Tango-Gastkonzert

Gidon KremerKremerata Baltica

Mär 2019
19:30 Uhr
Im Konzert an der Komischen Oper Berlin kombiniert die Kremerata Baltica vom Tango inspirierte Werke baltischer Komponisten wie Arturs Maskats oder Georgs Pelēcis mit Kompositionen Astor Piazzollas und einem Tango funebre aus der Feder des norwegischen Bandoneonisten und Komponisten Per Arne Glorvigen, langjähriger Wegbegleiter Gidon Kremers, der im Rahmen des Tangofestivals sowohl mit seinem Instrument als auch als musikalischer Leiter der Aufführungen von Astor Piazzollas Un sueño de una noche de verano (Ein Sommernachtstraum) zu erleben sein wird.
 
PROGRAMM
Arturs Maskats (*1957) - Midnight in Riga für Violine, Violoncello, Vibraphon und Streichorchester
Astor Piazzolla (1921-1992) Tristezas de un doble A für Bandoneón und Streichorchester
Per Arne Glorvigen (1963*) Tango Funebre (nach Chopin) für Bandoneon und Streichorchester
Astor Piazzolla - »Night Club, 1960« aus Histoire du Tango für Violine und Bandonoen
Astor Piazzolla - Vardarito für Violine, Kontrabass und Bandoneón (Glorvigen-Trio)
Astor Piazzolla - Grand Tango für Violine, Vibraphon und Streichorchester
Astor Piazzolla - Celos für Violine, Vibraphon und Streichorchester
Astor Piazzolla - Fuga y Misterio für Violine, Vibraphon und Streichorchester
Gidon Kremer
© Alberts Linarts
Gidon Kremer
© Alberts Linarts
Gegründet im Jahre 1997 durch den weltberühmten Geiger Gidon Kremer gehört die Kremerata Baltica seit vielen Jahren zu einem der besten internationalen Kammerensembles in Europa. Um die bei vielen professionellen Orchestermusiker*innen grassierende »Orchestritis« zu bekämpfen, versammelt der in Riga geborene Kremer ausgewählte junge Musiker*innen aus den baltischen Staaten um sich.
Seit ihrer Gründung hat die Kremerata Baltica mehr als 1000 Konzerte in über 50 Ländern weltweit gegeben. Zum künstlerischen Profil des Ensembles gehört eine besondere Kreativität bei der Programmgestaltung jenseits des Mainstreams. Komponisten wie Arvo Pärt, Giya Kancheli, Pēteris Vasks, Leonid Desyatnikov und Alexander Raskatov haben Werke für das Orchester geschrieben. Die große Spannbreite des sehr bewusst gewählten Repertoires findet auch in zahlreichen Aufnahmen ihren Niederschlag: So wurde das Album mit Werken des polnischen Komponisten Mieczysław Weinberg (an dessen Wiederentdeckung Gidon Kremer und die Kremerata Baltica wesentlichen Anteil hatten) 2015 für einen Grammy Award nominiert, während die Einspielung der Klavierkonzerte von Dmitri Schostakowitschs mit Anna Vinnitskaya den ECHO Klassik 2016 in der Kategorie »Konzerteinspielung – Musik des 20./21. Jahrhunderts« gewann.