Richard Strauss

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen [1911]
Deutsch
4h 15m inkl. 2 Pausen
18:00 Uhr
18:00 Uhr
18:00 Uhr
16:00 Uhr
Ainārs Rubiķis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron.
»Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten.« [Der Tagesspiegel]
Libretto von Hugo von Hofmannsthal [1911]

Im Repertoire seit 2. April 2006
Sa., 8. Juni 2019, 18:00 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Regiemitarbeit
Werner Sauer
Kostüme
Gideon Davey
Dramaturgie
Antje Kaiser
Chöre
Kinderchor
Licht
Franck Evin

Besetzung

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Octavian
Herr von Faninal
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Valzacchi
Ein Polizeikommissar
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin / Der Haushofmeister bei Faninal
Ein Notar
Ein Wirt
Ein Sänger
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Kinderchor der Komischen Oper Berlin
Berliner Zeitung
25.04.2008
Eine poetische Erzählung über Vergänglichkeit
»Wie hier die Vorgaben des Stücks genutzt, doch leise umgedeutet wurden, um etwas über die Figur, aber auch über die Musik zu erzählen, das ist als Leistung von Regie und Darstellung ebenso unscheinbar wie groß.«
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Der Tagesspiegel
Christine Lemke-Matwey, 04.04.2006
Kopfstand im Dreivierteltakt
»Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten. Aus Mattigkeit, aus kleingestricktem Herzen. (…) Die Oper, wenn sie so selbstverständlich selbstbewusst und bescheiden daherkommt wie in diesem »Rosenkavalier« an der Behrenstraße, wird uns retten. Als letzte, erste Herausforderung. Wir müssen nur ein bisschen.«
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