Giacomo Puccini

La Bome

Szenen aus »La Vie de bohème« von Henri Murger in vier Bildern [1896]
Italienisch
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Mit etwas Glück gibt es auch Restkarten an der Abendkasse.
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»E come vivo? Vivo!« Barrie Kosky inszeniert mit Giacomo Puccinis MeisterwerkLa Bohèmeein Schlüsselwerk modernen Lebens im Paris des 19. Jahrhunderts – als Porträt einer Existenz zwischen Kunst, Liebessehnsucht und moderner Vereinzelung im Angesicht des Todes. Unter der musikalischen Leitung von Jordan de Souza wagen Ensemblemitglied Nadja Mchantaf als zerbrechliche Mimì und der junge österreichisch-australische Tenor Gerard Schneider als überschwänglicher Dichter Rodolfo eine der bewegendsten Liebesgeschichten des Musiktheaters.

Das Leben ist groß! Und es ist kalt ... am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät.

Ein literarisches Denkmal ist jener zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Roman, mit dem der französische Schriftsteller Henri Murger seine Zeit, seine Freunde und sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte. Seine Szenen aus dem Leben der Bohème schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, deren antibürgerlicher Lebensstil spätestens mit Giacomo Puccinis genialer Bearbeitung des Stoffes für die Opernbühne zum Inbegriff modernen Künstlertums wurde. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden.
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
So., 27. Januar 2019, 19:00 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild
Bühnenbildmitarbeit
Jan Freese
Kostüme
Dramaturgie
Kinderchor
Licht
Alessandro Carletti

Besetzung

Schaunard
Parpignol
Alcindoro
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Kinderchor der Komischen Oper Berlin

Danke