Damiano Michieletto

Regisseur
Der Venezianer Damiano Michieletto inszenierte Cendrillon für die Komische Oper Berlin. 2003 debütierte an der Wexford Opera mit Weinbergers Oper Svanda Dudák, die von der Irish Times zur Opernproduktion des Jahres gekürt wurde. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem der interessantesten Regisseure in Europa, Nordamerika und Asien. Er inszenierte u. a. an der Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper und der Santa Fe Opera.
In der Spielzeit 2013/14 debütierte Damiano Michieletto an der Mailänder Scala mit seiner provozierenden Version von Verdis un ballo in maschera, und er inszenierte für die Salzburger Festspiele Verdis Falstaff. Es folgten u. a. Idomeneo für das Theater an der Wien mit Gastspielen in Tokyo, L’elisir d’amore in Madrid; Alcina in Florenz, The Rake’s Progress in Leipzig und Venedig sowie La Cenerentola mit Cecilia Bartoli, erneut für die Salzburger Festspiele. Im Sommer 2014 inszenierte er Wagners Lohengrin beim Martina-Franca-Festival in Italien. Es folgten u. a. Der Ring des Nibelungen am Theater an der Wien, Rossinis Guillaume Tell in London, Martinůs Greek Passion in San Francisco und Saint-Säens Samson et Dalila in Paris.