Online-Spielplan

Streams zum Jahreswechsel
Damit aus der derzeitigen Spielpause keine Kunstpause wird, haben wir Ihnen eine neue Auswahl herausragender Produktionen zusammengestellt. Ab dem 20. Dezember präsentieren wir Ihnen über den Jahreswechsel hier Massenets Cendrillon (Aschenputtel), Offenbachs Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) und Händels Semele als kostenlose Streams. Und: Weitere Programmpunkte sind in Planung!

Cendrillon (Aschenputtel)

Eine verunglückte Ballerina, die sich als Aschenputtel vor stiefmütterlichem Leistungsdruck und neidischen Schwestern in die rettenden Arme der großen, wahren, einzigen Liebe flüchtet: Damiano Michielettos realistisch-ironische Inszenierung dieser Opernrarität, mit Sopranistin Nadja Mchantaf in der Titelpartie und Mezzosopranistin Karolina Gumos als Märchenprinz, überrascht »mit ihrem zauberhaft leichten Theaterspiel« [taz].

Live am So, 20. Dez, 19 Uhr
1 Monat verfügbar
Stream via OperaVision

Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)

In Barrie Koskys skurril-bizarren Inszenierung von Les Contes d’Hoffmann verliert sich der titelgebende Künstler in einem verstörenden Albtraum seiner eigenen Fantasien. Mozarts Don Giovanni wird in Hoffmanns übersteigertem Empfinden zum Ausgangspunkt einer vom Wahnsinn getriebenen Reise durch bizarre Welten; die abgöttische Bewunderung für die Sängerin der Donna Anna gebiert immer neue Frauenbilder: die seelenlose Puppe Olympia, die todkranke Sängerin Antonia, die herzlose Kurtisane Giulietta. Von den eigenen Dämonen verfolgt, gibt es für Hoffmann keinen Weg mehr zurück in die Realität. »Tödliche Schwärze, grelles Entertainment halten sich die Waage: ein irres, wirres Hoffmann-Spektakel, perfekt serviert.« [FAZ]

Live am So, 27. Dez, 19 Uhr
1 Monat verfügbar
Stream via OperaVision

Semele

Göttervater Jupiter ent- und verführt die Königstochter Semele. Deren Ehrgeiz, von Jupiters eifersüchtiger Gattin Juno geschürt, führt ins Verderben. Am Ende liegt nicht nur die Liebe in Asche. Regisseur Barrie Kosky zeigt die Götter als leidende Menschen und rückt sie damit nah an seine Zuschauer*innen heran. »Eine pessimistische, zutiefst ernsthafte, aber auch sehr berührende, gedankenvolle Deutung, näher am barocken Todeskult, am Lamento von der Hinfälligkeit alles Daseins als an – ebenfalls barocker – Lebensfreude und Üppigkeit.« [BR KLASSIK]

Live am So, 3. Jan, 19 Uhr
1 Monat verfügbar
Stream via OperaVision
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Über OperaVision

Einige Streams realisiert die Komische Oper Berlin gemeinsam mit OperaVision (vorher bekannt als The Opera Platform). OperaVision ist DIE Website zur Vermittlung und Erfahrung von Oper. Sie richtet sich gleichermaßen alle, die Oper lieben, und an alle, die sie kennenlernen möchten. OperaVision bietet vielfältige Inhalte an, von beliebten bis hin zu innovativen Werken ..

  • im Schnitt eine komplette Aufführung aus einem der fünfzehn Partnerhäuser pro Monat
  • Untertitelung jeder Oper in sechs Sprachen und kostenloser Abruf on demand über sechs Monate hinweg
  • spannende Highlights von Inszenierungen aus ganz Europa
  • ausgewähltes Zusatzmaterial, das Opern und Opernhäuser in einem weiteren kulturellen Kontext betrachtet
  • ein umfangreiches Archiv, das dem heutigen Publikum Operngeschichte zugänglich macht

Die Opernplattform ist eine Partnerschaft zwischen Opera Europa, einem 155 Opern und Festspiele umfassenden Netzwerk und Opernhäusern aus ganz Europa. Sie wird vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Kommission unterstützt und ist für alle Beiträge offen, die Oper einem breiteren Publikum zugänglich machen wollen.