Ball im Savoy

Paul Abraham
Operette in zwei Akten [1932]
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
Deutsch
3 h 15 m inkl. Pause
30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham, eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, erlebte 80 Jahre nach der Uraufführung seine Wiedererweckung in der Behrenstraße und zählt seitdem zu den Kassenschlagern des Hauses. Als mitreißende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischem Csárdás, wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer erzählt Ball im Savoy eine verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Ein funkelndes Spektakel!

Und mittendrin drei der großen Operetten-Diven unserer Tage: Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann. »Ein furioser Tanz auf dem Vulkan … mehr als drei Stunden Kabarett-Spektakel zwischen Doppelbödigkeit und Augenzwinkern.« [dpa]
#KOBBallimSavoy
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Selected Performance: 2439
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Sa 23 Apr 202219:30
Stab
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild / Licht
Kostüme
Choreographie
Dramaturgie
Besetzung
Marquis Aristide de Faublas
Madeleine de Faublas, seine Frau
Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Paris
Daisy Darlington, Jazzkomponistin
Tangolita, Argentinische Tänzerin
Archibald, Kammerdiener Aristides
Bébé, Zofe Madeleines
Célestin Formant
Pomerol, Ober im Savoy
Monsieur Albert
Frank Baer
Pierre, Conférencier im Savoy
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Handlung


Kuss um Kuss, weg ist der Zuckerguss

»Dieser Abend wird Kult … jene unwiderstehliche Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und Klezmer, die Paul Abrahams „Ball im Savoy“ wenige Wochen vor Hitlers Machtergreifung als eine der spektakulärsten Operetten der Weimarer Zeit in Berlin reüssieren ließ. Barrie Kosky verrät bei all der schillernden Schrillheit, die für seine Inszenierung typisch ist, zugleich in jeder Regiepointe seine große Liebe zu diesem Stück … Ball im Savoy vermittelt eine Ahnung davon, welches Niveau die deutsche Operette hätte erreichen können, wenn man ihre Komponisten nicht ins Exil getrieben hätte… das Orchester der Komischen Oper bringt die Originalität, die ansteckende Frechheit, die anarchisch überbordende Lebenslust unter Adam Benzwi mit so sicherem Gespür für das jazzig-verruchte Lebensgefühl im Berlin der Entstehungszeit zur Wirkung, als habe es nie etwas anderes gespielt … in den Hauptrollen glänzen als Berliner Lokaldiven und Publikumslieblinge die fabelhaft bühnenpräsente Dagmar Manzel, die aufsässig-quirlige Katharine Mehrling und Helmut Baumann, der bis 1999 das Theater des Westens leitete, wo er 1984 als Zaza in dem Erfolgsmusical „La Cage aux Folles“ brillierte. Hinreißend komisch gelingt Dagmar Manzel die Verwandlung der betrogenen Madeleine in eine sich selbst Mut machende Kokette. … es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreißend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Julia Spinola, 11.06.2013

Barrie Kosky, I love you!

»Dieser neue Ball im Savoy an der Komischen Oper Berlin ist zweifellos der größte und richtungsweisendste und bemerkenswerteste Hit der aktuellen Hauptstadtsaison. … Jeder, der sich für Show, Stars und Spektakel interessiert, sollte sofort zur Kasse der Komischen Oper rennen – nicht laufen!«
klassik.com
Kevin Clarke, 11.06.2013

Betrunken vor Freude

»Der Muntermacher Ball im Savoy, den die Komische Oper mit Verve, Intelligenz und Unterhaltsamkeit aufführt … Die Komische Oper Berlin reißt das Stück und seinen Komponisten aus dem leidigen Vergessen zurück und installiert ihn … als habe es noch nirgendwo auf der Welt ein vergleichbares Spektakel gegeben. Hat es auch nicht! … der Anblick dieser rasanten, immer lustig wagemutigen Inszenierung von Barrie Kosky besorgt die Beschwingtheit von allein… die wunderbare Dagmar Manzel, auf der eifersüchtig rastlosen Suche nach ihrem fremdgehenden Mann…alle gemeinsam singen sich einen Donnererfolg.«
Berliner Morgenpost
Klaus Geitel, 11.06.2013

Ab Klasse
7

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