Henrik Pitt

Chorsolist

Wo ist Ihre Heimat?
Da wo ich mit meinem Herzen bin. Geboren wurde ich in Jena.

Seit wann singen Sie im Chor der Komischen Oper Berlin?
Seit 1990.

Ihre vorherigen Stationen?
Soloengagements an kleineren Theatern, davor Gesangsstudium in Dresden. Von prägender Bedeutung für mich der Dresdener Kreuzchor, dem ich bis zum Abitur angehörte. Mit Beginn meiner Schulzeit, ich hatte in Jena hervorragende Musiklehrer (Herr Salomon, Frau Woska), durfte ich auch anfangen Geige zu spielen. Meine Mutter spielte gut Klavier, und sang viel mit mir und meinen Geschwistern.

Was war Ihr erstes bewusstes Musikerlebnis?
Meine singende und Klavierspielende Mutter. Mit fünf Jahren durfte ich sie zu einem Orchesterkonzert im Volkshaus in Jena begleiten.

Was war Ihr denkwürdigstes Erlebnis auf der Bühne der Komischen Oper Berlin?
Welche Perle, vorausgesetzt Sie besitzen eine Perlenkette, ist Ihnen die Liebste?    

Warum Theater und Oper?
Weil ich sehr gerne mit meinen Kollegen und Kolleginnen gemeinsam darauf hin arbeite, dem Publikum einen eindrucksvollen Theaterabend vorzustellen.

Welche drei CDs würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Mozart Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (Jack Brymer Klarinette, Royal Philharmonic Orchestra unter Thomas Beecham). Nathan Milstein Violine, Bach Sonaten und Partiten. Bach, Goldberg Variationen, Daniel Barenboim Klavier.

Welches Werk haben Sie noch nicht gesungen, würden es aber gerne?
Ich freue mich auf Moses und Aron.

Ihre bislang größte Herausforderung?
Ich hatte das Glück, bei Andreas Homoki eine kleine Rolle in der Kinderoper Robin Hood übernehmen zu können, fand ich super.

Haben Sie einen Tipp gegen Lampenfieber?
Ich habe gar nichts gegenLampenfieber, Vorbereitung, Freude, Spannung. Wenn es zu stark ist, bleibt nur die Hand eines Kollegen auf der Schulter.

Wenn Sie nicht Musiker/Musikerin geworden wären ...
… hätte, wäre, wenn …

Was treibt Sie an?
Gemeinsam auf die bestmögliche Leistung hinzuarbeiten.

Ihr Lieblingszitat?  
Oh…, ich summe gern kleine Melodien, sie hängen manchmal lächelnd in den Bäumen.