Brennende Liebe

Semele

Georg Friedrich Händel
Musikalisches Drama in drei Akten [1744]
Libretto von William Congreve
Englisch
3 h 30 min inkl. Pause
Jupiter verfällt der über die Maßen schönen Königstochter Semele, ebenso wie sie dem Göttervater. Nichts wünscht sich Semele mehr, als ihn einmal in seiner wahren Gestalt erleben zu dürfen. Erst, wenn er sich ihr in seiner ganzen Göttlichkeit zeigt, empfindet sie sich als ihm ebenbürtig. Semeles Ehrgeiz wird von Jupiters eifersüchtiger Gattin Juno noch geschürt doch führt sie so ins Verderben. Die Sterbliche Semele hat der versengenden Präsenz Jupiters nichts entgegenzusetzen. Semele muss vergehen und Jupiter schreitet voran. Barrie Kosky zeigt die Götter als in dem von ihnen geschaffenen Regelwerk ebenso verstrickt wie die Menschen und rückt sie damit ganz nah an uns heran.
»Eine pessimistische, zutiefst ernsthafte, aber auch sehr berührende, gedankenvolle Deutung, näher am barocken Todeskult, am Lamento von der Hinfälligkeit allen Daseins, als an – ebenfalls barocker – Lebensfreude und Üppigkeit.« [BR KLASSIK]

Eine pessimistische, zutiefst ernsthafte, aber auch sehr berührende, gedankenvolle Deutung, näher am barocken Todeskult, am Lamento von der Hinfälligkeit alles Daseins als an – ebenfalls barocker – Lebensfreude und Üppigkeit.
BR KLASSIK
#KOBSemele

Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mär Apr Mai Jun
MDMDFSS
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
MDMDFSS
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2
MDMDFSS
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6
MDMDFSS
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4
MDMDFSS
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
MDMDFSS
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
MDMDFSS
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 1 2 3 4 5
MDMDFSS
27 28 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2
MDMDFSS
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
MDMDFSS
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
MDMDFSS
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2
Selected Performance:


Das Programmheft zum Blättern

Jetzt ISSUU-Einbettung aktivieren.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Thunder and lightning put an end to love in Komische Oper’s Semele

»Chalk up another hit for the most adventurous opera house in Berlin at this time.«
Bachtrack.com
Zanaida des Aubris, 14.5.2018

Die Unmöglichkeit der Liebe

»Eine pessimistische, zutiefst ernsthafte, aber auch sehr berührende, gedankenvolle Deutung, näher am barocken Todeskult, am Lamento von der Hinfälligkeit alles Daseins, als an – ebenfalls barocker – Lebensfreude und Üppigkeit.«
BR Klassik
Peter Jungblut, 12.5.2018

Schillernder Erotik-Thriller

»Barrie Koskys Inszenierung reißt die verschiedenen Bedeutungsaspekte dieses Stücks auf und schillert raffiniert zwischen Tragik und Komik.«
Deutschlandfunk
Julia Spinola, 13.5.2018

Arien, die unter die Haut kriechen

»Die Gattung allerdings zeigt sich vor allem in den ausufernden Chören, oft hochemotionale Kommentare des Geschehens – eine tolle Vorlage für die Chorsolisten der Komischen Oper, die hier so fein nuancieren, als würden sie nichts anderes als Barockmusik singen. […] Barrie Koskys Figurenführung der hervorragenden Sängerriege ist grandios [...]«
Berliner Morgenpost
Georg Kasch, 14.5.2018

Sex mit Jupiter

»Koskys Inszenierung reißt die Aspekte des zwischen Tragik und Komik schillernden Stücks auf, ohne es auf klare Aussagen oder Stimmungen zu reduzieren. Mit dem für die Komische Oper typischen Hang zum Klamauk sind vor allem die Nebenfiguren gezeichnet, die dem Geschehen Leichtigkeit verleihen – und hohen Unterhaltungswert. Ovationen.«
Süddeutsche Zeitung
Julia Spinola, 28.5.2018