Laura Scozzi

Regisseurin
Laura Scozzi ist international als Choreographin und Regisseurin tätig. Mit Händels Semele gibt sie ihr Regiedebut an der Komischen Oper Berlin.

Die gebürtige Mailänderin beschäftigte sich schon früh sowohl mit klassischem als auch mit Jazz-, Stepp- und zeitgenössischem, Tanz,  studierte zunächst u. a. Soziologie, an der Accademia d'Arte Drammatica in Rom und an der École du Mimodrame Marcel Marceau in Paris. 1994 gründete sie die »Compagnie Opinioni in Movimento«, für die sie eigene Stücke choreographierte und inszenierte. Für die Produktion Unter Donner und Blitz (Regie: Colline Sereau) erarbeitete sie 2000 an der Opéra Bastille die Choreografie, weitere Engagements folgten an der Opéra National de Paris, am Junior Ballett, Cannes und beim Ballett des Grand Théâtre de Genève.

Laura Scozzi entwickelte Choreografien für Theater und Kino und arbeitete dabei mit Regisseur*innen wie Coline Serreau, Jean-Louis Grinda, Emmanuelle Bastet, Mathieu Poirot-Delpech und Sébastien Lifschitz. Für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde Laura Scozzi unter anderem beim VIII. Grand Prix Vidéo Danse.

Für Musiktheater inszenierte Laura Scozzi unter anderem Les Indes galantes von Jean-Philippe Rameau 2012 am Théâtre du Capitole de Toulouse. Am Staatstheater Nürnberg inszenierte und choreographierte sie Berlioz’ Benvenuto Cellini,Die Zauberflöte und Orpheus in der Unterwelt. Für ihre Inszenierung von Die Reise nach Reims am selben Haus wurde die Künstlerin für den Theaterpreis DER FAUST nominiert.

Mit dem Regisseur Laurent Pelly verbindet sie eine enge Zusammenarbeit. Gemeinsam erarbeiteten sie La Belle Hélène und La Grande Duchesse de Gerolstein von Jacques Offenbach unter anderem in Paris. Donizettis La Fille du régiment wurde an der Royal Opera Covent Garden in London aufgeführt und reiste anschließend an die Wiener Staatsoper und an die Metropolitan Opera in New York.