Eine Frau, die weiß, was sie will!

Oscar Straus
Musikalische Komödie in zwei Akten [1932]

Deutsch
1 h 30 min, keine Pause
Bitte beachten Sie die Corona-Spielregeln.
Vorhang auf für: Dagmar Manzel und Max Hopp! Sie spielt: Manon Cavallini, Operettendiva, Raoul Severac, deren Verehrer, und den Vater von Lucy, ihrer Tochter – er spielt: eben jene Lucy sowie alle fünf Liebhaber der Cavallini und Lucys Hausfreund obendrein! In weiteren Rollen: Dagmar Manzel und Max Hopp! 20 Figuren – 2 Darsteller*innen, eine atemlose Tour de force, bei der das Orchester unter Adam Benzwi mit einem Feuerwerk an Märschen, Walzern und Chansons aus der Feder von Oscar Straus ordentlich einheizt.

Glamourqueen Manon Cavallini ist eine von allen Männern umschwärmte Operettendiva. Auch Raoul Severac ist ihr erlegen – sehr zum Unmut der jungen Lucy, die Hals über Kopf in den schmucken Junggesellen verliebt ist. Sie bittet den Bühnenstar daher, auf Raoul zu verzichten und ihn ihr zu überlassen. Was sie nicht weiß: Manon ist ihre Mutter ...

Mit Eine Frau, die weiß, was sie will schuf der jüdisch-österreichische Komponist Oscar Straus, einer der erfolgreichsten Operettenkomponisten der 1920er und 30er Jahre ein Meisterwerk, das in seiner wilden Mischung aus Walzer und Foxtrott den Operettenstil der Weimarer Republik verkörpert und mit Hits wie »Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben« und »Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht« bis dahin geltende Rollenklischees frech und frisch über den Haufen wirft.

Text von Alfred Grünwald nach Louis Verneuil
Im Repertoire seit 30. Januar 2015



Nach knapp 90 Minuten fühlt man sich völlig beschwipst von so viel Energie, geist und Witz.
Berliner Morgenpost
Dez Jan Feb Mär Apr Mai
MDMDFSS
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
MDMDFSS
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
MDMDFSS
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
MDMDFSS
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
MDMDFSS
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2
MDMDFSS
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6
Selected Performance: 2157
2157
So 25 Apr 202118:00 — 19:30
Stab
Musikalische Leitung
Inszenierung
Musikalisch-szenische Einrichtung
Adam Benzwi, Pavel B. Jiracek, Barrie Kosky
Kostüme
Dramaturgie
Pavel B. Jiracek
Licht
Besetzung
Solistin
Solist
Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Handlung


Das Programmheft zum Blättern

Jetzt ISSUU-Einbettung aktivieren.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschützerklärung.


Meine Mama ist ’ne Diva

»Es ist ein Triumph. Für Dagmar Manzel und Max Hopp, die an diesem umjubelten Premierenabend in 20 verschiedene Rollen schlüpfen. Für Barrie Kosky, der Oscar Straus’ »Eine Frau, die weiß, was sie will!« mit virtuoser Regisseurshand als Zwei-Personen-Stück arrangiert hat. Und auch für das neue Geschichtsbewusstsein an der Komischen Oper, das auch die Zeiten vor Walter Felsenstein und seinem realistischen Musiktheater reflektiert. Unter dem Namen »Metropol Theater« residierte seit 1897 an der Behrenstraße eines der mondänsten Vergnügungsetablissements der Reichshauptstadt.«
Der Tagesspiegel
Frederik Hanssen, 31.01.2015

Emotionale Unverstelltheit

»Dem glühenden Operettenfan Barrie Kosky ist mit »Eine Frau, die weiß, was sie will!« endlich wieder ein glaubhaftes Plädoyer für die subversive Kraft dieses Genres gelungen. […] Sein Konzept geht so brillant auf, dass es das Publikum schier vom Hocker reißt und der Abend am Ende mit stehenden Ovationen bejubelt wird.«
Deutschlandfunk
Julia Spinola, 01.02.2015

Das ist ein wahnsinniges Maskenspiel

»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.«
Die Welt
Tilman Krause, 02.02.2015

Virtuoser Schleudergang

»Damit ist in dieser Aufführung tatsächlich alles drin, von überdrehtem Tingel-Tangel bis zur eindringlichen Jazz-Ballade. Dieser Abend hat Sogwirkung, ist ganz großes Theater,  eine Sternstunde der Saison.«
Siegessäule
Eckhard Weber, 31.01.2015

Das Metropol-Theater ist zurückgekehrt

»Befreites Lachen füllt den Saal. Die Dummheit ist besiegt. Die große Kunst des Metropol ist wieder da mit all ihrem Glanz und Witz, und mit ihrem Spott und Hohn gegen die Lügner aller Klassen. Sie wird bleiben.«
taz
Niklaus Hablützel, 02.02.2015

Gefördert von