Kammerkonzert

Kammerkonzert der Orchesterakademie

Muzică

Do, 9. September 2021, 20 Uhr
Foyer

Friedrich Hermann Suite für 3 Violinen op. 17
George Enescu Oktett op. 7
(ohne Pause)

Im ersten Kammerkonzert der Spielzeit stehen mit George Enescu und Friedrich Hermann zwei Komponisten auf dem Programm, die als ausgewiesene Violin-Experten gelten. Beide machten sich zeitlebens als Lehrmeister und Solisten ihres Instruments einen Namen. Hermanns Suite für 3 Violinen op. 17 (1881) wird im Konzert dem Oktett op. 7 (1900) gegenübergestellt, welches Enescu bereits im Alter von 19 Jahren komponierte. Trotz seines jungen Alters repräsentiert dieses Werk einen Meilenstein: sowohl für die Gattung des Oktetts selbst als auch in der stilistischen Entwicklung des Komponisten.

Mit Gabriel Adorján, Claudia Other, Mariam Machaidze und Ludwig Faust, Violine; Ganna Lysenko und Kim Esther Roloff, Viola; Kleif Canarius und Rebekka Markowski, Violoncello

Der neue Orpheus

Mo, 4. Oktober 2021, 20 Uhr
Foyer

Lieder und Kammermusik von Kurt Weill, Hanns Eisler u. a.

In Kurt Weills Kantate Der neue Orpheus trifft griechische Mythologie auf das Berlin der 1920er Jahre. Die literarische Vorlage für diese zynische Parodie über die Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike lieferte der expressionistische Dichter Yvan Goll, mit dem Kurt Weill 1924 erstmals Bekanntschaft machte. Der neue Orpheus, uraufgeführt 1927, war für den jungen Komponist eins der ersten Werke, mit denen er die Potentiale theatraler Musikformen erprobte und wurde somit zu einer entscheidenden Komposition für die Selbstfindung Kurt Weills als Musiktheaterkomponist.


Programm
Hanns Eisler: Präludium und Fuge über B-A-C-H für Streichtrio op. 46
Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen BWV 988 (Fassung für Streichtrio von Dmitry Sitkovetsky)
Darius Milhaud: Sonatine für 2 Violinen
Kurt Weill: Der neue Orpheus
u. a.

Mit
Mirka Wagner, Sopran; Daniela Braun, Violine und Bratsche; Ludwig Faust, Violine; Violine; Rebekka Markowski, Violoncello; Mark McNeill, Klavier

Quartett

Mo, 1. November 2021, 20 Uhr
Im Foyer

Streichquartett Nr. 9 von Dmitri D. Schostakowitsch
Streichquartett in g-Moll op. 27 von Edvard Grieg

Das dritte Kammerkonzert der Spielzeit vereint zwei Streichquartette der eher späteren Gattungsgeschichte - jedoch könnten diese unterschiedlicher nicht sein. Das von nordischen und volksliedhaften Klängen durchzogene Streichquartett g-Moll op. 27 (1877/78) von Edvard Grieg besitzt mit seiner homophonen Struktur fast sinfonischen Charakter. Die Herausarbeitung der unterschiedlichen Klangfarben der einzelnen Instrumente verleiht Griegs Werk stellenweise impressionistische Züge. Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117 (1964) grenzt sich hingegen durch einen gesprächsartigen, geradezu intimen Stil von den Sinfonien des Komponisten ab und bricht dabei gleichzeitig mit der traditionellen Form des Streichquartetts.

Mit Stefan Adam, Freia Schubert, Violine; Anton Loginov, Viola; Christian Tränkner, Violoncello

»Böhmen liegt am Meer!«

Mo, 29. November 2021, 20 Uhr
Foyer

Streichquartett Nr. 1 Aus meinem Leben von Bedrich Smetana
Streichquintett op. 97 von Antonín Dvořák in einer Fassung für Streichquartett und Klarinette (Arr. von M. Kreher)

Eine musikalische Reise nach Böhmen erwartet das Publikum im Rahmen des vierten Kammerkonzerts dieser Saison.

Gespielt wird Bedřich Smetanas 1876 komponiertes Streichquartett Aus meinem Leben. Smetana handelt hier programmatisch in vier Sätzen die wichtigsten Stationen seiner Biografie ab, bis er im Finale schließlich bei der in Tönen gefassten Auseinandersetzung mit dem Schicksalsschlag seines Gehörverlusts angelangt.

Außerdem steht Antonín Dvořáks 1893 in den Vereinigten Staaten von Amerika entstandenes Streichquintett op. 97 in Matthias Krehers Fassung für Streichquartett und Klarinette auf dem Programm. Die Komposition ist auf mannigfaltige Art und Weise von Dvořáks Vorstellung amerikanischer Musik geprägt, die auf Stilelementen basiert, welche er beim Studium von African-American Spirituals und Gesängen indigener Völker als Charakteristika identifizierte. So entstand eine reizvolle Melange aus den musikalischen Einflüssen der neuen Welt und Dvořáks individueller romantischer Tonsprache.

Mit Freia Schubert, Stefan Adam, Violine; Julia Lindner de Azevedo Conte, Viola; Christoph Bachmann, Violoncello; Daniel Gatz, Klarinette

Barock

Die Omikron-Welle macht auch vor der Komischen Oper Berlin keinen Halt! Bisher hatten wir das Infektionsgeschehen im Haus weitgehend im Griff, aber Teile des Ensembles sind momentan so stark betroffen, dass wir gezwungen sind, auch das Kammerkonzert: Barock am Mo, 24. Januar 2022, 20 Uhr abzusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Mehr dazu

Stand: 21. Jan 2022

Mo, 24. Januar 2022, 20 Uhr
Foyer

Sonaten, Kantaten und Concerti auf historischen Instrumenten

Mit Karolina Gumos, Mezzosopran; Daniela Braun, Peter Wünnenberg, Violine; Susanne Fliegel, Viola; Inken Ewertsen, Violoncello; Jesper Ulfenstedt, Kontrabass; Thomas Ihlenfeldt, Laute; Lutz Kohl, Cembalo

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Solo für Bass

Mo, 21. Februar 2022, 20 Uhr
Foyer

Ein Kontrabassist begibt sich auf eine musikalische Zeitreise.
Kompositionen von Orlando di Lasso, Robert de Visée, Johann Sebastian Bach, Miles Davis, Helmut Oehring u. a.

