Victoria Behr

Gastkostümbildnerin
Victoria Behr studierte Kostümbild bei Prof. Dirk von Bodisco an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Nach ihrem Studium assistiert sie am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspielhaus Zürich, dem Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2008 arbeitet Victoria Behr als freie Kostümbildnerin und es entsteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Fritsch u. a. am Theater Oberhausen, Centraltheater Leipzig, Theate rBremen, Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich,Residenztheater München, Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Burgtheater Wien, Opernhaus Zürich, an der Komischen Oper Berlin und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.

In der Kritikerumfrage der Zeitschrift »Theater heute« wird Victoria Behr 
2011 (Nora), 2012 (Die (s)panische Fliege), 2014 (Ohne Titel Nr.1) und 2015 (derdiemann) als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Für ihre Kostüme für Frau Luna an der Berliner Volksbühne als auch für Peter Eötvös’ Drei Schwestern in Zürich wird sie 2013 von der Zeitschrit »Opernwelt« als Kostümbildnerin des Jahres gewählt.

Für den australischen Regisseur Benedict Andrews entwirft sie Kostüme am Young Vic Theatre in London, am Opernhaus Kopenhagen, an der Komischen Oper Berlin, dem Opernhaus Amsterdam und der English National Opera ENO. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Antú Romero Nunes entstehen Produktionen am Burgtheater Wien und dem Thalia Theater, Hamburg. Mit dem Regisseur Niklaus Helbling arbeitet Victoria Behr am Schauspielhaus Zürich, dem Staatstheater Oldenburg, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Burgtheater in Wien, ebenso arbeitet sie mit den Regisseuren Jan Bosse (Bayerische Staatsoper München), Peter Carp, Matthias Hartmann (Opernhaus Zürich, Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele), Marcus Lobbes (Theater Freiburg) und Stefan Pucher (Deutsches Theater Berlin).
B. Z.
Bernhard Clemm, 01.12.2014
Die Quittung für Mozarts schlimmsten Finger
»Er ist DER Liebes-Schuft der Operngeschichte. In der Komischen Oper bekommt Don Giovanni jetzt die Quittung für sein Tun. Regie-Crasher Herbert Fritsch (63, „Murmel,Murmel“) heizt Mozarts schlimmstem Finger mächtig ein. Sonntagabend feierte die Inszenierung Premiere. Volksbühnen-Star Fritsch bringt das Drama als knallbunten Commedia-dell’Arte-Spaß auf die Bühne. Tollpatschig daherstolpernd und geschminkt wie ein Clown wirkt Don Giovanni (Günter Pappendell) wie eine Slapstick-Version des Batman-Joker. Die knalligen Kostüme (Victoria Behr) und das ironisch-manierierte Spiel perfektionieren den Jux.«