Felix Nickel

Violoncello
Felix Nickel wurde in Hamburg geboren. Er studierte Violoncello u. a. bei Bernhard Gmelin (Musikhochschule Hamburg), Hans-Christian Schweiker (Musikhochschule Aachen) und Paul Katz (New England Conservatory, Boston). Meisterkurse führten ihn zu Begegnungen mit Künstlern wie János Starker, Itzhak Perlman, György Kurtág, Donald Weilerstein und Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts und Cleveland-Quartetts.
Von 2000 bis 2008 war Felix Nickel Cellist des Kuss-Quartetts, mit dem er 2002 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs sowie den Ersten Preis des internationalen Borciani-Wettbewerbs gewann. Konzerte führten das Quartett sowohl durch Europa als auch in die USA, nach Japan und Australien. Es ist regelmäßiger Gast in bedeutenden Sälen wie der Philharmonie Köln, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London sowie auf den großen Festivals, z. B. in Salzburg, Edinburgh und Schwarzenberg (Schubertiade). Neben zahlreichen Rundfunkproduktionen stehen CD-Aufnahmen für renommierte Labels wie Ars Musici, Oehms Classics und Sony Classical. Zusammen mit der Pianistin Maria Ollikainen war Felix Nickel von 2005 bis 2014 künstlerischer Leiter der Kammermusiktage Plön.
Seit 2009 ist Felix Nickel Solocellist im Orchester der Komischen Oper Berlin. Aushilfstätigkeiten führten ihn zu Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Münchner Philharmonikern sowie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Er ist Mitglied im Konzerthaus-Quartett.