Daniel Hope

Gastsolist (Violine)
Der in Berlin lebende britische Geiger Daniel Hope steht seit 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt. Der Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 ist weltweit bekannt für seine musikalische Kreativität sowie sein Engagement für humanitäre Zwecke. Daniel Hope war Schüler von Zakhar Bron und Yehudi Menuhin, mit dem ihn eine enge künstlerische Partnerschaft verband.
Bereits 2004 wurde er Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals. Mit Beginn der Saison 2016/17 ist Daniel Hope Musikdirektor des Züricher Kammerorchesters. Ab 2017/18 wird er als Artistic Partner des New Century Chamber Orchestra San Francisco tätig sein. Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or, den Edison Classical Award, den belgischen Prix Caecilia, sechs ECHO-Klassik-Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Seine Aufnahme des Mendelssohn-Violinkonzertes und -oktetts bezeichnete die New York Times als eine der besten des Jahres. Die preisgekrönte Aufnahme von Alban Bergs Violinkonzert wählte das Gramophone Magazine zur »top choice of all available recordings«. Die DG-Veröffentlichung von Max Richters Vivaldi Recomposed, schaffte es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern. Im März 2017 erschien sein neues Album For Seasons.
Daniel Hope tritt regelmäßig in den bedeutenden Konzertsälen wie der Alten Oper Frankfurt, in der Carnegie Hall, dem Pariser Théâtre des Champs-Élysées, der Londoner Wigmore Hall oder dem Amsterdamer Concertgebouw auf. Er ist regelmäßiger Gast bei allen großen internationalen Festspielen, u. a. BBC Proms, Lucerne Festival, Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, wo er von 2011 bis 2013 künstlerischer Direktor war, Verbier Festival, Aspen Music Festival, Hollywood Bowl und Tanglewood. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Kent Nagano und Christian Thielemann zusammen und spielt mit den international renommiertesten Orchestern in Boston, Chicago, Paris, London, Barcelona, Los Angeles und Tokyo. Ein enger Kontakt verbindet ihn mit zeitgenössischen Komponisten wie Alfred Schnittke, Tōru Takemitsu, Mark-Anthony Turnage, Sofia Gubaidulina und György Kurtág.
Hopes künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting, seiner Tätigkeit als Live-, Rundfunk- und Fernsehmoderator oder als Dokumentarfilmproduzent. Daniel Hope engagiert sich intensiv in Zusammenarbeit mit Live-Music-Now sowie Amnesty International. Auch als Buchautor ist er erfolgreich. Seine inzwischen vier Bücher, erschienen beim Rowohlt-Verlag und landeten jedes auf den deutschen Bestseller-Listen. Hope spielt die Guarneri del Gesù »Ex-Lipinski« von 1742.