Philip Glass

Satyagraha

Oper in drei Akten [1980]
 
Sanskrit
evtl. Restkarten evtl. Restkarten evtl. Restkarten evtl. Restkarten evtl. Restkarten
12 - 92 € 12 - 76 € 12 - 69 € 12 - 76 € 12 - 79 €
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19:30 Uhr
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20:00 Uhr
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20:00 Uhr
»Seine Arbeit ist extrem mehrschichtig, mitunter verstörend und höchst theatral«, schwärmte die New York Times über Sidi Larbi Cherkaoui. »Aufführungen, die jeden neuen Trend des zeitgenössischen Tanztheaters aufzunehmen und wieder auszuspucken scheinen.« Der flämisch-marokkanische Tänzer und Choreograph und die von ihm gegründete Eastman Company sind längst Stars der internationalen Tanzszene. Der künstlerische Grenzgänger präsentiert eines der verrätseltsten Werke des 20. Jahrhunderts.
Der Trailer zeigt die Koproduktion am Theater Basel (Premiere war im April 2017).
Der Trailer zeigt die Koproduktion am Theater Basel (Premiere war im April 2017).
Drei Akte, drei Kontinente, vier historische Persönlichkeiten an sechs Stationen: Der Weg des indischen Politikers Mohandas Karamchand Gandhi zu »Mahatma«, der »großen Seele«, im Kampf gegen die britische Kolonialgewalt beginnt in Südafrika und endet mit dem Sieg der Unabhängigkeitsbewegung in Indien. Was seine Anhänger mit den Kämpfen anderer Unterdrückter, repräsentiert durch Leo Tolstoi, Rabindranath Tagore und Martin Luther King, verbindet, ist Satyagraha – das unbedingte und unbedingt gewaltlose Festhalten an der Wahrheit«.
Alle Produktionsfotos zeigen die Koproduktion am Theater Basel (Premiere war im April 2017).
Längst ist er ein Klassiker der Avantgarden: der 1937 geborene amerikanische Komponist Philip Glass. Sein 1980 in Rotterdam uraufgeführtes Musiktheater Satyagraha ist vieles: Ideentheater, Anti-Oper, crossmediales Geschichtskunstwerk, politisches Statement und auch der Versuch, spirituelle Innerlichkeit und moderne Aufklärung im künstlerischen Ritus zu vereinen. Mahatma Gandhis Jugendjahre, sein Studium zentraler hinduistischer Schriften wie der Bhagavad-Gītā, die darin geschilderten Orte, Kämpfe und Entwicklungen werden von Glass mit den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts zu einer meditativ-minimalistischen Musiktheater-Reflexion im Namen von Frieden und politischer wie spiritueller Versöhnung vereint.
Libretto von Philip Glass und Constance DeJong
Koproduktion mit dem Theater Basel und der Opera Vlaanderen
Fr., 10. November 2017, 20:00 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Jonathan Stockhammer
Inszenierung und Choreographie
Sidi Larbi Cherkaoui
Bühnenbild
Henrik Ahr
Kostüme
Jan-Jan van Essche
Dramaturgie
Simon Berger, Pavel B. Jiracek
Licht
Roland Edrich

Besetzung

M. K. Gandhi
Miss Schlesen, seine Sekretärin
Mrs. Naidoo
Kasturbai, Gandhis Frau
Mr. Kallenbach
Parsi Rustomji, indischer Mitarbeiter
Tomasz Wija
Mrs. Alexander
Lord Krishna
Prince Arjuna
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin, Tänzer*innen Eastman, Antwerpen