Helmut Baumann

Gastsolist - Tänzer
HEIMAT
Berlin

STUDIUM
Schauspielausbildung, Tanzausbildung, Gesangsunterricht

PREISE
Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis), Silbernes Blatt der Dramatiker Union, dreimal »Goldener Vorhang« als bester Schauspieler, Preis der deutschen Musicalakademie für das Lebenswerk

CD
La Cage Aux Folles: Ich bin was ich bin (1986)

FILM & FERNSEHEN
Florida Lady, Solo für Georg, Mein Name ist Marlene Dietrich

FESTE ENGAGEMENTS
Intendant, Regisseur und Schauspieler am Theater des Westens Berlin, Solotänzer an der Hamburgischen Staatsoper

WICHTIGE ROLLEN ANDERSWO
Albin/Zaza (La Cage aux folles), Henry Higgins (My Fair Lady), Toddy (Victor/Victoria), Alfred Kringelein (Menschen im Hotel), Max von Meyerling (Sunset Boulevard), Teufel (Damn Yankees), als Solotänzer, Schauspieler und Choreograph an den Theatern in Hamburg, Köln, Düsseldorf, Münster und Neapel

REGIE
Chicago, My Fair Lady, Cyrano de Bergerac, Hello Dolly, Anything goes, Cabaret, Company, Pariser Leben, La Cage aux folles, Orpheus in der Unterwelt, Nine, Piraten, Menschen im Hotel, Gypsy an den Theatern in Hamburg, Wien, München, Bremen, Berlin und Zürich

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Mustafa Bey, Ataché bei der Türkischen Botschaft in Paris (Ball im Savoy)

Kuss um Kuss, weg ist der Zuckerguss

»Dieser Abend wird Kult … jene unwiderstehliche Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und Klezmer, die Paul Abrahams „Ball im Savoy“ wenige Wochen vor Hitlers Machtergreifung als eine der spektakulärsten Operetten der Weimarer Zeit in Berlin reüssieren ließ. Barrie Kosky verrät bei all der schillernden Schrillheit, die für seine Inszenierung typisch ist, zugleich in jeder Regiepointe seine große Liebe zu diesem Stück … Ball im Savoy vermittelt eine Ahnung davon, welches Niveau die deutsche Operette hätte erreichen können, wenn man ihre Komponisten nicht ins Exil getrieben hätte… das Orchester der Komischen Oper bringt die Originalität, die ansteckende Frechheit, die anarchisch überbordende Lebenslust unter Adam Benzwi mit so sicherem Gespür für das jazzig-verruchte Lebensgefühl im Berlin der Entstehungszeit zur Wirkung, als habe es nie etwas anderes gespielt … in den Hauptrollen glänzen als Berliner Lokaldiven und Publikumslieblinge die fabelhaft bühnenpräsente Dagmar Manzel, die aufsässig-quirlige Katharine Mehrling und Helmut Baumann, der bis 1999 das Theater des Westens leitete, wo er 1984 als Zaza in dem Erfolgsmusical „La Cage aux Folles“ brillierte. Hinreißend komisch gelingt Dagmar Manzel die Verwandlung der betrogenen Madeleine in eine sich selbst Mut machende Kokette. … es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreißend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Julia Spinola, 11.06.2013

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