Claudio Monteverdi/Elena Kats-Chernin

Die Krönung der Poppea

Opera musicale in einem Prolog und drei Akten
[1642 oder 1643 / 2017]
Deutsch
3h 15m inkl. Pause
19:00 Uhr
19:00 Uhr
19:30 Uhr
19:30 Uhr
19:00 Uhr
Der letzte Teil der legendären Monteverdi-Trilogie, mit der Barrie Kosky 2012 seine Intendanz eröffnete, in neuer Besetzung – mit Dominik Köninger und Alma Sadé als in gefährlicher Leidenschaft füreinander entbranntes Liebespaar – und in einer von Komponistin Elena Kats-Chernin vollkommen neu überarbeiteten Instrumentation, die mehr als zuvor mit außergewöhnlichen Klangkombinationen überrascht.
In Monteverdis Polit-Thriller voll von Erotik, Mord und Intrige ist es ausgerechnet die amour fou der beiden Hauptpersonen, die das Gleichgewicht der politischen Mächte zu gefährden droht. So wird der Kampf der anderen ums pure Überleben unweigerlich zum Kampf gegen die Liebe zwischen Nero und Poppea, so wie auch Poppeas Kampf für ihre Liebe letztlich ein Kampf um ihr eigenes Überleben ist. Die Unschuld arkadischer Liebe ist längst verloren und pervertiert.

Monteverdi findet die unterschiedlichsten Töne für die verschiedenen Charaktere in diesem Mächtepoker, niemals jedoch wertet oder verurteilt seine Musik. So zählt das traumhaft schwebende Duett zwischen Nero und Poppea am Ende der Oper ohne Einschränkung zu den innigsten Liebesduetten der gesamten Operngeschichte.
Libretto von Giovanni Francesco Busenello
Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf

Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

Im Repertoire seit 16. September 2012
Vorstellung: Sa. 29.04.2017

Stab

Musikalische Leitung
Matthew Toogood
Inszenierung
Bühnenbild, Kostüme
Katrin Lea Tag
Kostüme
Katharina Tasch
Dramaturgie
UIrich Lenz
Licht
Alexander Koppelmann

Besetzung

Poppea
Octavia
Drusilla
Seneca
Valletto
Damigella / Das Schicksal
Amor
Liberto
Zeit Online
Volker Hagedorn, 22.09.2012
Geburt des Theaters
»Zu preisen ist Barrie Kosky, einer der musikalischsten Regisseure heutzutage«
zum Artikel

Berliner Zeitung
Harald Jähner, 25.10.2012
Zwölf Stunden Oper-geht das?
»In Poppea sind Liebe, Gewalt und Intrige verstrickt wie der Musikteppich, von dem die einzelnen Arien sich emporranken und ins Gehirn winden.«
zum Artikel
Die Zeit
Voker Hagedorn, 25.10.2012
Geburt des Theaters
»…wunderbar…«
zum Artikel
Berliner Morgenpost
Jaqueline Krause-Blouin, 25.10.2012
Ein richtiges Hippiefest
»Fantastische Stimmen haben hier alle«
zum Artikel

DANKE