Jerry Bock

Anatevka

Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem [1964]
Deutsch
3 h 15 min inkl. Pause
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Zur Zeit gibt es keine Karten im Onlineverkauf.
Es können trotzdem kurzfristig Karten zur Verfügung stehen. Bitte versuchen Sie es später nochmals oder wenden Sie sich an unser Callcenter unter +49 (0)30 47 99 74 00 [Mo-Sa 9-20 Uhr, Sonn- und Feiertags 14-20 Uhr].
Mit etwas Glück gibt es auch Restkarten an der Abendkasse.
19:00 Uhr
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»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischee­beladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Barrie Koskys gefeierte Inszenierung des Musicals um den Milchmann Tevje, der im osteuropäischen Schtetl Anatevka mit den jüdischen Traditionen, mit seinem Gott, mit dem Liebes-Eigensinn seiner drei ältesten Töchter und der tragischen Flucht vor Pogromen ringt, verdichtet Schmerz und Freude des Lebens und berührt mit Humor und Menschlichkeit. »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ]
»Haben Sie Kinder? – Fünf!« Aus Liebe zur jüdischen Tradition im Sinne jüdischer Tradition: Der arme Milchmann Tevje im osteuropäischen Schtetl Anatevka will seine drei ältesten Töchter, Zeitel, Hodel und Chava, mithilfe der Heiratsvermittlerin Jente an möglichst gutsituierte Bräutigame vermählen. Doch die Mädchen haben eigene Vorstellungen vom Lebensglück … aus Liebe zur Liebe lässt Tevje sie gewähren – und akzeptiert mit Witz und Menschlichkeit alle ihrer Flausen. Fast alle! Im Angesicht antijüdischer Pogrome und im Moment der tragischen Flucht nach Amerika nehmen der Vater und seine von ihm verstoßene Tochter Chava schmerzvoll voneinander Abschied.
Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof, verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts.
Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl

Buch von JOSEPH STEIN
Musik von JERRY BOCK
Gesangstexte von SHELDON HARNICK

Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince

Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins
 
 
Di., 11. Dezember 2018, 19:30 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Choreographie
Bühnenbild
Kostüme
Dramaturgie
Licht

Besetzung

Tevje, ein Milchmann
Golde, seine Frau
Zeitel, seine älteste Tochter
Hodel, zweite Tochter
Chava, dritte Tochter
Sprintze, vierte Tochter
Antonia Papendell
Bielke, fünfte Tochter
Lisa Mendez
Jente, eine Heiratsvermittlerin
Mottel Kamzoil, Schneider
Perchik, Hodels Verehrer
Lazar Wolf, ein Metzger
Motschach
Ein Rabbi
Mendel, sein Sohn
Awram
Matthias Spenke
Nachum
Eberhard Krispin
Fruma-Sara, Lazar Wolfs erste Frau, Oma Zeitel, Goldes Großmutter
Wachtmeister / Russe
Fedja, ein junger Mann
Schandel
Jana Reh
Fiedler
Maxim Bergeron
Tänzer
Davide de Biasi, Damian Czarnecki, Shane Dickson, Zoltan Fekete, Michael Fernandez, Paul Gerritsen, Csaba Nagy, Hunter Jaques, Christoph Jonas, Daniel Ojeda, Marcell Prét, Lorenzo Soragni

Das Programmheft zum Blättern ...

