Margarita Nekrasova

Mezzosopran
HEIMAT
Russland

STUDIUM
Staatliches Konservatorium Moskau
bei Elena Shumilova

PREISE
Ehrenhafte Künstlerin von Russland,
Concurso Internacional de Canto
Francisco Viñas Barcelona

CDs
Rossini: Musical Divertissement in two parts; Romances by Sergey Rachmaninov and Pyotr Tchaikovsky; Petrov: The Master and Margarita; A Certain Light, The Creation of the World, Classic through Centuries, Tribute to Evgeny Kolobov – alle an der Novaya Opera

FESTES ENGAGEMENT
Novaya Opera Moskau

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Kontschakowna (Fürst Igor), Lel und die Frühlingsfee (Schneeflöckchen),
Ljubasha (Die Zarenbraut), Ratmir (Ruslan und Ljudmila), Azucena (Il trovatore), Elizabetta (Maria Stuarda), Fenena (Nabucco), Engel (Der Dämon), Wirtin und Xenias Amme (Boris Godunow), Filipjewna (Jewgeni Onegin), Flora (La traviata), Die fremde Fürstin (Rusalka), Polina (Pique Dame), Ljubow Leontiewitsch Kotschubej (Mazeppa), Zauberin (Dido and Aeneas), Herodias (Salome) u. a. an der Novaya Opera sowie dem Teatro Comunale in Florenz, dem Teatro alla Scala in Mailand und an Opernhäusern in Deutschland, Österreich, Israel, Japan und der Tschechischen Republik
Concerti.de
Peter Krause, 02.02.2016
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
»Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.«