Trotz der Unübersehbarkeit, Unüberhörbarkeit und Unverzichtbarkeit des Kontrabasses wird ihm leider nur selten die Möglichkeit geboten, sich solistisch zu entfalten. Diesem Umstand wird im Rahmen des Kammerkonzerts »Solo für Bass« entgegengewirkt. Entlang von Werken verschiedenster Epochen, Stile und Genres lädt der Bassist Arnulf Ballhorn dazu ein, sowohl die klanglichen Möglichkeiten seiner eigens führ ihn konzipierten Bassinstrumente als auch der Musik generell auf neue Art und Weise zu erforschen.

Mit Arnulf Ballhorn, Kontrabass, E-Bass und verschiedene Bassgitarren

Hoffmanns Erzählungen

So, 13. März 2022, 11 Uhr (ENTFÄLLT!)
Foyer

Ein literarisches Konzert mit Musik von Jacques Offenbach, Clara und Robert Schumann u. a. und Texten von E. T. A. Hoffmann

Mit Pauline Reguig, Violine; Christian Tränkner, Violoncello; Lutz Kohl, Klavier; Arthur Thieme, Bassgitarre; Thomas Thieme, Sprecher

B wie Beethoven!

Mo, 14. März 2022, 20 Uhr
Foyer

Am 26. März 2022 jährt sich der Todestag Ludwig van Beethovens zum 195. Male. Dieses Ereignis nehmen die Musiker*innen der Komischen Oper Berlin zum Anlass, um Werke des Komponisten aufzuführen, die aufgrund ihrer weniger populären Besetzung gerne in Vergessenheit geraten. Freuen Sie sich auf einen kammermusikalischen Abend mit Klarinette, Fagott, Oboe, Hörnern und Klavier, der Sie in vielleicht ungewohnte, dafür aber vielseitige klangliche Welten entführt!

Programm:
Ludwig van Beethoven
Trio op. 11 B-Dur (»Gassenhauer-Trio«) für Klarinette, Fagott und Klavier
Quintett WoO 208 Es-Dur für Oboe, 3 Hörner und Fagott
Quintett op. 16 Es-Dur für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier

Mit Miriam Nickel, Oboe; María José García Zamora, Fagott; Michaela Müller, Johanna Müller, Christian Müller, Horn; Daniel Gatz, Klarinette; Sophia Muñoz, Klavier

Más Tango, más!

Mo, 9. Mai 2022, 20 Uhr
Foyer

Tangos für zwei Klaviere von Astor Piazzolla
Tango und noch mehr Tango: im 9. Kammerkonzert erinnert die Komische Oper Berlin an den argentinischen Komponist Astor Piazzolla, der diesen März 101 Jahre alt geworden wäre. Obwohl Piazzolla für ganz unterschiedliche Besetzungen und Instrumente komponierte – vom Orchester bis zur E-Gitarre war alles dabei – erklingen an diesem Abend Arrangements für zwei Klaviere, die umso verführerischer in die Welt des Tangos einladen.

Programm
Tangos für zwei Klaviere von Astor Piazzolla (Arr. Pablo Ziegler)
Revirado
Fuga y Misterio
Milonga del Ángel
Decarissimo
Soledad
La Muerte del Ángel
Adiós Nonino
Libertango
Verano Porteño
Michelangelo '70
Le Grand Tango

Mit Sophia Muñoz und Frank Schulte, Klavier

Strawinsky

Di, 24. Mai 2022, 20 Uhr
Im Foyer

Kammermusik von Igor Strawinsky

Mit Matthew Toogood, Dirigent; Daniela Braun, Violine; Jesper Ulfenstedt, Kontrabass; Magdalena Bogner, Flöte; Jussef Eisa, Klarinette; Yu-Tung Shih, Berenike Mosler, Fagott; Laszlo Gal, Horn; Michael Stodd, Trompete/Kornett; Lorenz Jansky, Trompete; André Melo, Daniel Holthaus, Posaune; Jan Biesterfeldt, Schlagzeug

Kammerkonzert der Orchesterakademie

So, 27. Juni 2022, 20 Uhr
Foyer

Kammerkonzert der Orchesterakademie

Im Kammerkonzert der Orchesterakademie erklingt ein abwechslungsreiches Programm mit Werken des 16. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Dabei reicht die Palette von barocken Tänzen über Walzer, Kunstlied bis hin zu Jazzstandards.

Es erklingen Kompositionen von Samuel Scheidt, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Duke Ellington und Gene Koshinski u.a.

Mit Anastasia Tsvetkova, Julia Heusler, Violine; NaYoung Moon, Anna Lysenko Viola; Shiri Jansky, Felix Nickel, Violoncello; Hyungju Kim, Kontrabass; Omer Idan, Oboe; Berenike Mosler, Fagott; Frank Schulte, Klavier; Johannes Benz, Lorenz Jansky; Trompete; Josefine Mindus, Sopran; Leonard Senfter, Schlagwerk
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Selected Performance: 2930
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Kammerkonzert
Mo, 27. Jun 2022
20:00
Komische Oper Berlin