Aleš Briscein

Gastsolist - Tenor
HEIMAT
Tschechien

STUDIUM
Klarinette, Saxophon und Gesang am Pražska konzervatoř und an der Zapadočeska univerzita v Plzni

CD
Haas: Der Scharlatan (Decca)

DVDs
Janáček: Věc Makropulos (Salzburger Festspiele 2011, Salonen/Marthaler); Scarlatti: Dove è amore è gelosia

WICHTIGE DIRIGENTEN
Jiří Bělohlávek, Valery Gergiev, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Jiří Kout, Sylvain Cambreling, Gustav Kuhn, Friedemann Layer, Tomaš Netopil, Esa-PekkaSalonen

WICHTIGE REGISSEURE
Laurent Pelly, Christoph Marthaler, Robert Wilson, David Poutney, Richard Jones, Peter Sellars

FESTES ENGAGEMENT
Národní divadlo Praha

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Almaviva (Il barbieredi Siviglia), Narciso (Il turco in Italia), Alfredo (La traviata), Prinz (Rusalka), Albert Gregor (Věc Makropulos), Hans (Die verkaufte Braut), Kudrjasch/Boris (Kát’a Kabanová), Lenski (Jewgeni Onegin), Števa (Jenůfa), Tambourmajor (Wozzeck), Titelpartie in Lohengrin, Ladisłav (Zwei Witwen, Bedřich Smetana)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Andrej (Mazeppa), Ferrando (Così fan tutte)
Concerti.de
Peter Krause, 02.02.2016
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
»Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.«