Igor Strawinsky / Maurice Ravel

Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Burlesque in vier Szenen [1947] / Fantaisie lyrique in zwei Teilen [1925] 
Französisch
1h 45m inkl. Pause
19:30 Uhr
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Nach dem atemberaubenden Erfolg der Zauberflöte, die von Berlin aus ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat, ist die britische Theatertruppe »1927« an die Komische Oper Berlin zurückgekehrt – mit zwei Werken, die wie gemacht zu sein scheinen für die schier grenzenlose Fantasie der Bilderzauberer und ihre staunenmachende Kombination von Animation und live agierenden Darstellerinnen und Darstellern …
Eine zum Leben erweckte Puppe, die den Fängen ihres sadistischen Meisters zu entfliehen versucht, und ein ungezogenes, zerstörungswütiges Kind, das einen wahren Albtraum erlebt, als die von ihm malträtierten Gegenstände wie Uhr, Teekanne oder Tapete zum Leben erwachen – ein Doppelabend über Zurechtweisung und Manipulation, über Erwachsenwerden und die Emanzipierung von (falschen) Zwängen und über den unbändigen Drang nach Freiheit.
Bühne, Klänge, Sänger*innen und Akrobat*innen verschmelzen in den Bildwelten der britischen Theatertruppe »1927« mit ihrer staunenmachenden Kombination von Animation und live agierenden Menschen zu einem »wilden Flug durch Abenteuerwelten« [Deutschlandfunk Kultur].
Text »L'Enfant« von Colette

Im Repertoire seit 28. Januar 2017
Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein
bachtrack.com
Stephen Crowe, 30.01.2017
Beyond mere technical wizardry: thrilling reinterpretation of Petrushka at the Komische Oper
»Several seconds into the performance I got carried away and felt like this could be the most perfect piece of art I’d ever seen, a thrilling combination of film, animation, acting, dance, acrobatics … «
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Deutschlandradio Kultur – Fazit
Uwe Friedrich, 28.01.2017
Wilder Flug durch Abenteuerwelten
»witzig und verblüffend ... Paul Barritts Bildeinfälle sind pittoresk und dekorativ, häufig sehr witzig und immer wieder verblüffend. … Gemeinsam mit dem Dirigenten Markus Poschner und einem überzeugenden Sängerensemble – stellvertretend seien Nadja Mchantaf als trotziges, aber letztlich doch liebenswertes Kind und Talya Liebermann als gefährlich flirrendes Koloratur-Feuer genannt – gelingt ein unterhaltsamer Opernabend…«
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rbb kulturradio
Kai Luehrs-Kaiser, 30.01.2017
»Petruschka/L’Enfant et les sortilèges«
»Man muss es gesehen haben.«
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Berliner Morgenpost
Matthias Nöther, 30.01.2017
Animationsgruppe "1927" zeigt in Berlin ein neues Wunderwerk
»Wie sich beide – elektronisch animiert abschnurrende Bilder und darstellende, singende Körper – unauflöslich ineinander verhakeln: Dies zu zeigen, ist das große Verdienst dieses Abends.«
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Der Tagesspiegel
Frederik Hanssen, 30.01.2017
Das doppelte Leben der Jahrmarktsfiguren
»Unerbittlich treibt [Markus Poschner Strawinskys] Musik voran, virtuos steigt das Orchester der Komischen Oper auf seine Deutung dieser Melange aus Volkston und Avantgardesound ein, sorgt für scharfkantige Konturen und blitzende Klarheit. «
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