www.broadwayworld.com
Mark Janicello, 04.03.2018
Hands Down, the best production I've seen in Europe
»Last night, at the Comic Opera of Berlin I was gobsmacked. Their production of Fiddler on the Roof was hands down, the single best performance I have ever witnessed in my 24 years living and working in continental Europe. Nothing else I have ever seen, anywhere on the continent, even comes close. … Gentle readers, walk, crawl, run, beg, borrow or steal... do what you must do, but get a ticket to see Fiddler on the Roof at the Comic Opera in Berlin. 20 years from now, people will still be talking about this legendary production. «
Zur Kritik
Deutschlandfunk
Julia Spinola, 04.12.2017
Eine Metapher für die ganze Menschheitsgeschichte
»Das Orchester der Komischen Oper wirft sich unter Koen Schoots mit Schwung, Witz und mit viel Schmelz in die Musik. Großartig sind auch die stilisiert russische und chassidische Traditionen aufgreifenden Tanzchoreografien von Otto Pichler, die weit über das Dekorative hinausgehen.«
Zur Radio-Kritik
rbb inforadio
Barbara Wiegand, 04.12.2017
Brillante Soli aus dem Schtetl
»… jenseits von konstruierter Aktualisierung und romantisierenden Klischees entwickelt [Kosky] behutsam die Geschichte lässt süße Texte einfach mal süßlich sein. Ist kitschig, ohne Klischee - ironisch, einfach menschlich …«
Zur Radio-Kritik
Berliner Morgenpost
Volker Blech, 05.12.2017
Bejubelte Premiere von "Anatevka" an der Komischen Oper
»Es geht zutiefst menschlich zu auf Koskys Bühne. Demgegenüber stehen atemberaubende Choreografien von Otto Pichler, etwa wenn sich die muskulös einbrechenden Russen mit der ausgelassenen jiddischen Männertanzrunde verbinden. Ein Bild voller Lebensfreude.«
Zur Kritik
Neues Deutschland
Roberto Becker, 09.12.2017
Auf den Schrank gekommen
»Kosky kriegt das Kunststück fertig, ein Anatevka auf die Bühne zu stellen, das ohne jeden Folklore-Kitsch auskommt und dennoch tief berührt.«
Zur Kritik
New York Times
A. J. Goldmann, 06.12.2017
Fiddler on the Roof
»Mr. Kosky understands that the best traditions are the ones that can constantly reinvent themselves. Bringing back “Fiddler” after nearly three decades, he has removed the mothballs and nostalgia. The set designers, Rufus Didwiszus and Jan Freese, have built the shtetl Anatevka as a massive rotating assemblage of antique wardrobes ... Against this backdrop, Otto Pichler’s choreography is a jolt of pure theatrical energy.  … Performed in German by a largely non-Jewish cast, this is quite possibly the most convincing — and least embarrassingly cliché-ridden — “Fiddler” imaginable.«
Zur Kritik
Opernwelt
Frederik Hanssen, 01.02.2018
Donnerwetter
»Fantastisch, wie flexibel sich das Orchester der Komischen Oper erweist, wie stilsicher es den Klezmer-Sound trifft. Grandios ebenso, sie sich die Handlung atmosphärisch dazu fügt, wie die Ensemblemitglieder in diesen folkloristischen Genrebildern die allerkleinste Nebenrolle durch darstellerische Detailgenauigkeit veredeln.«
Zur Kritik
Der Tagesspiegel
Frederik Hanssen, 04.12.2017
Gott sei Schrank
»Hopp und Manzel sind eine Idealbesetzung für dieses „Anatevka“-Ehepaar. Weil Kosky das von vielen langen Dialogen geprägte Stück als Schauspiel mit Musik betrachtet. Einerseits. Andererseits holt er – und ist dabei so charmant inkonsequent wie sein Hauptdarsteller – den Broadway an die Behrenstraße, entfesselt mit Hilfe seines Leib-und-Magen-Choreografen Otto Pichler grandiose Massenszenen. ... Fantastisch, wie flexibel das Orchester der Komischen Oper ist, wie stilsicher sie den Klezmer-Sound treffen. Grandios, wie sich das Geschehen auf der Szene atmosphärisch dazu fügt, wie die Ensemblemitglieder in diesen folkloristischen Genrebildern noch die allerkleinste Nebenrolle durch ihre darstellerische Detailgenauigkeit veredeln … Barrie Kosky hat keine Angst vor der großen Geste, wenn er diese Geschichte erzählt, die ihm so nah ist. Er wagt es, ganz offen rührselig zu sein, ja den Kitsch zu streifen...«
Zur Kritik

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