Salon 1

Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung

12 € 12 €
Okt 2020
Nov 2020
Jan 2021
Mär 2021
Apr 2021
12 € 12 €
19:30 Uhr
19:30 Uhr
19:30 Uhr
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft. Die abendlichen Salongespräche im Foyer der Komischen Oper Berlin sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Spielplans geworden. Gemeinsam mit der Schering Stiftung und unterstützt von der Unternehmensgruppe Gegenbauer veranstaltet die Komische Oper Berlin auch in der Spielzeit 2020/21 vier abendliche Salongespräche mit renommierten Wissenschaftler*innen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Wie immer tragen dabei die variierende Gesprächsdramaturgie und thematisch abgestimmte künstlerische Interventionen zu einer spielerisch-persönlichen Atmosphäre bei, wie sie bereits die Salons des 19. Jahrhunderts prägte.

Salon 1: Rausch und Ekstase

Mo, 12. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Rausch und Ekstase
Salon über die Kunst und Chemie des Dionysischen

Rausch und Ekstase heben sich vom Alltag ab, als Fest, als Feuerwerk der Sinne. Sie bündeln oder erweitern unsere Wahrnehmung und setzen ungeahnte Energien frei. Im Rausch verlieren wir unsere Selbstkontrolle und geben uns einem unwirklichen, traumähnlichen Zustand hin. Weit verbreitet ist die stereotype Idee, Rausch und Exzess gehörten geradezu unabdingbar zum künstlerischen Schaffensprozess – spätestens seit Friedrich Nietzsche wird das dionysische Prinzip als Motor der Kreativität gedacht. Was passiert während eines Rausches mit unserem Körper? Inwiefern ist der Rausch ein erstrebenswerter Zustand? Und wie ist er mit der Sucht verbunden? Welcher Platz wird dem Rausch in der Gesellschaft zugewiesen? Und was haben Musik, Tanz und Theater mit all dem zu tun?

GÄSTE Prof. Dr. Falk Kiefer, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim; Prof. Dr. Renate Schlesier, Institut für Religionswissenschaft, Freie Universität Berlin

MIT Sänger*innen und Musiker*innen der Komischen Oper Berlin

Salon 2: Vergiss mein nicht

Mo, 9. November 2020, 19:30 Uhr
Vergiss mein nicht
Salon über Vergessen und Erinnern

Nicht erst seit der Datenschutz-Grundverordnung sprechen wir von einem Recht darauf, vergessen zu werden. Doch geht das überhaupt so einfach? Wie löscht man seine Daten und seinen Fußabdruck in der (digitalen) Welt aus? Und mit dem menschlichen Gehirn ist es nicht viel anders als mit dem Internet: Auch in unserem Kopf ist altes Wissen hartnäckig, permanent müssen wir liebgewonnene Automatismen vergessen und durch neue ersetzen. Können wir überhaupt vergessen, oder müssen wir vielmehr den Abruf der Information hemmen? Andererseits: Wie dauerhaft sind die physiologischen und digitalen Speichermöglichkeiten tatsächlich? Ist die Halbwertzeit eines digital gespeicherten Manuskripts nicht viel geringer als die eines analogen Buches? Und haben diese beschränkten digitalen Erinnerungskapazitäten womöglich Einfluss auf unser kulturelles Gedächtnis? Was bleibt vom Leben – ohne kulturelle Erinnerung? Und ist bzw. war Theater nicht sogar das vergänglichste Speichermedium aller Zeiten?

Salon 3: Kommunismus

Mo, 1.März 2021, 19:30 Uhr
Kommunismus
Salon über eine gesellschaftliche Utopie

Salon 4: Gender

Mo, 26. April 2021, 19:30 Uhr
Gender
Salon über verschwimmende Kategorien

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