Wortgefecht »Pop&Experiment«

Diskurs im Festivalalltag
Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und ein:e Moderator:in treffen im Wortgefacht aufeinander, um im Festivalalltag innezuhalten und sich zu Fragen rund um die Festivalthemen auszutauschen.

Eintritt frei!

In Kooperation mit David Roesner vom Institut für Theaterwissenschaft und Center for Advanced Studies der Ludwigs-Maximilians-Universität München

POP&SOUND

Sonntag, 19.02.2023, 18 Uhr
Pepsi Boston Bar im SchwuZ Queer Club
Dauer: ca. 1 h 30 min
In englischer Sprache

Was kann die Oper vom Pop lernen? Wie sorgt Klang dafür, dass wir die Künstler:innen dahinter sofort erkennen? Clubkultur und Oper – wie geht das zusammen? Gemeinsam mit Katja Lucker, der Leiterin des Musicboard Berlin, der Künstlerin und Musikerin Malonda und Duška Radosavljević, Autorin und Forscherin für zeitgenössische Theaterpraktiken, befragt dieses Wortgefecht die Musikerzeugung und ihre Rolle auf der Bühne. Vom Gig theatre zum Wandelkonzert, von der ortsspezifischen Oper bis zur zwölfstündigen, durchkomponierten Performance reflektiert Pop&Sound Formen populären Musiktheaters, die dazu einladen, mit den Ohren zu denken!

Gäste: Katja Lucker und Duška Radosavljević. Moderiert von David Roesner.

POP&EXPERIMENT

Samstag, 25.11.2023, 16 Uhr
Pepsi Boston Bar im SchwuZ Queer Club
Dauer: ca. 1 h 30 min
In englischer Sprache

Welche neuen Horizonte steuern Pop und Oper an? Wie sehr muss man Althergebrachtes hinter sich lassen, um neue künstlerische Wege freizulegen? Wie radikal kann Pop überhaupt sein? Komponist und Theatermacher Nhlanhla Mahlangu, Bronwyn Lace, Künstlerin und gemeinsam mit William Kentridge Gründerin des Centre for the Less Good Idea in Johannesburg sowie Mirjam Schaub, Forscherin und Philosophin, laden in diesem Wortgefecht dazu ein, das noch nie Dagewesene gemeinsam zu erobern!

Gäste: Bronwyn Lace, Nhlanhla Mahlangu und Mirjam Schaub. Moderiert von Julia Jordà Stoppelhaar.

UNMAPPING TIME

Sonntag, 26.02.2023, 18 Uhr
Miriam Makeba Saal im Berlin Global Village
Dauer: ca. 1 h 30 min
In englischer Sprache

Nichts scheint global so gültig zu sein, wie die Greenwich-Zeit. Ob in Südafrika, Kolumbien oder Deutschland - Menschen strukturieren ihren Tag danach. Doch warum tickt die Zeit überhaupt im Takt von Greenwich? Warum rechnen wir in Stunden, Minuten und Sekunden? Und vor allem: Welche politischen Implikationen stecken hinter der scheinbar objektiven Greenwich-Zeit? Was hat die Uhr mit der Kolonisierung zu tun? Die Kulturwissenschaftler:innen Aleida Assmann und Jan Assmann, Musiker:in und Aktivist:in Moor Mother und Künstler:in und Aktivist:in Rasheedah Philipps – Co-Gründer:innen des Kollektivs Black Quantum Futurism (BQF) - sowie der Autor und Kritiker Eugene Yiu Nam Cheung werfen gemeinsam einen kritischen Blick auf unser Zeitverständnis und loten dabei neue, dezentralere Möglichkeiten der zeitlichen Erschließung unseres Planeten aus.

Gäste: Aleida Assmann, Jan Assmann, Black Quantum Futurism, Eugene Yiu Nam Cheung. Moderiert von Michael Küppers-Adebisi und Julia Jordà Stoppelhaar, Konzeption und Einrichtung: Tilman Hecker

In Kooperation mit Berlin Global Village
Gefördert von