstummt.« [Los Angeles Times]
»Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren!« – Die Rettung Taminos vor der bedrohlichen Riesenschlange in allerletzter Sekunde ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise in unbekannte Reiche auf der Suche nach der Liebe. Diese Liebe materialisiert sich für Tamino zunächst nur in einem Bild: dem Bild Paminas. Ist diese Liebe real? Oder muss sie es erst werden? – Auch Papageno,Taminos frecher Begleiter, folgt dem (Traum-)Bild einer liebenden Partnerin an seiner Seite, die nach Möglichkeit ganz genauso sein soll wie er. Ist Papagena Realität oder bleibt sie letztlich nur ein Traum? – Wie ins Monströse gesteigerte, fast einem Albtraum entsprungene Mutter- und Vaterfiguren kämpfen die Königin der Nacht und Sarastro um den Einfluss auf Tamino und Pamina. Ist die Königin liebende Mutter oder rachsüchtige Widersacherin? Ist Sarastro ein selbstsüchtiger Despot oder ein väterlich besorgter Herrscher?
Die Zauberflöte scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen, als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der »Titelheld« der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik.
Libretto von Emanuel Schikaneder

Im Repertoire seit 25. November 2012
So., 4. November 2018, 19:30 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Animationen
Konzeption
»1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky
Bühnenbild, Kostüme
Dramaturgie
Licht
Diego Leetz

Besetzung

Pamina
Königin der Nacht
Aleksandra Olczyk
Sarastro / Sprecher
Andreas Bauer
Papagena
Georgina Melville
Monostatos
Erste Dame
Zweite Dame
Dritte Dame
Erster geharnischter Mann
Zweiter geharnischter Mann
Drei Knaben
Solisten des Tölzer Knabenchores
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
rbb-online
Albrecht Piper, 07.12.2012
Die Zauberflöte
»Der neue Generalmusikdirektor Henrik Nánási hat das Orchester bestens im Griff. Tempi, Lautstärke, Dynamik – alles sitzt und passt … ein optisch-inszenatorisches Feuerwerk erster Güte … das ganze belebt den Begriff „Zauberoper“ völlig neu … nach dem Schlussapplaus bebt das Parkett… Fazit: Daumen nach oben. Beide!«
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Berliner Morgenpost
Volker Blech, 07.12.2012
Mozarts Zauberflöte köstlich-absurd an der Komischen Oper Berlin
»Eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm … das Premierenpublikum in der Komischen Oper lacht sich scheckig … der Jubel am Ende ist einhellig!«
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taz
Niklaus Hablützel, 29.11.2012
Die Weisheit eines alten Paares
»Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder … atemberaubend.«
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SWR 2
Uwe Friedrich, 29.11.2012
Mit Gärtnerin und Zauberflöte
»Eine witzige, unterhaltsame und auch verblüffend anrührende „Zauberflöte“ … es funktioniert auch deshalb so überwältigend gut, weil Generalmusikdirektor Henrik Nánási sich als absoluter Glücksfall erweist … so originell erzählt hat man das garantiert noch nie gesehen und so gut musiziert nur selten gehört. Ein glatter Punktsieg für die Komische Oper!«
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Die Welt
dpa, 29.11.2012
"Zauberflöte" mit Stummfilm-Nostalgie in Berlin
»Nach Koskys jüngstem Erfolg mit einem Monteverdi-Marathon erweist sich die Komische Oper damit wieder als innovativste Musikbühne der Hauptstadt … mit Atem beraubender Präzision passen sich die realen Sänger und die virtuellen Welten auf der Leinwand gegenseitig an … Kosky und »1927« spielen virtuos mit den Sehgewohnheiten des Publikums.«
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