Ivo Hentschel

Dirigent
© Carmen Jasmyn Hoffmann
© Carmen Jasmyn Hoffmann
Ivo Hentschel ist regelmäßiger Gastdirigent der Komischen Oper Berlin und dirigierte am Haus u. a. Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Offenbachs Die schöne Helena, Blaubart sowie die Kinderopern Die Bremer Stadtmusikanten (UA) von Atilla Kadri Şendil und Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni. 2019 wird er die Uraufführung der Kinderoper Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Elena Kats-Chernin leiten. In der Spielzeit 2017/18 wirkte er als Kapellmeister ohne amtierenden GMD an der Komischen Oper Berlin und ist seitdem an der konzeptionellen Umsetzung der Kinderkonzerte maßgeblich beteiligt.

Ivo Hentschel wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und studierte in Mannheim Klavier und Dirigieren. Erste Stationen führten ihn als Dirigent und Korrepetitor zum Jungen Musiktheater Hamburg, den Schlossfestspielen Zwingenberg und ans Theater Heidelberg, wo er unter anderem auch Barockopern und Opern von Adams und Henze dirigierte. Er assistierte Klauspeter Seibel beim Bundesjugendorchester. 2013 folgte ein Engagement als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Musikdirektors am Theater Hof. Von 2014 bis 2017 war er 1. Kapellmeister und Referent des GMD am Staatstheater Cottbus. Dort dirigierte er das gesamte weitgefächerte Repertoire von Mozart, Verdi, Puccini, Donizetti über Offenbach, Weill und Kálmán bis zum Musical sowie Philharmonische Konzerte.

Neben Konzertdirigaten in ganz Deutschland führten ihn internationale Einladungen bis zum Orquesta Filarmónica nach Montevideo/Uruguay und zum Israel Chamber Orchestra nach Tel Aviv/Israel. Konzertmitschnitte und CD-Aufnahmen liegen unter anderem beim NDR und RBB sowie an der Komischen Oper Berlin vor.

Ivo Hentschel ist Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013, Preisträger im internationalen Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb 2006 und er war von 2005 bis 2013 Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und Mitglied der Künstlerliste »Maestros von Morgen«. Nicht zuletzt für sein theaterpädagogisches Engagement wurde er 2011 mit dem Preis des Freundeskreises am Theater Heidelberg ausgezeichnet.